GermanDevDays – Das Sommerfest der Videospielindustrie

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„Wenn der Deutsche Entwicklerpreis die Weihnachtsfeier der Videospielbranche ist, waren die GermanDevDays das Sommerfest“: Dieter Schoeller CEO von Headup Games.

Das zweite Mal fanden nun die GermanDevDays in Frankfurt statt. Eine Entwicklerkonferenz rund um das Thema Videospiele. 900 Gäste, unter anderem Studierende, Lehrende, Profis aus der Industrie und Medienvertreter, waren zwei Tage vor Ort und haben sich ein „Stelldichein“ gegeben: Zwei Tage, umgerechnet 18,5 Stunden, über 30 Vorträge, 5 Talks und eine Abendveranstaltung mit Würstchen und Steaks, die Darth Vader lieben würde (Ich nehme das mit der dunklen Seite).

Es war nicht nur ein Treffen des Who is Who der deutschen Szene, weil dort unter anderem Gunnar Lott, ehemaliger Chefredakteur der GameStar und GamePro, Christopher und Markus Kassulke, Inhaber und Gründer von HandyGames oder Benedikt Grindel, Chef von BlueByte, vor Ort waren, es wurde vor allem auch der Nachwuchs gefördert, die unter anderem kostenlosen Zugang zu der Konferenz bekommen haben.

Neben den Vorträgen konnte man Einblick in verschiedene Indie Projekte bekommen, die vor Ort ausgestellt wurden. Besonderes Highlight für die deutsche Videospielindustrie war aber die Gründung der GermanDevDays Förderstiftung. Diese Stiftung soll jungen Entwicklerteams durch Stipendien, Geldpreise und der Unterstützung von erfahrenen Mentoren aus der Branche helfen.

Wie diese Mittel verwendet werden und wer diese Mittel bekommt, entscheiden Prof. Dr. Linda Breitlauch von der Hochschule Trier, Felix Falk, ehemals Geschäftsführer der USK und mittlerweile Geschäftsführer des Branchenverbands BIU e.V., Stefan Marcinek, ehemaliger Geschäftsführer von Kalypso, Gründer der GermanDevDays Förderstiftung und Geschäftsführer der Assemble Entertainment GmbH, Wolfgang Reichart von Gentlymad und Justin Zwack, studentischer Vertreter, der von der Hochschule Mittweida kommt. Diese bilden zusammen den Stiftungsbeirat.

Damit diese Stiftung auch vernünftig durchstarten kann, führte Stefan Marcinek selber 15.000 € in die Stiftung ein. Die Firmen CipSoft, Blue Byte, Tivola, Morphicon, Bluebox Interactive und GameQuality haben 5.000 € gespendet. Weitere 10.000 € sammelten die Indie Studios: Aesir Interactive (Subsiege), Flying Sheep Studios (Ninjago Sumpf-Arena), Gentlymad. (In Between), Hammer Labs (Super Sky Arena), Lemobomb Entertainment (Nova Nuker), Mimimi Productions (Shadow Tactics: Blades of the Shogun), Sharkbomb Studios (Nowhere Prophet), Silent Future (Zombie Gotchi), Studio Fizbin (The Inner World), The Good Evil (Squirrel & Bär), Threaks (Battle Planet) und Z-Software (Autobahn Police Simulator). Angespornt von den Spenden legten die Geschäftsführer von Toneworx und Lingoona, Jörg Mackensen und Alexander Kochmann, ebenfalls 1.000 € dazu und Kirk Lenke, Gründer von Nukklear, setzte mit weiteren 1.000 € ein i-Tüpfelchen auf den Pott.

Wer sich fragt, wie so eine Entwicklerkonferenz aussieht oder für jene, die dieses Jahr nicht dabei sein konnten, habe ich ein paar Eindrücke mitgebracht.

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Microsoft MVP for Xbox, Geek, Gamer, Serien- und Filmjunkie, Cocktailian und wenn es sein muss auch Inquisitor. Grade Themen die über den reinen Videospielen drüber sind (der von mir Meta-Ebene genannten Ebene) interessieren mich am meisten. Da drüber hinaus bin ich eine gute Datenbank wenn es um schlechte Filme oder um Zombies geht.

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