Immortals Fenyx Rising im Test: ein Nerd im Zwiespalt!

Oh Ubisoft! Warum tust Du uns das bloß an? Wer soll das denn alles spielen! In kürzester Zeit schickt Ubisoft drei große Open World Titel ins Rennen um die Gunst der Spielerschaft: nach Watch Dogs Legion und Assassin`s Creed Valhalla kommt nun der dritte Titel aus dem gleichen Hause mit großem Umfang. Immortals Fenyx Rising teilt sich zwar die Grafikengine mit Assassin´s Creed und das Vorhandensein einer offenen Spielwelt mit den Assassinen gleichermaßen wie mit den Hackern von Dedsec aus Watch Dogs, ist aber trotzdem die erste neue IP von Ubisoft seit längerer Zeit.

Breath of the God of Assassins?

In Immortals Fenyx Rising übernehmen wir die Rolle der oder des namensgebenden Fenyx. Nach der Auswahl eines von vier Schwierigkeitsgraden zum Start des Spiels, wobei ein fünfter Schwierigkeitsrad erst nach dem einmaligen Durchspielen freigeschaltet wird und auch per Neues Spiel+ angegangen werden kann, landen wir im Charaktereditor. Hier können wir uns zwischen verschiedenen Hautfarben, Gesichtsbehaarung, Frisuren, Haarfarben, Gesichtern und dem männlichen sowie dem weiblichen Geschlecht entscheiden. Wir haben auch die Wahl, ob unsere Fenyx eine männliche oder weibliche Stimme haben soll. Ihr wollt eine grünhäutige Fenyx mit Frauenkörper, Bart und Männerstimme? Auch das ist kein Problem und erinnert mich ein wenig an die Kampagne von Call of Duty Black Ops Cold War. Denn dort konnte man zum Beginn der Kampagne wählen zwischen weiblich, männlich und nichtbinär.

Sind wir mit dem Editor durch, beginnt auch schon das Spiel. Dabei werden wir das gesamte Spiel über von Zeus und Prometheus aus dem Off heraus begleitet. Denn Prometheus erzählt Zeus die Geschichte von Fenyx. Wobei das hier nicht zur Dauerbeschallung führt wie seinerzeit in Bastion, sondern eher immer mal wieder zu einzigartigen und sich nicht wiederholenden Kommentaren der beiden führt. Dabei wird sofort klar, dass das Spiel sich selbst und das Szenario um griechische Götter, Titanen, Helden und Monster nicht zu ernst nimmt. Irgendwie gefiel mir der Name Gods and Monsters aber dann doch besser. Denn so wurde das Spiel seinerzeit erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der böse Typhon hat alle Menschen, darunter auch unseren Bruder, in Stein verwandelt, die Götter besiegt und ihrer Macht beraubt und sogar die Helden der griechischen Mythologie korrumpiert, ebenso wie zahlreiche Monster. Unsere Aufgabe ist klar: getrieben von dem Wunsch unseren Bruder und alle anderen Menschen retten zu wollen, machen wir uns von der Küste der mysteriösen Insel, an der wir Schiffsbruch erlitten haben auf den Weg, eine Heldin zu werden. Zumindest versucht meine an She-Hulk erinnernde Fenyx das mit meiner Hilfe. Der Horrorfilmfan in mir fragt sich nur: wenn ich es tatsächlich schaffe, dass sich alle Menschen zurück verwandeln… also… wie genau klappt das dann mit der eindeutig beschädigten Statue meines Bruders? Da das Spiel ab 12 Jahren freigegeben ist, entgegen seiner Genregeschwister aus dem gleichen Haus, wird Immortals Fenyx Rising im Finale wohl eher weniger Saw und mehr Disney kompatibel sein.

Der Samstagsmorgen Cartoonlook sticht sofort ins Auge, gepaart mit der extrem weit von Fenyx entfernten Kamera im Spiel. Das sorgt anfangs dafür, dass wir das Gefühl haben eine Miniatur zu spielen, gibt sich aber nach der ersten halben Stunde. Schnell wird hier aber klar, spätestens nach dem sehr dicht geschriebenen und kompakten Tutorial, ca. 1,5 Stunden im Spiel, dass dieses Spiel mehr Resteeintopf als Hauptspeise ist. Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten, dass Immortals Fenyx Rising Inhalte und Gameplayfeatures aus so ziemlich allen Open World Spielen der letzten 5 Jahre in sich vereint. Das kann Spaß machen, das kann aber auch ernüchtern!

So kann Fenyx so ziemlich überall hochklettern, verbraucht dabei aber Ausdauer. Erreichen wir nicht mehr rechtzeitig die rettende Kante zum Hochziehen, geht es Dank Fallschaden schnell zum Laden des letzten Spielstandes. Das Klettern ist dabei essentiell, den es gibt in jedem der insgesamt sieben Bereiche, in denen die Insel unterteilt ist, Statuen die es zu erklimmen gilt. Sie sind im Grunde Aussichtstürme, die nach erfolgreichem Besteigen sowohl als Aussichts- als auch Schnellreisepunkt funktionieren. Jedoch werden danach nicht automatisch zig Symbole auf der Weltkarte freigeschaltet! Stattdessen müssen wir mit einer Art Fernblick ohne Fernglas (vielleicht kneift Fenyx einfach nur die Augen zusammen?) die Gegend absuchen. Schauen wir in die Richtung von etwas besonderem, z. B. einer Kiste, Ambrosia oder einer Tartarusgrube vibriert das Gamepad und wir können per rechtem Trigger die Kartenmarkierung aufdecken.  Das macht definitiv mehr Spaß als eine fertig aufgedeckt Karte und weckt den Entdeckerdrang, anderseits nutzt sich diese Mechanik schon im zweiten Bereich ab und fühlt sich dann eher nach Spielzeitstreckung an.

Wer anderen eine Grube gräbt…

Die Weltkarte weist uns mit entsprechenden Symbolen aber auch ohne manuellen Weitblick immer daraufhin, wo die Hauptgeschichte weitergeht. Und wenn es in einem Bereich keine Hauptquest mehr gibt, geht es eben zum nächsten Bereich und dem dortigen Aussichtspunkt. Das triggered dann den nächsten Auftrag und die entsprechende Kartenmarkierung. Doch warum dann überhaupt den Weitblick nutzen? Natürlich wegen des Fortschrittssystems! Denn wenn wir Ambrosia finden, können wir damit unsere Lebenspunkte erhöhen. Wer Zeus Blitze aus den Göttergewölben und Tartarusgruben holt, kann die Ausdauer verbessen. Dadurch können wir länger klettern, länger fliegen und gleiten mit unseren Ikarusflügeln. Außerdem lenken wir auch unsere Pfeile länger manuell ins Ziel. Und wir können deutlich länger sprinten!

Das Zertrümmern von Kristallen und Öffnen von Kisten liefert Material zur Verbesserung unserer Rüstung, der Waffen und unserer Tränke. Schwert, Axt, Helm und Körperrüstung sowie unser Bogen machen dann mehr Schaden bzw. schützen uns besser. Auch erledigte Gegner füllen unsere Taschen mit Material. Im Hub, der Halle der Götter, können wir uns reihum um alle Updates kümmern. Schnellreisepunkt sowie Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, kommen wir ohnehin immer wieder hierin zurück. Hier können wir auch unser eigenes Erscheinungsbild ändern und im Inventar können wir jederzeit die Optik unserer Ausrüstung verändern. Die Rüstung mit Bonus auf Lebenspunkte gefällt optisch nicht? Kein Problem! Ändern wir die Optik doch zu der Rüstung, die unsere Pfeile stärker macht. Dabei müssen wir nicht jede Rüstung und jeden Helm etc. aufrüsten. Stattdessen zählen die Upgrades immer allgemein. D.h., wenn ich das Schwert aufrüste spielt es keine Rolle, welches Schwert ich ausrüste. Alle Schwerter profitieren vom Upgrade. Lediglich die Boni unterscheiden sich, die zusätzlich zu den grundsätzlichen Schadenswerten gewährt werden. Also kann man bei jedem Besuch in der Halle einfach alle Upgrades „durchklicken“, weil man maximal zwischen Rüstung und Waffen unterscheidet, aber nicht befürchten muss, knappes Material an eine Rüstung zu verschwenden, die man später vielleicht nicht mehr nutzt. Übrigens nutzen sich Waffen und Rüstungen im Gegensatz zu Zelda Breath of the Wild nicht ab, auch wenn wir durch das Sammeln von Zutaten, die man auch roh essen kann, Tränke zur Heilung, für mehr Schaden oder mehr Verteidigung sowie zum Auffüllen der Ausdauer zusammenbrauen kann.

Die Frage die sich aber stellt lautet: warum sollte ich in der von NPCs befreiten Welt die zahlreichen umherstreifenden Gegner besiegen und so nahe Truhen freischalten, wenn ich stattdessen mit den Herausforderungen aus der Halle der Götter schneller und mehr Materialien bekomme? Töte zehn Tiere? Macht man auf dem Weg zum nächsten Hauptziel ohnehin automatisch.

Über diverse Herausforderungen in der offenen Spielwelt können Charonmünzen verdient werden, die sich in die Verbesserung von Fähigkeiten investieren lassen. Dabei greift Fenyx nach erfolgreich bestandener Herausforderung, genau wie Götterkollege Kratos aus God of War, in eine Art schwarzes Dimensionsloch, um die Beute herauszuholen.

Gut kombiniert Watson!

In den Kämpfen schlagen wir schnell mit dem Schwert oder langsamer mit der Axt zu. Wir können parieren oder ausweichen und so eine kurze Zeitlupe auslösen, in der die Gegner sich langsamer bewegen, wir uns aber dagegen nicht. Gegner können anvisiert und zwischen ihnen durchgeschaltet werden. Dabei gibt es Schweine, Bären, Soldaten mit und ohne Schild, Harpyien, Zyklopen und noch ein paar Gegner mehr. Aber nach den ersten fünf Stunden hat man, bis auf die Bossgegner, eigentlich einen Großteil der Gegner bereits gesehen. Ob die feindlichen Soldaten nun rot ober blau leuchten, macht da einfach keinen spielerischen Unterschied. Haben wir mit unserer Axt den blauen Balken unter dem Lebensbalken eines Feindes gefüllt, wird dieser betäubt und spielt für einige Zeit Sandsack. Wir dreschen auf ihn ein, bis er wieder zu sich kommt. Das ist vor allem in Bosskämpfen hilfreich: ausweichen oder parieren, ein paar Axtschläge und wieder auf Abstand.

Doch neben Erkundung und Kampf gibt es da noch ein anderes großes Gameplayelement: Rätsel! Und davon jede Menge und die machen auch Spaß. Mal müssen wir vier Elemente eines Bildes so verschieben, dass sie ein ganzes Bild ergeben. Mal müssen wir die Saiten einer Harfe in der richtigen Reihenfolge treffen. Ein anderes Mal müssen wir im Umfeld einer Wand mit einem Sternenbild Perlen auftreiben und diese an der richtigen Stelle ablegen, um das Sternenbild der Wand auf dem Boden nachzubauen. Oder Schalter finden oder mit Pfeilen auf bestimmte Ziele schießen. Oder Schalter aktivieren, in dem wir Kisten draufstellen. Oder Äpfel, Steine, Räucherschalen oder Salat auf Podeste oder Stühlen ablegen und diese dafür aber erstmal in der Umgebung suchen.

OK, ich habe ein wenig geflunkert. Denn das „mal müssen wir“ sollte eher „immer wieder müssen bzw. können wir…“. Denn die Rätsel wiederholen sich. Sowohl in der offenen Oberwelt als auch in den Tartarusgruben und Göttergewölben. Dabei werden die Rätsel größer, länger aber nicht unbedingt komplexer. Je mehr Fähigkeiten Fenyx im Rahmen der Hauptgeschichte bekommt, umso mehr Kombinationen von bekannten Rätselstrukturen begegnen uns. Das macht in kleinen Dosen sicherlich Spaß. Aber mal mehrere Stunden am Stück die immer gleichen Kämpfe gegen immer gleiche Gegner und gleichartige Rätsel lösen, wirkt dann einfach nur noch wie Recycling.

Klettern, springen, gleiten, Kisten tragen oder werfen, Pfeile um die Ecke lenken und alles irgendwie kombinieren, während man das in einem sogenannten Göttergewölbe vier Mal machen muss und nach jedem Mal den gleichen Boss vorgesetzt bekommt? Willkommen im Göttergewölbe von Athena. Spätestens hier gab es in Sachen Spielspaß einen immensen Abbruch. Denn das war dann nur noch Arbeit. Arbeit, die man der alten Ubisoft-Formel ja schon mal gerne nachsagt. Andererseits ist Immortals Fenyx Rising das beste Spiel um Open World Neulingen beizubringen, wie Open World funktioniert. Quasi gestreamlined und kompakt und dennoch groß. Gefühlt mit vielen optionalen Beschäftigungen, die aber auf höheren Schwierigkeitsgraden gar nicht mehr optional sind. Denn bereits ab „normal“ zerschellt man geradezu immer wieder an Gegnern und Bossen und muss sich zurückziehen. Wohingegen Story einem absolut anspruchslosen Durchmarsch gleichkommt. Was aber in Ordnung und keine Kritik ist.

Während die Göttergewölbe optisch den Tartarusgruben entsprechen, sind sie aber verpflichtend für die Hauptgeschichte. Die Tartarusgruben dagegen sind meistens rein optional und bieten Zeus Blitze, mit denen wir unsere Ausdauer verbessern können. Gleichzeitig finden wir in Gruben und Gewölben aber auch Kisten, die Materialien und neue Ausrüstung beherbergen. Die Kisten sind dabei oft gut versteckt.

Eine Geschichte mit Witz?

Der Humor von Zeus und Prometheus, der sich auch nicht vor Einbindung von Popkultur und dem Durchbrechen der vierten Wand, also dem Ansprechen des Spielers bzw. Fenyx, scheut, ist definitiv Geschmackssache. Ich musste schon einige Male herzhaft lachen, manchmal aber zumindest schmunzeln. Nur untergräbt dieser Humor auch den Versuch des Aufbaus einer Dramaturgie zur Rettung des eigenen Bruders. Der ist nämlich irgendwie schnell vergessen und Fenyx staunt und freut sich regelmäßig wie ein kleines Kind, wenn sie Göttern und mythischen Wesen begegnet oder spannenden Orte und interessante Gegenstände aus ihrer Sagenwelt findet. Dabei hat sie erstaunlich schnell abgeschüttelt, dass sie nun unter Göttern weilt und plötzlich die Last zur Rettung der Welt auf ihren Schultern trägt. Kombiniert man aber dieses Storygewand mit der blutleeren und cartoonartigen und trotzdem wunderschönen Optik und der Altersfreigabe, sind Gamer jenseits der 30 vielleicht auch gar nicht die Zielgruppe. Auch wenn ich durchaus Spaß mit dem Spiel habe und Gewalt oder Blut kein Zeichen von Anspruch sind. Fairerweise sei aber gesagt, dass sich die Story gegen Ende doch nochmal fängt und durchaus ein paar willkommene Überraschungen im Gepäck hat.

Aber auch der Aufbau der Hauptquest ist ziemlich repetitiv: Inselbereich betreten, Gott finden, Göttergewölbe betreten, Rätsel lösen, Bosskampf und Essenz mitnehmen. Die wird der Gottheit dann in der Halle der Götter verabreicht und dann geht es weiter. Das alles bis, zum offensichtlich unvermeidlichen Bosskampf zum Ende des Spiels. Wobei sich die Vielfalt der Aufgaben nach dem letzten Gott durchaus nochmal drastisch verändert und die ersten beiden der letzten drei Storyabschnitte auch neue Gameplay-Herausforderungen liefern, worauf ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte. Aber der letzte große Abschnitt ist dann doch wieder das gewohnte „Lang-Rätsel“ in mehreren Stufen.

Das Recycling, das Repetitive, ist unglaublich schade. Denn nicht nur war für mich Athenas Gewölbe ein Spielspaßkiller, sondern gleich doppelt schlimm. Denn es ist eine neue IP, eine neue Marke und eine so tolle und schöne Spielwelt. Ich kann mich an Gegner anschleichen und besonders viel Schaden verursachen. Ich kann so viel frei erkunden und mich auch mit den korrumpierten Helden dieser Welt anlegen. Von der Halle der Götter abspringen, mit meinen Flügeln und Phoenix an meiner Seite über die Insel gleiten, während sich die gesamte Spielwelt im dynamischen Tag-Nachtwechsel in rosa haucht und unter mir Wildpferde umherlaufen, am Horizont ein Zyklop aufs offene Meer starrt und in der Ferne Blitze am Olymp zischen sehe. Technisch und auch was das generelle Design der Figuren und der Spielwelt angeht, ist Immortals Fenyx Rising einfach ein gute Laune Titel! Musik, Lichtstimmung und die beschriebene sorgenfreie, weniger erwachsene und weniger ernste Geschichte gepaart mit dem Humor, machen auch einfach Spaß. Wenn ich nicht die immer gleichen Dinge tun müsste.

Fazit

Immortals Fenyx Rising ist technisch, optisch, akustisch und spielerisch auf den ersten und zweiten Blick eine gelungene Mischung aus allem, was in den letzten fünf Jahren im Genre der Open World Spiele Spaß gemacht hat. Es ist ein Titel, der gute Laune verbreitet, mit Humor, einer seichten und bewusst nicht ernsten Geschichte und leicht verständlichen Spielmechaniken. Hier wird nicht lange überlegt ob und was ich von meiner Ausrüstung verbessern möchte. Dank der vier beim Start verfügbaren Schwierigkeitsgraden ist und bleibt es für jeden irgendwie schaffbar. Doch die Dosis macht das Gift. Ab und zu mal ein oder zwei Stunden mit Fenyx über die Insel huschen erhält den positiven Gesamteindruck. Wer aber mal einen Tag, wie ich zum Test, oder mehr am Stück im Spiel verbringt, wird schnell vom Gott der Wiederholung gepeinigt. Das ist richtig schade! Denn ich freue mich grundsätzlich über jede neue Marke, die nicht bloß Teil drölf einer bekannten Reihe ist. Und eigentlich macht Ubisoft hier vor allem auch technisch alles richtig, wo mich vorher Assassin´s Creed Valhalla noch zur Weißglut getrieben hat mit zahlreichen Abstürzen und Bugs. Denn Immortals Fenyx Rising lief im Test auf der Xbox Series X einfach komplett rund, bugfrei und ohne Absturz. Und das ca. 35 Stunden bis zum Ende der Hauptgeschichte, auch wenn sicherlich nochmal 20 Stunden und mehr mit den optionalen Inhalten zugebracht werden können. Dieses Spiel ist perfekt für Open World Neulinge und für Veteranen eher in kleinen Dosen genießbar, damit keine Übersättigung einsetzt. Da ist er, der Zwiespalt, der in der Testüberschrift schon angesprochen worden ist.

Immortals Fenyx Rising
Grafik/Präsentation
92
Story/Atmosphäre
81
Gameplay
69
Spielspaß
77
Leserwertung12 Bewertungen
53
Pros
humorvolle Erzähler
sehr gute deutsche Synchronisation
tolle Grafik mit abwechslungsreicher Spielwelt
enorme Weitsicht
Cons
Story wenig mitreißend
wenig Gegnervielfalt
Boss- und Rätselrecycling
gegen Ende Pflichtherausforderungen, die das Spielgefühl ausbremsen
80