Unnützes Wissen #10: Der Name von Guybrush Threepwood entstand zufällig

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Guybrush Threepwood, jeder kennt ihn als gefürchteten Piraten, der den berüchtigten LeChuck besiegte. Guybrush, was ist das überhaupt für eine Name? Ein ziemlich seltsamer und genau so ist auch seine Entstehungsgeschichte.

Um die Sprites für „The Curse of Monkey Island“ zu erstellen, benutzten die Grafiker bei LucasArts das Programm Deluxe Art, dessen Dateiendungen *.bbm waren. da der Hauptcharakter noch keinen Namen hatte, die Grafiken aber erstellten werden mussten, benannte der zuständige Grafiker die Datei einfach mit „guybrush.bbm“.

img-guybrush

„Guy“ war einfach irgendein Typ und der Zusatz „brush“ wird im Grafikdesign dafür genutzt, um einen „Pinsel“ zu beschreiben, was mehr oder weniger eine Grafikvorlage ist. Diejenigen, die schon einmal mit Photoshop zutun hatten, werden auch hier mit „brushes“ konfrontiert und wissen, was gemeint ist. Übrigens, es wird oft behauptet, dass die Datei „guy.brush“ geheißen hat. Das stimmt allerdings nicht, da die Dateiendung *.brush von Deluxe Art nicht unterstützt wird.

So, da war nun die Grafikvorlage von irgendeinem Typen, Guybrush, und weil den Entwicklern kein besserer Name eingefallen ist, wurde er kurzerhand in das Spiel übernommen. So entstand Guybrush Ulysses Threepwood, wie der Held aus den Monkey Island Abenteuern mit vollen Namen heisst.

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Videospiele-Fan seit vielen Jahren. Alles hat damals mit dem guten alten Game Boy angefangen. Seitdem begleitet mich das Thema, was in einer in meinen Augen ansehnlichen Nintendo Retro-Sammlung endete. Neben dem alten Nintendo-Kram bin ich aber auch seit der ersten Generation der Xbox treu.

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