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Schon wieder ist ein Monat rum und der Frühling steht vor der Tür. Da kann man natürlich rausgehen, wo all die hinterhältigen Pollen auf einen lauern, plötzlich allerlei wildes Getier aus der Versenkung auftaucht und die Sonne einem bösartig ins Gesicht scheint. Oder man verbringt die Zeit einfach sicher und gemütlich vor seiner Konsole, natürlich mit den Games with Gold des Monats März.

Adventure Time: Pirates of the Enchiridion (01. März – Xbox One)

Ok, ich geb’s zu. Ich hasse Adventure Time. Klar gibt es die eine oder andere Kinderserie, bei der man sich fragt, was die Drehbuchschreiber so geraucht haben. Auch bei alten Sachen wie Doctor Snuggles. Das muss ja nicht unbedingt schlimm sein. Dazu kommt aber auch noch ein Zeichenstil, den ich einfach zum Kotzen finde. Aber immerhin, ein bisschen was hat es ja von einem drogenfreien Trip. Warum also Pirates of the Enchidirion spielen? Variante A), ihr seid Serienfans und Variante B) ihr wollt den Ohnedrogentrip. Ob der ohne Nebenwirkungen sein wird können wir natürlich nicht garantieren. So oder so werdet ihr ein auf sehr auf die Grundlagen fokussiertes Rundenkampf-Rollenspiel bekommen.

Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 (16. März – Xbox One)

Mit einem abgefahrenen Setting wartet Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 auf. Ob Solo oder im Koop, beim zweiten Third Person Shooter zwischen Grünzeug und Untoten starten wir allerhand unterschiedliche Missionen von einer gelungenen Hubwelt aus. Auch wenn man jederzeit zwischen Einzel- und Mehrspieler wechseln kann bekommen Solisten hier deutlich mehr als im Vorgänger geboten. Bis auf wenige Ausnahmen (Feuerschutz aus dem Flugzeug) sind die Missionsdesigns eher aus dem Standard Baukasten entnommen. Besiege Gegnerwellen, Sammle Gegenstand X oder töte Gegner Y sind nicht gerade innovativ. Dafür sind Kampfertigkeiten wie Butterschwall oder Ziegenfixierung alles andere als alltäglich. Zur Hochform läuft Garden Warfare 2 natürlich erst im Koop auf, der Download des etwas anderen Shooters dürfte aber so oder so lohnen.

Star Wars: Republic Commando (01. März – Xbox 360)

Ein taktischer Team-Shooter im Star Wars Universum? Das kann nicht funktionieren, oder etwa doch? Es kann, wie Star Wars: Republic Commando bereits vor 14 Jahren beweisen konnte. Wir übernehmen entweder solo oder mit bis zu drei Mitspielern die Kontrolle über ein vierköpfiges Klonkrieger Spezialkommando. Klar, dass die Handlung da mitten in den Klonkriegen zwischen Episode 2 und 3 spielt. Entsprechend sind viele Handlungsorte wie Geonosis und Kashyyk aus den Filmen bekannt. Im Einzelspieler können wir den Teamkameraden an passenden Objekten praktischerweise Befehle erteilen, außerdem können niedergestrecke Teammitglieder solange wiederbelebt werden bis alle vier dahingeschieden sind. Vergleichsweise Actionreicher Spielablauf, Szenarien und natürlich die originale Star Wars Musik sorgen dabei für reichlich Krieg der Sterne Flair.

Metal Gear Solid Rising: Revengeance (16. März – Xbox 360)

Noch so ein langer Titel und obendrein ein Metal Gear Solid Spin Off. Statt taktischer Stealth Action gibt es in Rising: Revengeance rasante Schnetzelaction. Wir übernehmen die Kontrolle über Raiden, den zweiten Hauptcharakter aus Metal Gear Solid 2, der im vierten Teil als Cyborg Ninja wiederkehrt. Und Rising: Revengeance erklärt, wie es dazu kam. So verliert Raiden beim Versuch, einen afrikanischen Präsidenten zu schützen bereits am Anfang des Spiels einen Arm und ein Auge. Macht aber nix, dafür sind Cyberimplantate schließlich da. Entsprechend aufgerüstet und mit Katana bewaffnet dürfen wir uns nun durch die weitere Geschichte säbeln. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem ungewöhnlichen Kampfsystem. Im Blade Mode dürfen wir nämlich frei an Gegnern und vielen anderen Objekten rumschnippeln, was per Analogstick gesteuert wird. Außerdem können gegnerische Attacken pariert werden, es gibt eine Bullet Time und so einiges mehr. Das Kampfsystem von Metal Gear Rising: Revengeance ist überraschend komplex, allerdings nicht unbedingt jedermanns Sache.