Spielehighlights im März – Das erwartet euch…

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Der Frühling naht! Es wird März. Damit kann nicht nur Haus Stark den vergangenen Winter abschreiben, die meisten Menschen kriechen wieder aus ihrer Behausung, recken das Gesicht Sonne und steigenden Temperaturen entgegen und erfreuen sich an frischen Blüten, summenden Hummeln und über die Weiden hoppelnden Lämmern. Ausgenommen sind hier natürlich Allergiker die sich mit Heuschnupfen nach drinnen verkrümeln. Und natürlich Videospieler. Denn dieser März wird einfach verdammt fett. Nachdem wir Horizon: Zero Dawn dank kleinem Fehler in der Releaseliste auf den letzten Februartag verschoben haben, dürfen PlayStation Besitzer sich stattdessen auf den ersten März freuen. Also widmen wir uns dieses Mal anderen großen Namen. Den Anfang macht dabei unvermeidlicher Weise The Legend of Zelda – Breath of the Wild, welches am 3. März für Wii U und natürlich Nintendo Switch erscheinen wird. Damit steht Nintendos bisher vielleicht größtes Spiel überhaupt vor der Haustür. Vier Tage später erwartet uns mit Ghost Recon Wildlands ein Toptitel für Fans von Taktikshootern. Zum Monatsende hin steht dann eine Reise in eine neue Galaxie an, erscheint doch am 23. März Mass Effect Andromeda. Als ob das nicht genug wäre kommt natürlich noch der ein oder andere „kleine“ Titel im März, wann soll man das bloß alles spielen?

The Legend of Zelda – Breath of the Wild

Release: 03.03.2017 · Switch, Wii U · Jetzt kaufen

Lange mussten Zeldafans auf ein neues Heimkonsolenabenteuer warten, erschien die letzte große Episode mit Skyward Sword doch bereits 2011. Die lange Wartezeit konnten mehrere Remaster und ein herausragender Handheld Ableger (A Link between Worlds) zwar etwas mildern, gleichzeitig sorgte aber schon alleine ein fantastischer Trailer zur E³ 2014 für aufkeimende Ungeduld. Gleichzeitig war die Erwartungshaltung zu einem neuen Legend of Zelda womöglich noch nie so hoch wie bei Breath of the Wild. Die Gründe dafür sind vielschichtig, zum Teil liegt es aber auch daran, dass Zelda trotz hoher Qualität spielmechanisch ein wenig auf der Stelle trat. Auch erzählerisch waren die letzten Teile zwar ganz nett, aber nicht wirklich auf der Höhe der Zeit. All das soll sich nun ändern. Erstmals in der Serie gibt es vollvertonte Zwischensequenzen und Dialoge statt reiner Textboxen. Erstmals ist die Spielwelt physikbasiert. Und, eigentlich nicht erstmals, ist ein Zelda Open World. Auch wenn es den Begriff vor über dreißig Jahren gar nicht gab, bereits der Serienerstling hatte eine offene und erstaunlich nonlineare Spielwelt. Trotzdem, ein Vierteljahrhundert nach A Link to the Past bricht der neueste Teil mit vielen Serientraditionen. Bomben etwa werden magisch beschworen und sind keine Verbrauchsgüter mehr. Obendrein können runde Sprengkörper auch physikalisch korrekt über den Boden kullern. Felsen natürlich genauso. Derlei Dinge kann man ebenso wie Feuer nutzen, um Gegnern eine Falle zu stellen. Auch die klassische Struktur mit festen Dungeons wurde deutlich aufgebrochen. Statt finsterer Verliese erwartet uns manch verfallener Tempel einfach als Teil der offenen Landschaft. Auch das erstaunlich große Waffenarsenal, das zum Großteil abnutzt, die Kochstelle an der Nahrung zubereitet wird oder die Möglichkeit Link passend zum Klima zu kleiden zeigen, Zelda geht endlich neue Wege. Ganz harte Traditionalisten wird diese neue Ausrichtung womöglich nicht gefallen. Manche werden vielleicht auch die Open World Ausrichtung kritisieren. Dabei war The Legend of Zelda fast immer ziemlich groß und offen. Tatsache jedenfalls ist mit The Legend of Zelda – Breath of the Wild schließt Nintendo das Kapitel Wii U wirklich würdig ab und startet mit Switch sofort durch.

Ghost Recon Wildlands

Release: 07.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One · Jetzt kaufen

Ubisoft und Open World. Mittlerweile wird Ubisofts Schema für offene Spielwelten allzu gerne Ubi World genannt. Dabei beweisen die Franzosen neuerdings, dass sie durchaus bereit sind festgefahrene Strukturen auch wieder aufzubrechen. Auch Ghost Recon Wildlands ist, natürlich ganz im Trend liegend, wieder ein Open World Titel. In bester Serientradition ist Wildlands aber auch ein Taktikshooter mit Schwerpunkt auf Teamwork. Und für einen Taktikshooter, gerade einen mit Teamfokus, bieten sich offene Szenarien nun mal wirklich an. Auf der Checkliste ist dabei alles was die moderne, offene Spielwelt so braucht. Verschiedene Klimazonen wie Wald, Salzwüste, Berge ebenso wie Tag-Nacht Zyklus oder dynamisches Wetter. Und das können Spieler auch entsprechend für ihre Einsätze nutzen. Ein Angriff im Dunkel der Nacht bietet halt das beste Überraschungsmoment. Oder die besten Schleichmöglichkeiten.

Aber natürlich will so ein Einsatz auch erst mal sauber geplant werden. Also sollte das Zielobjekt auch entsprechend observiert werden. Anreise per pedes, mit dem Auto oder doch ein Fallschirmabwurf? Reinschleichen oder das Ziel mit dem Scharfschützengewehr ausschalten? Und wie kommt das Team wieder raus? Und was passiert eigentlich, wenn das Ziel versucht zu entkommen? Nein, so wie es aussieht setzt Wildlands auf echte spielerische Freiheiten statt Einsammeln von Federn, Buchseiten oder dergleichen. Und die Rezeptur scheint zu stimmen. Fast schon konventionell aus dem Tom Clancy Storybaukasten wirkt da die Handlung um ein mächtiges Drogenkartell in Bolivien der sehr nahen Zukunft. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie deswegen schlecht sein muss. Denn gerade storyseitig konnte Ubi in den letzten Jahren nahezu immer überzeugen.

Mass Effect Andromeda

23.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One · Jetzt kaufen

So nah und doch so fern. Nein, damit ist nicht die Andromeda Galaxie gemeint sondern das neue Mass Effect. Über wenige Spiele der letzten Zeit wusste man so kurz vor Release so überraschend wenig wie über Mass Effect Andromeda. Und das obwohl wir doch eigentlich so viel darüber wissen. Als einer von zwei Ryder Sprösslingen sind wir Teil eines gigantischen Kolonisierungsprojekts, das die Citadel Völker bis zur fernen Andromeda Galaxie vorstoßen ließ. Praktischerweise ist der neue Serienteil damit nicht nur völlig vom Ende der ersten Trilogie entkoppelt, wir dürfen auch endlich wieder eine von Grund auf frische Galaxie erkunden. Neue Spezies, neue Kulturen, aber auch neue Feinde warten auf unseren Helden oder unsere Heldin. Denn natürlich haben wir in bester Bioware Tradition mal wieder freie Auswahl. Anders als Commander Shepard soll Ryder Junior aber ein kleines Rädchen im Getriebe bleiben. Zumindest angeblich und zumindest vorerst. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten. Den Trend zu einer echten Open World will man bei Bioware dagegen nicht mitgehen. Andromeda soll zwar große und oftmals weitläufige Areale bieten, die aber in sich abgeschlossen sind. Ein Wiedersehen gibt es allerdings mit dem Mako. Nur heißt der nicht mehr Mako sondern Nomad. Und die Normandy heißt nicht mehr Normandy sondern Tempest und ist eine nette Ecke größer. Vom „biowareschen“ Dialogsystem müssen wir uns nicht verabschieden, dafür allerdings von den festen Klassen- und Ausrüstungsmöglichkeiten. Kämpfe sind in der Andromedagalaxie noch actionreicher als in der Milchstraße. Spieler sollen auch wieder mehr Wahlmöglichkeiten haben als zuletzt in Mass Effect 3. Natürlich wären da noch die Teammitglieder, die durchaus altbekanntes bieten. Kroganer zum Beispiel, die nunmal einfach die cooleren Klingonen sind, als die Weicheier bei Star Trek. Aber auch Neues wie Asari. Die sind nicht neu? Peebee als humorvoll-hibbelige Blauhaut mit freundlichem Wesen ist definitiv so völlig anders als die meist kühlen und fast immer ernsten Aliendamen bisher. Und natürlich neue Spezies. Das erste Mass Effect hatte, bei allen vorhandenen Macken, das einzigartige Feeling eine neue Galaxie zu erkunden. So sehr man sich über den Mako ärgern konnte, so groß war in anderen Momenten die Faszination, unter einer blauen Riesensonne über eine Planetenfläche zu kurven und Spuren von fremdem Leben zu entdecken. Mass Effect 2 bot interessantere Charaktere, teils lebendigere Orte, und gleichzeitig stellenweise weniger Wahlmöglichkeit. Vor allem aber nicht das gleiche Gefühl von Exploration. Mass Effect Andromeda könnte diese Stärken nun tatsächlich verbinden. An Orten wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist neue Welten zu entdecken und neue Zivilisationen. Natürlich mit tollen Dialogen und fetter Action.

Weitere Veröffentlichungen im März

Horizon: Zero Dawn
01.03.2017 · PlayStation 4 · Jetzt kaufen

1-2-Switch
03.03.2017 · Switch · Jetzt kaufen

LEGO Worlds
07.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One (Switch Version folgt zu einem späteren Zeitpunkt) · Jetzt kaufen

Nier Automata
10.03.2017 · PlayStation 4 · Jetzt kaufen

Styx – Shards of Darkness
14.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One · Jetzt kaufen

Syberia 3
15.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One · Jetzt kaufen

Dreamfall Chapters
24.03.2017 · PlayStation 4, Xbox One · Jetzt kaufen

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About The Author

1986, ein strahlender Sommer, ein Freund mit VCS, Schwarzweißfernseher, Space Invaders und Pacman. Seitdem lässt mich das Thema Telespiele nicht mehr los, egal ob Game Boy, Amiga, PlayStation, Xbox oder Wii U. Nicht mal vor dem PC hab ich halt gemacht. Einzig von Sportspielen lass ich generell die Finger.

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