Resident Evil Requiem: Leon im neuen Trailer – was Capcom jetzt verrät

Resident Evil Requiem - Leon im neuen Trailer - was Capcom jetzt verrät

Capcom hat bei den Game Awards 2025 den dritten Trailer zu Resident Evil Requiem gezeigt – und damit endlich bestätigt, dass Leon S. Kennedy zurück ist.

Das ist mehr als Fanservice: Requiem setzt offiziell auf zwei spielbare Figuren und deutet einen klaren Wechsel zwischen klassischem Horror und actionlastigen Passagen an.

Wer die Enthüllung im Sommer verpasst hat, kann bei uns zuerst den Einstieg nachholen: Resident Evil Requiem enthüllt. Und falls du wissen willst, wo das Spiel zuletzt schon anspielbar war, hilft auch unser Überblick zu Requiem und Onimusha – spielbar.

Leon als zweiter Protagonist: Horror und Action im Wechsel

Die wichtigste Bestätigung im neuen Material ist klar: Leon S. Kennedy ist nicht nur „irgendwie dabei“, sondern wird als vollwertiger, spielbarer Part neben der bereits bekannten FBI-Analystin Grace Ashcroft positioniert.

Der Trailer verkauft dieses Duo sehr bewusst über Stimmungskontraste. Grace wirkt stärker auf Ermittlungen, Anspannung und klassische Survival-Horror-Elemente zugeschnitten: dunkle Flure, unübersichtliche Räume, Geräusche, die eher Fragen aufwerfen als Antworten geben.

Leon dagegen steht – zumindest nach dem, was Capcom zeigt – für die „kinetische“ Seite: schnellere Begegnungen, direkteres Gunplay und einzelne Momente, die Fans sofort an Resident Evil 4 erinnern werden.

Das muss nicht bedeuten, dass Requiem ein reines Action-Spiel wird. Aber es sieht stark danach aus, als würde Capcom den Rhythmus bewusst zwischen Horror-Tempo und Action-Spitzen wechseln lassen.

Was Trailer und Capcom verraten: Gameplay-Design, Release, nächste Infos

Neben Leon liefert der neue Trailer ein paar belastbare Eckpfeiler, die fürs Einordnen wichtig sind. Requiem bleibt klar in der Hauptreihe verankert und setzt weiter auf die RE Engine, also die Technik-Basis der letzten großen Teile.

Die Dual-Protagonisten-Struktur ist diesmal nicht nur ein „Trailer-Moment“: Capcom spricht ausdrücklich von zwei kontrastierenden Spielstilen und ineinander greifenden Geschichten. Das kann auf getrennte Kapitel, einen Wechsel an festen Story-Punkten oder sogar verschränkte Kampagnen hinauslaufen – bestätigt ist bisher nur das Grundprinzip.

Auch beim Datum bleibt Capcom konkret: 27. Februar 2026 ist weiterhin gesetzt. Plattformseitig ist das Paket breit: PS5, Xbox Series X|S, PC und (wie schon zuvor angekündigt) auch Nintendo Switch 2.

Zusätzlich hat Capcom bereits einen Fahrplan für die nächsten Wochen angedeutet: Vor dem Release soll es „early next year“ noch einen Resident-Evil-Showcase mit weiteren Infos geben. Außerdem sind Vorbestellungen samt Deluxe-Extras (vor allem Kostüme) bereits ein Teil der aktuellen Kommunikation.

Was das für Fans bedeutet: Erwartungen bis Februar 2026

Der Leon-Faktor wird die Diskussion jetzt dominieren – aber nicht nur, weil er beliebt ist. In der Hauptreihe gab es lange keinen „großen“ Leon-Auftritt mehr, und Capcom setzt ihn hier sichtbar als Zugpferd ein, ohne die neue Figur Grace zu verdrängen.

Spannend wird, wie gut die Balance wirklich aufgeht: Wenn Grace zu „reinem Horror“ und Leon zu „reiner Action“ wird, könnte das Spiel sich wie zwei halbe Konzepte anfühlen.

Wenn Capcom aber beide Figuren jeweils auch in die Komfortzone des anderen schubst, kann Requiem genau die Mischung treffen, die Resident Evil in den letzten Jahren so stark gemacht hat.

Als nächstes zählt vor allem eins: ein tieferer Gameplay-Dive mit klaren Aussagen zum Wechsel-System. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Requiem eher an RE2/RE7 anknüpft – oder die Brücke zu RE4 konsequent weiterbaut.