Sony rollt seit dem 22.10. (Europe/Berlin) die PS5-Systemsoftware Version 25.07-12.20.00 aus. Neu: Seriennummern von Konsole und DualSense lassen sich jetzt direkt in den Einstellungen auslesen.
Das erleichtert Support-Fälle, Rückgaben und Gebrauchtkäufe – dazu gibt’s Stabilitätsverbesserungen, u. a. für den DualSense Edge, sowie präzisere Systemmeldungen.
Wer ohnehin das Oktober-Line-up im Abo checkt, kann das Update gleich mitnehmen. Für PlayStation-Themen empfehlen wir außerdem unseren Überblick zu den aktuellen PS-Plus-Ergänzungen – nützlich, falls ihr nach dem Update direkt neue Spiele laden wollt.
Was ändert sich konkret – und warum ist das hilfreich?
Kern der Aktualisierung ist der Zugriff auf die Seriennummern ohne Griff zum Gehäuse. Das spart Zeit bei Garantie/RMA, klärt Controller-Zuordnungen in Haushalten mit mehreren Pads und reduziert Fehlerquellen beim Registrieren von Geräten.
Dazu kommt Feinschliff an der Oberfläche. Sony spricht von verbesserter Stabilität (u. a. DualSense Edge) und klareren Hinweisen in bestimmten Systemdialogen. Im Alltag merkst du das etwa bei Firmware-Prompts oder wenn Zubehör per Kabel/BT neu verbunden wird.
Das Paket fällt – je nach Region – rund 1,3 GB groß aus. Wer das Auto-Update deaktiviert hat, stößt die Installation wie gewohnt manuell an (siehe unten).
So findest du die neuen Seriennummer-Menüs
Die Wege sind eindeutig und schnell erreichbar:
- Konsole: Einstellungen > System > Systemsoftware > Konsoleninformationen > Seriennummer
- DualSense (angeschlossen via USB/Bluetooth): Einstellungen > Zubehör > Allgemein > Erweiterte Einstellungen > Seriennummer anzeigen
Beachte: Die Anzeige beim Controller funktioniert für gerade verbundene Pads. Praktischer Nebeneffekt: Du kannst so prüfen, ob ein gebrauchter DualSense tatsächlich der gelieferte ist – nützlich bei Rückläufern.
Download & Installation – Tipps für einen sauberen Ablauf
Das Update wird in Wellen verteilt und meist im Standby geladen. Wer es sofort ziehen will, geht auf Einstellungen > System > Systemsoftware > Systemsoftware-Update und Einstellungen und startet dort die Aktualisierung.
Nach dem Neustart lohnt ein kurzer Blick in Konsoleninformationen, um die 25.07-12.20.00 zu verifizieren.
Sollte der Download hängen: kurz ins Hauptmenü zurück, Netzwerk prüfen, ggf. PS5 neu starten. Externe Laufwerke oder USB-Zubehör müssen in der Regel nicht getrennt werden; bei Zicken hilft es, den betroffenen Controller per USB erneut zu koppeln.
Was bedeutet das für Spieler?
Vor allem Support und Verwaltung werden angenehmer. Händler und Kundendienst fragen fast immer nach Seriennummern – jetzt hast du sie ohne Umstecken parat.
Turnier- und E-Sport-Spieler behalten ihre Pad-Flotte leichter im Blick, etwa wenn mehrere DualSense im Einsatz sind. Und wer seine PS5 in einem engen Setup stehen hat, muss nicht mehr mit Taschenlampe und Kamera hinter das Gehäuse.
Nebenbei bringt das Update etwas Qualität-der-Nutzung zurück: stabilere Edge-Firmware und verständlichere Systemtexte sind keine Schlagzeilen, aber spürbar, wenn du viel Zubehör nutzt oder häufig zwischen Spielen/Apps wechselst.

