PlayStation Plus wird teurer: Sony erhöht die Kurz-Abos ab morgen

PlayStation Plus wird teurer - Sony erhöht die Kurz-Abos ab morgen

Sony hebt die Preise für PlayStation Plus an – allerdings nicht pauschal für jeden Nutzer und nicht für jede Laufzeit. Wichtig ist der 20. Mai, denn ab dann greifen neue Startpreise für kurze Mitgliedschaften in ausgewählten Regionen.

Für Spieler in Deutschland kommt die Meldung genau in einer Phase, in der PlayStation Plus ohnehin stark gesucht wird. Erst vor wenigen Wochen wurde das aktuelle Monats-Line-up bestätigt; als Hintergrund passt unser Überblick zu PS Plus Mai 2026 ist offiziell: Diese 3 Spiele gibt es ab 5. Mai direkt dazu.

Diese neuen PS-Plus-Preise nennt Sony ab 20. Mai

Sony nennt für die einmonatige Mitgliedschaft künftig Startpreise von 10,99 US-Dollar, 9,99 Euro beziehungsweise 7,99 Pfund. Für drei Monate werden 27,99 US-Dollar, 27,99 Euro beziehungsweise 21,99 Pfund genannt.

Damit betrifft die Änderung vor allem Spieler, die PlayStation Plus flexibel buchen, pausieren oder kurzfristig reaktivieren. Genau diese Gruppe zahlt künftig mehr, während die Jahresmitgliedschaft in der aktuellen Kommunikation nicht als eigener neuer Preisblock auftaucht.

Wichtig ist auch die Formulierung: Sony spricht von neuen Kunden in ausgewählten Regionen. Für den deutschen Markt ist der Europreis trotzdem relevant, weil er klar zeigt, wohin die Einstiegsstufe bei den Kurz-Abos verschoben wird.

Bestandskunden sind geschützt – aber nur unter Bedingungen

Für laufende Abos gibt es zunächst Entwarnung. Der neue Preis soll Bestandskunden nicht betreffen, solange die bestehende Mitgliedschaft unverändert weiterläuft. Ausnahmen nennt Sony für die Türkei und Indien.

Die eigentliche Falle liegt daher nicht im aktiven Abo, sondern bei Änderungen. Wer seine Mitgliedschaft auslaufen lässt, die Stufe wechselt oder später neu einsteigt, kann in den neuen Preisbereich fallen.

Offen bleibt, ob Sony später noch an anderen Laufzeiten oder Stufen dreht. Aktuell stehen die Kurz-Abos im Mittelpunkt. Eine bestätigte neue Preisrunde für das Jahresabo, Extra oder Premium lässt sich aus der bisherigen Mitteilung nicht sauber ableiten.

Was Spieler jetzt vor dem Wechsel prüfen sollten

Der wichtigste Check sitzt direkt im PlayStation-Store: Läuft euer Abo aktiv weiter, ist die automatische Verlängerung gewollt und passt die Zahlungsart noch? Wer PlayStation Plus regelmäßig nutzt, sollte außerdem vergleichen, ob eine längere Laufzeit günstiger bleibt als mehrere kurze Verlängerungen.

Für neue Kunden und Rückkehrer wird der 20. Mai zur Deadline. Wer noch zum alten Kurzpreis einsteigen will, muss vor der Umstellung handeln. Wer dagegen nur auf die monatlichen Essential-Spiele schaut, sollte nüchtern rechnen: Ein einzelner Monat lohnt sich künftig weniger, wenn das jeweilige Line-up nicht wirklich passt.

Für Sony ist die Erhöhung ein sensibles Signal. Nach Hardware-Preisen und Abo-Debatten schauen Spieler genauer hin, ob der Gegenwert stimmt. Deshalb wird das nächste PS-Plus-Line-up noch wichtiger: Je teurer der Einstieg wirkt, desto stärker muss Sony jeden Monat erklären, warum das Abo den Preis verdient.