LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight rückt heute in den Early Access und bekommt kurz vor dem regulären Release sehr starke erste Testsignale. Für Spieler ist jetzt aber nicht nur die Wertung wichtig, sondern auch die Frage, welche Edition wirklich Zugriff gewährt und wie man Story-Spoiler vermeidet.
Der Timing-Vorteil liegt klar bei der Deluxe Edition. Sie öffnet Gotham drei Tage früher, während die Standard Edition erst am 22. Mai folgt.
Der Early Access gilt nicht für alle Käufer
Wer heute loslegen will, braucht die Deluxe Edition oder einen entsprechenden Frühzugang über den Store. Die Standardversion bleibt beim regulären Start am 22. Mai auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam sowie Epic Games Store.
Die Switch-2-Version ist weiterhin für später im Jahr vorgesehen. Das ist wichtig, weil manche Store- und Übersichtsseiten die Plattform bereits nennen, der konkrete Zugriff dort aber nicht mit dem heutigen Start gleichzusetzen ist.
Inhaltlich bekommen Spieler ein storygetriebenes Action-Adventure von TT Games. Im Mittelpunkt steht Bruce Waynes Weg zum Dunklen Ritter, kombiniert mit offener Gotham-Welt, Kämpfen, Rätseln, Fahrzeugen und klassischem LEGO-Humor.
Die Deluxe Edition enthält zusätzlich mehrere Outfit-, Fahrzeug- und Batcave-Pakete. Der spätere Mayhem-Inhalt mit Joker und Harley Quinn ist für September geplant und wird dadurch vor allem für Spieler interessant, die über die Kampagne hinaus Inhalte mitnehmen wollen.
Erste Tests sehen den stärksten LEGO-Batman seit Jahren
Die frühen Bewertungen gehen deutlich in eine positive Richtung. Gelobt werden vor allem Gotham als offener Spielplatz, das Arkham-nahe Kampfsystem und der Fan-Service für Batman-Kenner.
Besonders spannend ist der Ton der Tests: LEGO Batman wird nicht nur als weiterer Familienableger behandelt, sondern als ernstzunehmendes Batman-Abenteuer mit Humor. Genau das dürfte viele Spieler abholen, die seit Jahren auf ein neues Arkham-Gefühl warten.
Ganz ohne Abstriche bleibt es aber nicht. Kritisiert werden vereinzelt wiederholende Kämpfe, eine überschaubare Zahl spielbarer Hauptfiguren und die Frage, wie lange die offene Welt wirklich motiviert. Wer also ein riesiges Superhelden-RPG erwartet, sollte seine Erwartungen einordnen.
Für Koop-Fans ist außerdem wichtig: Das Spiel setzt auf lokalen Couch-Koop für zwei Spieler, nicht auf Online-Koop. Eine dauerhafte Internetverbindung wird für das Spielen nicht verlangt, Updates brauchen aber natürlich Online-Zugang.
Auf PC kommen noch zwei praktische Checks dazu: Deutsch ist laut Store bei Oberfläche, Ton und Untertiteln vorhanden, außerdem wird eine SSD mit rund 50 GB freiem Speicher genannt. Wer heute Abend starten will, sollte den Download nicht erst zur Freischaltung anstoßen.
Spoiler werden ab heute zum eigentlichen Risiko
Mit dem Early Access verschiebt sich die größte Gefahr von der Kaufentscheidung zur Story. Schon vor dem offiziellen Start gab es Berichte über vorzeitig freigeschaltete Versionen. Ab heute kommen reguläre Deluxe-Spieler hinzu, wodurch Clips, Bosskämpfe und spätere Story-Momente schneller in Feeds landen können.
Wer ungespoilert in Gotham starten will, sollte Suchbegriffe, Video-Vorschläge und Social-Media-Kommentare rund um LEGO Batman vorsichtig behandeln. Gerade Batman-Spiele leben von bekannten Figuren, Überraschungsauftritten und kleinen Anspielungen – vieles davon verliert Wirkung, wenn es vorab als Clip auftaucht.
Für Käufer bleibt deshalb die einfache Empfehlung: Edition prüfen, Plattform prüfen, Spoiler meiden. Wer sofort spielen will, greift zur Deluxe Edition. Wer warten kann, spart sich den Druck und steigt am 22. Mai mit der Standardversion ein. Nach den ersten Tests sieht es jedenfalls so aus, als hätte TT Games diesmal mehr gebaut als nur den nächsten Lizenz-Ableger.

