Horizon Hunters Gathering bringt 3er-Koop ins Universum – Playtest geplant

Horizon Hunters Gathering bringt 3er-Koop ins Universum – Playtest geplant

Guerrilla hat „Horizon Hunters Gathering“ offiziell angekündigt: ein taktisches Koop-Actionspiel im Horizon-Universum für PS5 und PC. Einen Release-Termin gibt es noch nicht – dafür steht bereits fest, dass Ende Februar ein geschlossener Playtest startet und Crossplay an Bord ist.

Dass Guerrilla an einem Multiplayer-Ableger arbeitet, war bei uns schon länger Thema – in Guerrilla ist mit Horizon noch lange nicht fertig ging es genau um diese Pläne. Jetzt ist klar, worauf es hinausläuft: Hunters Gathering will das „Maschinen jagen“-Gefühl in wiederholbare Missionen übersetzen, statt eine weitere Open World aufzuspannen.

So spielt sich Hunters Gathering: Teams, Hunter-Rollen und zwei Modi im Fokus

Im Kern spielst du bis zu drei Spieler im Team. Du wählst einen Hunter aus einem Roster, jeder mit eigenem Nah- oder Fernkampf-Stil, Waffen und Skills.

Guerrilla beschreibt den Kampf als taktisch und reaktiv – also eher „Position halten, Element-Setup abstimmen, sauber finishen“ als wildes Effekt-Gewitter. Der Fokus liegt damit klar auf Teamplay, Rollenverteilung und sauberen Abläufen.

Zum Start der Tests nennt das Studio zwei Modi, die das Konzept gut erklären: „Machine Incursion“ ist eine hochintensive Mission mit Wellen aus Maschinen und einem Boss am Ende. „Cauldron Descent“ ist länger angelegt und setzt auf mehrstufige Trials mit wechselnden Räumen, Secrets und Belohnungen für Teams, die Risiken eingehen.

Zwischen den Runs kehrst du in einen Social-Hub zurück, der ebenfalls „Hunters Gathering“ heißt. Dort passt du Ausrüstung an, upgradest Gear, besuchst Händler und stellst Teams zusammen.

Zusätzlich ist ein Rogue-lite-Perk-System angekündigt, das Builds pro Run spürbar verändert und damit die Wiederholbarkeit tragen soll. Ob das eher „kleine Boni“ oder echte Build-Sprünge sind, wird der Playtest zeigen.

Playtest Ende Februar: Anmeldung, Crossplay und Solo-Option ohne Gruppe

Der erste Reality-Check kommt schnell: Ende Februar startet ein kleiner Closed-Playtest auf PS5 und PC über das PlayStation Beta Program. Das ist für viele die wichtigste Info, weil man nicht nur Trailer bekommt, sondern sehr früh Feedback geben kann.

Guerrilla sagt dabei ausdrücklich, dass die Tests die Entwicklung mitprägen sollen. Heißt auch: Inhalte, Balance und Tempo sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht „final“, sondern sollen durch Rückmeldungen geschärft werden.

Crossplay zwischen PS5 und PC ist offiziell bestätigt. Cross-Progression gibt es ebenfalls, allerdings gebunden an denselben PlayStation-Account.

Wer ohne feste Koop-Truppe antesten will, bekommt eine Solo-Option: Du kannst allein starten und wirst von zwei NPC-Begleitern unterstützt. Das senkt die Einstiegshürde deutlich, ohne den Koop-Kern zu verwässern.

Warum das für Horizon 2026 ein Signal ist, aber noch Fragen offen lässt

Guerrilla nennt Hunters Gathering kanonisch und spricht von einer Kampagne, die auch nach Launch weitergehen soll. Das klingt nach langfristigem Content – ohne dass aktuell schon Seasons, Monetarisierung oder ein konkreter Release-Plan kommuniziert werden.

Genau da liegt der kritische Punkt: Ob das Spiel „dauerhaft“ funktioniert, entscheidet sich nicht im Ankündigungstext, sondern in Loop, Balance und Endgame. Horizon lebt von klar lesbaren Maschinen, präzisen Trefferzonen und dem Gefühl, dass Vorbereitung zählt.

Wenn das im Koop genauso sauber aufgeht, kann Hunters Gathering in Deutschland schnell ein Dauer-Thema werden – auch weil PS5 und PC parallel bedient werden. Unterm Strich sind die harten Fakten jetzt da: 3er-Koop, zwei Playtest-Modi, Social-Hub, Crossplay und ein Testfenster Ende Februar.

Alles Weitere – Umfang zum Start, Content-Rhythmus und ein Release-Datum – dürfte sich erst über die ersten Hands-on-Eindrücke konkretisieren.