Neue „Gameplay-Leaks“ zu GTA 6 sorgen aktuell für Millionen Views auf TikTok und X – doch der Urheber hat jetzt zugegeben, dass alles komplett von KI generiert wurde.
Die Fake-Clips zeigen, wie leicht Fans sich in der langen Wartezeit auf Rockstar-Neuigkeiten täuschen lassen und warum du bei angeblich „neuen Szenen“ aus Vice City besonders vorsichtig sein solltest.
Virale GTA-6-KI-Leaks: Was in den Clips zu sehen war
Auslöser der aktuellen Welle ist der Account „Zap Actu GTA6“, der seit Mitte November mehrere Videos mit vermeintlichem GTA-6-Gameplay veröffentlicht hat. In den Clips ist meist Lucia zu sehen, wie sie durch Straßen, Motels oder Strände von Leonida läuft – inklusive dynamischem Wetter und unscharfer Handyoptik.
Besonders viel Aufmerksamkeit bekam ein Clip vom 25. November 2025, in dem Lucia am Strand entlangläuft; der Post erreichte Millionen Views, bevor er von anderen Accounts gespiegelt wurde.
Der Hype trifft auf eine ohnehin gereizte Stimmung: Rockstar hat den Release gerade erst erneut verschoben – unser Überblick GTA 6 offiziell verschoben: Rockstar datiert Release auf den 19. November 2026 fasst die Gründe zusammen – und in Foren jagt ein Trailer-3-Gerücht das nächste, wie wir im Artikel GTA 6 – Was hinter den Trailer-3-Gerüchten nach der Verschiebung steckt aufgearbeitet haben.
Zap Actu GTA6 gesteht: Alles nur KI – mit Absicht
Jetzt ist klar: Keines der viralen Videos zeigt echtes GTA-6-Gameplay. Zap Actu GTA6 hat in einem neuen Post offen zugegeben, dass alle Clips mit KI-Werkzeugen erzeugt wurden – von Figuren und Umgebungen bis zu den vermeintlich „abgefilmten“ Monitoraufnahmen.
Laut eigener Aussage sollte die Aktion zeigen, wie „unglaublich einfach“ es 2025 sei, die Community mit täuschend echten Fake-Leaks hinters Licht zu führen.
Der Macher spricht davon, dass grob die Hälfte der Zuschauer die Fakes sofort als KI erkannt habe, während der andere Teil die Videos zunächst für echte Insider-Leaks hielt. Andere Fact-Checker kommen zu einem ähnlichen Bild: Viele Spieler wünschen sich so sehr neues Material, dass sie Unstimmigkeiten bei Gesichtern, Animationen oder Lichtstimmung schlicht ausblenden.
Was GTA-Fans jetzt aus der Fake-Welle lernen sollten
Die KI-Fakes rund um Zap Actu GTA6 sind ein Vorgeschmack auf das, was uns bis zum Release am 19. November 2026 erwartet.
Bis dahin werden immer mehr Creator versuchen, mit angeblichen Leaks Reichweite zu generieren – ob mit erfundenen Switch-2-Tests, wie wir sie in GTA 6 auf der Nintendo Switch 2? Was hinter den Test-Berichten steckt einordnen, oder mit fragwürdigen Datamining-Spuren aus GTA Online wie im Mansions-Update.
Für dich heißt das: Verlass dich bei GTA 6 in erster Linie auf offizielle Statements und sauber belegte Reports – alles andere ist im Zweifel klickgetriebener Lärm.
Besonders skeptisch solltest du werden, wenn Videos nur als abgefilmte Monitor- oder Handyaufnahmen auftauchen, wenn Gesichter und Bewegungen unnatürlich wirken oder der angebliche Leaker keinerlei Historie hat.
Die aktuelle Leak-Flut zeigt vor allem eins: wie groß der Hunger nach neuen Eindrücken aus Vice City ist – und wie viel Druck auf Rockstars nächstem Trailer liegen wird. Bis es so weit ist, lohnt es sich, Gerüchte, Leaks und KI-Fakes sauber auseinanderzuhalten und lieber einmal mehr zu zweifeln, als falschen Versprechen hinterherzulaufen.

