Gerücht um Bloodborne Remake: FromSoftware soll 2025 ein Veto eingelegt haben

Gerücht um Bloodborne Remake - FromSoftware soll 2025 ein Veto eingelegt haben

Ein neuer Bericht behauptet, dass Bluepoint ein Bloodborne Remake pitchen wollte, Sony dem Plan offen gegenüberstand – und FromSoftware am Ende stoppte. Für Fans ist das wichtig, weil es erklärt, warum Bloodborne seit Jahren zwischen Remaster-Hoffnung, PC-Wunsch und Funkstille feststeckt.

Was der Bericht konkret behauptet

Im Kern geht es um ein Projekt, das laut Bericht Anfang 2025 intern auf dem Tisch lag: Bluepoint soll Sony ein Bloodborne Remake vorgeschlagen haben. Sony habe demnach nicht grundsätzlich geblockt, sondern die Idee als wirtschaftlich sinnvoll betrachtet.

Der Knackpunkt: Die Zustimmung soll nicht allein bei Sony gelegen haben. Laut Bericht habe FromSoftware dem Vorhaben nicht zugestimmt – ohne dass ein offizieller Grund genannt wurde. Genau diese „letzte Tür“, die nicht aufgeht, ist für die Community seit Jahren das frustrierende Muster.

Wichtig ist dabei die Einordnung: Es gibt bislang keine öffentliche Bestätigung von Sony oder FromSoftware. Das Ganze steht als Report im Raum, ist aber nicht gleichzusetzen mit einer offiziellen Absage in einem Statement.

Der Bericht ordnet das Remake-Gerücht außerdem in eine größere Geschichte ein: Bluepoint soll nach einem gestrichenen Projekt eine neue Aufgabe gesucht haben. Das Bloodborne Remake wäre demnach ein möglicher „Reset“ gewesen – und genau deshalb sorgt die Behauptung jetzt wieder für so viel Unruhe.

Warum ein FromSoftware-Veto plausibel wirkt

Auch ohne offizielles Ja oder Nein lässt sich erklären, warum ein Veto realistisch erscheint. Bloodborne ist nicht nur eine Marke, sondern ein Prestige-Titel, der stark mit der Handschrift von FromSoftware verbunden ist – und damit auch mit der Frage, wer am Ende kreativ das Sagen hat.

Hinzu kommt ein Punkt, den Branchenbeobachter seit längerem diskutieren: Sony besitzt zwar die Rechte, will aber offenkundig die Beziehung zu FromSoftware nicht belasten. Wenn die Studio-Spitze signalisiert, dass man niemanden „dran lassen“ will, ist das für einen Publisher schwer zu übergehen – selbst wenn ein Remake sich sehr gut verkaufen würde.

Für euch heißt das: Ein Remake hängt weniger an Technik oder Budget, sondern an der Frage, ob FromSoftware das Projekt überhaupt mitträgt. Und genau das macht die Lage so zäh, weil Fans keinen klaren Zeitplan erzwingen können.

Was das jetzt für Fans bedeutet – und worauf ihr achten solltet

Kurzfristig ändert sich für Spieler erst mal nichts. Weder ist ein Remake angekündigt, noch gibt es eine neue Plattform-Version oder einen Patch, der die alten Dauerwünsche erfüllt – 60 FPS, bessere Performance oder ein PC-Release.

Trotzdem ist der Bericht ein starkes Signal: Wenn selbst ein Studio wie Bluepoint mit Remake-Erfahrung und Sony-Rückenwind nicht durchkommt, ist das ein Hinweis darauf, wie hoch die Hürde wirklich ist. Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass Bloodborne „tot“ ist. Es zeigt eher, dass ein Remake nur passieren dürfte, wenn FromSoftware selbst aktiv wird oder einen sehr klaren Rahmen absegnet.

Für die nächsten Tage ist vor allem eines relevant: Reagieren Sony oder FromSoftware überhaupt? In vergleichbaren Fällen kommt entweder gar nichts (dann bleibt es beim Report) – oder es gibt ein sehr knappes Dementi, das die Diskussion schnell wieder einfängt. Wenn offizielle Aussagen ausbleiben, wird sich die Story vor allem über Community-Debatten und mögliche weitere Report-Details weiterdrehen.

Bis dahin lohnt es sich, die Erwartungen nüchtern zu halten: Ein Report ist kein Release-Plan. Aber er erklärt ziemlich gut, warum Bloodborne trotz anhaltender Nachfrage seit Jahren nicht „einfach“ neu aufgelegt wird.