Gerücht: Steam Machine Preis im Code – 512 GB & 2 TB könnten 1.000€ knacken

Steam Machine & Steam Controller 2 - Valves neuer Wohnzimmer-PC im Überblick

Bei einem tschechischen Händler sind im Quellcode versteckte Preise für zwei Steam-Machine-Modelle aufgetaucht – und beide liegen in der Größenordnung von 900 Euro und mehr. Für Deutschland ist das wichtig, weil der Leak zeigt, dass Valves Wohnzimmer-PC eher PC- als Konsolenpreise anpeilen könnte.

Wer sich erst einmal abholen will, worum es bei der Hardware grundsätzlich geht, findet hier unseren Überblick zur Steam Machine und dem Steam Controller 2.

Klar ist aber auch: Solange Valve den Preis nicht offiziell nennt, bleibt es ein Leak. Und Leaks können Platzhalter, interne Kalkulationen oder Händler-Aufschläge enthalten.

Was im Händler-Code steckt und warum das gerade Wellen schlägt

Auslöser ist eine gelistete Produktseite beim tschechischen Händler Smarty.cz. Im Shop selbst wird kein Preis angezeigt, im Quellcode tauchen jedoch zwei Werte für zwei Speichervarianten auf.

Konkret geht es um 19.826 CZK (512 GB) und 22.305 CZK (2 TB). Umgerechnet landen beide Varianten schon ohne weitere Faktoren deutlich über dem, was viele Spieler von einer „Konsole mit SteamOS“ erwarten.

Wichtig ist die Einordnung: In der Diskussion werden die Zahlen als „vor Steuern“ beschrieben. Für einen deutschen Endpreis ist das entscheidend, weil auf solche Beträge noch Umsatzsteuer und je nach Vertrieb auch eine Marge draufkommen können.

Warum aus 900 Euro schnell 1.000 Euro werden könnten

Rechnet man auf die umgerechneten Euro-Beträge eine deutsche Mehrwertsteuer drauf, liegt man schnell bei mindestens 971 Euro (512 GB) und rund 1.093 Euro (2 TB). Genau diese Schwelle macht den Leak so brisant: 1.000 Euro ist für viele die Grenze, ab der ein Wohnzimmer-PC gegen „richtigen“ Desktop oder High-End-Handheld antreten muss.

Dazu kommt der Händlerfaktor. Einige Shops liegen bei Valve-Hardware erfahrungsgemäß über dem Direktpreis, weil Import, Marge und Verfügbarkeit eine Rolle spielen können.

Heißt unterm Strich: Selbst wenn die Quellcode-Zahlen echt sind, muss das nicht 1:1 der finale Valve-Store-Preis sein. Es kann aber ein ziemlich klarer Hinweis darauf sein, in welcher Region sich die Kalkulation am Ende bewegt.

Wie realistisch ist der Leak – und worauf Spieler jetzt achten sollten

Der Fund wirkt vor allem deshalb plausibel, weil gleich mehrere Berichte unabhängig voneinander ähnliche Werte nennen und zusätzlich ein zweiter Händler (Alza) in der Diskussion auftaucht. Gleichzeitig ist das eben noch keine offizielle Preisliste von Valve.

Aus früheren Entwickler-Statements lässt sich außerdem ableiten, dass Valve eher nicht wie eine klassische Konsole massiv subventionieren will. Wenn das stimmt, wäre ein höherer Einstiegspreis logisch. Dann müsste die Steam Machine aber im Alltag auch liefern: leise, kompakt, wohnzimmertauglich und ohne „PC-Gefrickel“.

Für dich als Käufer ist der nächste Schritt simpel: Warte auf die erste offizielle Preisansage (oder klare Store-Listings von Valve selbst). Bis dahin gilt: Leak als Temperaturmessung nehmen, aber nicht als Kaufentscheidung – vor allem nicht, wenn du eigentlich auf „Steam Deck am TV“-Preisniveau hoffst.