Das Warten hat ein Ende: Ab dem 10. September 2025 startet NVIDIA das Upgrade von GeForce NOW Ultimate auf RTX 5080. Damit werden erstmals 5K-Gaming bei 120 FPS sowie 1440p mit 240 FPS möglich – ein echter Technologiesprung für Cloud-Spieler.
Die Ankündigung kam direkt über den offiziellen GeForce NOW-Blog. Dort bestätigte NVIDIA, dass die Umstellung ab sofort in Nordamerika beginnt und in den kommenden Wochen weltweit ausgerollt wird.
Ultimate-Abonnenten müssen nichts weiter tun – die gebuchte Stufe wird automatisch auf die neue RTX 5080-Hardware gehoben.
Neue Leistungsklasse in der Cloud
Mit der RTX 5080 zieht die Cloud nun mit High-End-PCs gleich. Laut NVIDIA bieten die neuen Serverkarten auf Blackwell-Basis:
- Bis zu 5K-Auflösung bei 120 FPS
- Bis zu 240 FPS in 1440p
- Verbesserte DLSS-4-Unterstützung und Frame Generation
- Geringere Latenz durch aktualisierte Rechenzentren
Erste Tests zeigen, dass anspruchsvolle Titel wie Cyberpunk 2077, Alan Wake 2 oder Starfield nahezu ohne Artefakte laufen. Besonders beeindruckend: Selbst Raytracing-Settings lassen sich in 4K auf stabilen 120 Bildern halten.
Regionale Verfügbarkeit und Stufenmodell
Das Upgrade startet in den USA, Kanada und Teilen Europas. Deutschland gehört laut Roadmap zu den „Early Regions“, sodass auch hier in den kommenden Tagen die neuen Rechenzentren aktiviert werden. NVIDIA empfiehlt Spielern, über den Client die jeweilige Serverzuordnung zu prüfen.
Wichtig: Nur Ultimate-Kunden erhalten die RTX 5080-Hardware. Die Priority- und Free-Stufen bleiben unverändert. Für Ultimate-Abonnenten gelten weiterhin die bekannten 19,99 Euro pro Monat bzw. 99,99 Euro für sechs Monate – ein bemerkenswerter Preis angesichts der gebotenen Leistung.
Vergleich zu lokalen PCs
Für viele Gamer stellt sich die Frage: Lohnt sich Cloud-Gaming mit RTX 5080 gegenüber einem eigenen High-End-PC? Rein rechnerisch entspricht die Leistung einer 2.000-Euro-Grafikkarte plus System. Die monatlichen Kosten sind im Vergleich also gering.
Allerdings hängt die Erfahrung stark von der Internetverbindung ab. NVIDIA empfiehlt mindestens 45 Mbit/s für 4K, ideal sind 75 Mbit/s oder mehr. Wer diese Werte erreicht, kann eine Bildqualität erleben, die selbst gegenüber einer lokalen RTX 4080 deutlich überlegen wirkt.
Ein Vorteil ist zudem die Mobilität: Spieler können dieselbe Power am Laptop, Tablet oder sogar auf einem Smartphone abrufen, solange eine stabile Verbindung besteht.
Reaktionen aus der Community
In den sozialen Netzwerken fallen die ersten Reaktionen überwiegend positiv aus. Viele Nutzer loben die Stabilität und die sichtbare Verbesserung bei schnellen Shootern, die nun mit 240 FPS flüssig laufen.
Einige kritisieren jedoch, dass Features wie 5K/120 FPS nur auf entsprechend ausgestatteten Displays Sinn ergeben – was aktuell noch eine Minderheit besitzt. Auch die weiterhin nötige stabile Internetverbindung bleibt ein Knackpunkt.
Trotzdem sehen Branchenkenner im RTX 5080-Upgrade ein starkes Signal: Cloud-Gaming ist längst kein Kompromiss mehr, sondern erreicht ein Niveau, das auch für Core-Gamer attraktiv wird.
Bedeutung für die Gaming-Branche
Mit dem Schritt setzt NVIDIA die Konkurrenz unter Druck. Microsofts Cloud-Angebote in Game Pass Ultimate und Sonys PlayStation Plus Streaming liegen in puncto Leistung noch deutlich zurück. Besonders im Hinblick auf Auflösungen jenseits von 4K hat GeForce NOW nun die Nase vorn.
Für Entwickler eröffnet das neue Limit Chancen, Spiele mit noch höheren Assets und komplexeren Effekten zu gestalten – wohlwissend, dass eine breite Userbasis diese Titel über die Cloud erleben kann.

