Square Enix hat den Untertitel von Final Fantasy VII Remake Part 3 intern finalisiert – und Tetsuya Nomura hat die Entscheidung bereits getroffen.
Das ist wichtig, weil der Name nicht nur Marketing ist: Remake und Rebirth tragen das „Re“-Motiv als Story-Kompass – und genau daran wird sich das Finale messen lassen.
Wie heißt FF7 Remake Part 3 – und warum wissen wir es noch nicht?
In einem aktuellen Interview erklärt Director Naoki Hamaguchi, dass das Team den Namen zuletzt auf zwei Kandidaten eingegrenzt hatte. Die finale Wahl lag bei Creative Director Nomura – und die ist inzwischen gefallen: Der Titel sei „locked“, also festgezurrt.
Für Kontext zur aktuellen Plattform-Diskussion: In unserem Bericht zu Final Fantasy 7 Rebirth auf Switch 2 findest du die bisherigen Signale rund um die Nintendo-Portierung.
Was fehlt, ist die offizielle Enthüllung. Square Enix nennt den Untertitel noch nicht öffentlich, vermutlich aus einem simplen Grund: Ein Name ist ein perfekter „Reveal“-Moment für eine große Bühne (Showcase, Awards oder ein eigenes Square-Enix-Format). Für Fans heißt das: Die Entscheidung ist durch – nur der Zeitpunkt fürs große Auspacken fehlt.
Spannend ist auch, was das über die Ausrichtung verrät. Remake und Rebirth haben den Ton gesetzt: Das „Re“ ist mehr als ein Wortspiel, es spiegelt die Idee von Schicksal, Neuanfang und Konsequenzen. Das Finale wird also sehr wahrscheinlich wieder ein „Re“-Wort tragen – welche Richtung (Rückkehr, Vergeltung, Versöhnung …) Square Enix am Ende wählt, bleibt vorerst offen.
Switch 2, UE4 und GenAI: Was Hamaguchi zusätzlich verraten hat
Hamaguchi streut im selben Themenkomplex mehrere handfeste Produktions-Infos. Besonders relevant: Rebirth läuft bereits auf der Switch 2, das Team arbeitet aber noch daran, die Performance zu stabilisieren. Das ist ein klarer Hinweis, dass die Portierung nicht nur ein „Tech-Demo“-Projekt ist, sondern real auf eine Veröffentlichung hinarbeitet.
Für Part 3 gibt es ebenfalls eine klare Weichenstellung: Das Finale bleibt bei Unreal Engine 4. Die Begründung ist pragmatisch: Das Team hat UE4 über Jahre stark angepasst und optimiert – ein Engine-Wechsel würde Risiko und Reibungsverluste bringen, statt „einfach“ nur Grafik zu pushen.
Und ja: Generative KI ist ebenfalls Thema. Hamaguchi betont, dass er sie nicht als Ideengeber nutzt, aber als Werkzeug für monotone Aufgaben sieht – etwa in der Qualitätssicherung, wo automatisierte Checks wiederholte Routine abfedern können.
Kurzer Überblick, was du aus den Aussagen mitnehmen kannst:
- Part-3-Untertitel ist entschieden, aber noch nicht angekündigt.
- Switch-2-Versionen sind in Arbeit, Fokus liegt auf stabiler Performance.
- UE4 bleibt gesetzt, GenAI soll vor allem QA-Routine entlasten.
Queen’s Blood kehrt „enhanced“ zurück – und das ist ein starkes Signal
Parallel taucht eine zweite, ziemlich klickstarke Bestätigung auf: Queen’s Blood soll im dritten Teil wieder dabei sein – nicht nur als „copy & paste“, sondern in einer erweiterten, „powered-up“ Variante. Für viele war das Kartenspiel einer der Gründe, in Rebirth auch abseits der Hauptstory dranzubleiben.
Das Interessante daran: Wenn Square Enix das Mini-Game ausbaut, spricht das eher gegen ein reines „Endspurt-Finale“, das alles Nebenbei streicht. Stattdessen wirkt es so, als wolle das Team die dritte Episode erneut als vollwertiges RPG mit Systemen, Sammeln und langfristigen Aktivitäten aufstellen – nur eben mit dem Ziel, die Story-Klammer endlich zu schließen.
Was du jetzt erwarten kannst: Eine offizielle Titel-Enthüllung ist der nächste logische Schritt. Und sobald der Name draußen ist, wird sehr schnell klar, welches „Re“-Thema Square Enix für Clouds letzten Akt in den Mittelpunkt stellt.

