Diablo Warlock ist offiziell: D2R bekommt DLC, Diablo 4 die neue Klasse

Diablo Warlock ist offiziell - D2R bekommt DLC, Diablo 4 die neue Klasse

Blizzard hat den Diablo Warlock offiziell gemacht und zwar gleich für mehrere Spiele. Das ist wichtig, weil Diablo II: Resurrected damit erstmals seit Jahrzehnten eine neue Klasse bekommt und Diablo 4 den nächsten großen Build-Umbruch vorbereitet.

Wer den Hype aus der Gerüchteküche verfolgt hat, kann jetzt sauber trennen: In unserem Rückblick zum Gerücht um den Warlock im PTR lagen Dataminer nicht völlig daneben, nun ist die Klasse bestätigt. Den Rahmen rund um die Erweiterung liefert unser Überblick zu Lord of Hatred mit Release und Paladin.

Was Blizzard zum Warlock in Diablo 4 wirklich bestätigt hat

In Diablo 4 ist der Warlock die nächste Klasse für „Lord of Hatred“. Blizzard positioniert ihn als düsteren Gegenpol zum Paladin: weniger Heilsversprechen, mehr verbotene Macht, und ein Spielstil, der stark über Beschwören, Ketten- und Feuer-Motive sowie „tabu“-Magie laufen soll.

Wichtig ist aber die Einordnung: Das war erst ein erster Blick. Die tiefen Details zu Skills, Ressourcen und Rollenverteilung will das Team in einem Developer Update am 5. März zeigen. Dort entscheidet sich, ob der Warlock eher ein klassischer Summoner, ein DoT-Spezialist oder ein flexibler Hybrid wird.

Parallel hat Blizzard ein paar harte Stichworte für den nächsten System-Block gesetzt: ein deutlich überarbeiteter Skill-Tree für alle Klassen, neue Endgame-„Playlists“ (War Plans) und ein weiteres Endgame-Format (Echoing Hatred). Außerdem ist ein Loot-Filter angekündigt, ein Feature, das die Community seit Release fordert.

Reign of the Warlock: Darum ist das D2R-DLC ein Ausreißer

Der größere Überraschungsmoment steckt ausgerechnet in Diablo II: Resurrected. „Reign of the Warlock“ bringt eine neue Klasse und ist damit die erste Klassen-Erweiterung seit über 25 Jahren. Gleichzeitig hängt Blizzard mehrere Komfort-Updates an, die D2R im Alltag spürbar entstauben.

Die wichtigsten Inhalte des DLCs:

  • Warlock als neue, spielbare Klasse
  • „Chronicle“ als neues Komfort-Feature, plus zusätzliche Stash-Tabs
  • anpassbare Loot-Filter und überarbeitete Terror Zones
  • ein neuer Endgame-Encounter rund um „Colossal Ancients“

Wer das D2R-DLC kauft, bekommt zusätzlich kosmetische Extras für Diablo 4 sowie Deko-Items für World of Warcraft. Praktisch für Rückkehrer ist außerdem, dass Diablo II: Resurrected gleichzeitig auf Steam startet und das Basisspiel in den Xbox Game Pass wandert. Das DLC selbst ist dort aber nicht automatisch enthalten.

Was du jetzt als Spieler daraus ableiten kannst

Für Build-Bastler ist der Warlock vor allem ein Signal: Blizzard will 2026 nicht nur mehr Saison-Content, sondern echte Meta-Schocks. In Diablo 4 liegt der Hebel in den System-Updates (Skill-Tree, Endgame, Loot-Filter). Der Warlock wird daran gemessen, ob er neue Archetypen ermöglicht und nicht nur Varianten bestehender Klassen kopiert.

In D2R ist der Impact direkter. Eine neue Klasse plus Loot-Filter und Terror-Zone-Updates verändern Ladder-Runs und das Farmen im Endgame. Wenn die Balance sitzt, könnte D2R damit erstmals seit Jahren wieder eine echte „Neustart“-Welle bekommen.

Und als Bonus-Impuls: Auch Diablo Immortal bekommt den Warlock, dort soll die Klasse im Juni kostenlos ins Spiel kommen. Unterm Strich ist die Ansage klar: Der Diablo Warlock ist kein reines Marketing-Label, sondern ein Franchise-Knotenpunkt, der gleich drei Communities gleichzeitig abholt.