Diablo 4 bekommt mit „The Tower“ einen neuen Endgame-Modus im Beta-Status – inklusive offizieller Leaderboards. Der Start ist bereits am 12. Januar, und damit entscheidet sich früh, wie fair das System in der Saison wirklich wird.
Wer Diablo 4 gerade wieder intensiver spielt, sollte auch den Blick nach vorne haben: Blizzards nächste große Erweiterung „Lord of Hatred“ ist bereits offiziell angekündigt und bringt später weitere Umbauten am Endgame. Den Stand dazu haben wir hier.
Was ist „The Tower“ und warum kommen Leaderboards jetzt zurück?
Blizzard beschreibt „The Tower“ als mehrstöckigen Dungeon-Lauf, bei dem Tempo und Effizienz zählen. Du kämpfst dich durch mehrere Ebenen, die Layouts und Monsterfamilien variieren, und jagst am Ende einen finalen Boss.
Der Knackpunkt ist das Scoring: Es geht nicht nur darum, „durchzukommen“, sondern in kurzer Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln. Dabei helfen Pylons, die du unterwegs nutzt, um Elites schneller zu löschen und deinen Run zu beschleunigen.
Die Leaderboards sind deshalb mehr als ein nettes Extra. Sie sollen sichtbar machen, welche Builds nicht nur stark, sondern auch konstant schnell sind – und wo Balance-Lücken oder Exploits das Ranking verzerren. Genau dafür wählt Blizzard einen Beta-Start mitten in der Saison: Das System soll mit echten Runs und echtem Druck getestet werden.
Startzeit in Deutschland, Patch 2.5.2 und die wichtigsten Zugangsregeln
Offiziell öffnet The Tower am 12. Januar um 20:00 Uhr deutscher Zeit (11:00 PST) auf dem Seasonal Realm. Es ist also kein Eternal-Feature zum „nebenbei ausprobieren“, sondern klar an die laufende Saison gekoppelt.
Die Beta kommt mit Patch 2.5.2. Wer direkt zum Start rein will, muss laut Blizzard zuvor mindestens Season Rank 2 erreicht haben – erst dann wird der Zugang freigeschaltet.
Eingestiegen wird nicht über ein neues Menü, sondern über einen festen Punkt in der Welt: den Obelisken in Cerrigar. Das ist auch deshalb spannend, weil Blizzard so schnell an Voraussetzungen und Ablauf drehen kann, ohne erst ein großes UI-Update nachzuschieben.
Zwei-Wochen-Runden, Verfügbarkeit und was Blizzard jetzt von euch braucht
Blizzard lässt die Leaderboards nicht über die komplette Saison laufen, sondern in mehreren Zwei-Wochen-Runden. Runde 1 startet mit dem Launch am 12. Januar und läuft bis zum 26. Januar, danach folgt direkt die nächste Phase.
Das ist ein sinnvoller Ansatz, weil kaputte Meta-Phasen nicht „monatelang“ ein Ranking einfrieren. Wenn etwas schief läuft, ist der Schaden zeitlich begrenzt – und die nächste Runde kann mit Hotfixes und Tuning deutlich sauberer starten.
Wichtig ist auch: Nach der letzten Runde sollen The Tower und die Leaderboards wieder verschwinden, bis die nächste Saison beginnt. Damit signalisiert Blizzard klar, dass das Feature noch formbar ist und erst durch Feedback, Daten und Iterationen zum echten Endgame-Pfeiler werden soll.
Wenn du dich vorbereiten willst, mach es simpel: Season Rank 2 sichern, ein Build spielen, der konstant cleart, und Runs vergleichen statt nur einen Highroll zu jagen. Wer dafür noch einen passenden Vergleich braucht, kann auch unseren Blick auf den Gauntlet-Ansatz checken.

