Diablo 4 hat in der Grube einen geheimen Boss versteckt, der offenbar direkt mit der nervigen Verfolger-Stimme zusammenhängt. Wer Choron freischalten will, muss mehrere Tafeln in bestimmten Grubenstufen finden und danach weiter Endgame-Runs abschließen.
Das passt genau in die aktuelle Diablo-Welle: Nach dem starken Steam-Comeback von Diablo 4 mit neuem Rekordwert suchen viele Rückkehrer wieder nach Endgame-Zielen, Geheimnissen und lohnenden Nebenaufgaben.
So schaltet ihr Choron in der Grube frei
Der Freischaltweg beginnt in der Grube, aber nicht auf beliebigen Stufen. Spieler berichten, dass ihr auf den Stufen 1, 6, 11, 16 und danach immer in Fünferschritten weitermachen müsst, bis ihr schließlich bei Stufe 96 angekommen seid.
In jedem dieser Runs soll eine versteckte Tafel liegen. Diese Tafel muss angeklickt und gelesen werden. Wichtig: Sie befindet sich offenbar immer auf Ebene 1 der jeweiligen Grube, häufig in Sackgassen oder abgelegenen Bereichen.
Ein praktischer Hinweis hilft bei der Suche. Wenn sich euer Charakter über das Gefühl beschwert, verfolgt oder beobachtet zu werden, seid ihr wahrscheinlich in der Nähe einer solchen Tafel. Genau diese Voice-Line war bisher für viele Spieler vor allem ein nerviger Running Gag.
Die Reihenfolge scheint nicht zwingend vorgeschrieben zu sein. Wer sicher gehen will, arbeitet sich trotzdem sauber von Stufe 1 bis 96 durch, damit keine Tafel übersehen wird.
Was nach der letzten Tafel passiert
Nach der letzten Tafel ist Choron nicht sofort garantiert im nächsten Raum. Stattdessen müsst ihr weiter Gruben abschließen, bis er als Boss erscheint. Das kann schnell gehen, kann aber auch mehrere Runs dauern.
Ein Spieler berichtet, dass Choron erst um Stufe 127 herum auftauchte. Andere Hinweise sprechen davon, dass er schon deutlich früher erscheinen kann. Deshalb ist der wichtigste Rat: Nach Stufe 96 nicht abbrechen, sondern weiter pushen.
Die gute Nachricht ist der Komfortgewinn. Nach dem Abschluss der Tafelserie soll die nervige Verfolger-Stimme verschwinden. Für Spieler, die viele Gruben-Runs am Stück machen, ist das fast schon die eigentliche Belohnung.
Choron selbst scheint kein extrem komplexer Boss zu sein. Er besitzt aber eine kurze Unverwundbarkeitsphase, weshalb ihr nicht blind alle Cooldowns in den ersten Sekunden verbrennen solltet. Wartet den Schutzmoment ab, bleibt in Bewegung und spielt den Kampf danach sauber herunter.
Die Belohnung ist klein, aber Sammler werden sie wollen
Wer auf ein neues Unique, kosmetisches Set oder eine besondere Beutetruhe hofft, wird enttäuscht. Choron ist nach aktuellem Stand eher ein Geheimnis für Completionists als eine neue Farm-Quelle.
Die Belohnung besteht aus einem Erfolg und einem Titel-Präfix. Für normale Build-Progression ist das nicht entscheidend. Für Spieler, die in Lord of Hatred wirklich alles abhaken wollen, ist es aber genau die Art versteckter Inhalt, die Diablo 4 im Endgame stärker macht.
Gerade nach Patch 2.6.1 und den jüngsten Endgame-Anpassungen lohnt sich der Blick auf solche Geheimnisse wieder mehr. Wenn die Grube ohnehin Teil eurer Routine ist, könnt ihr die Tafeln direkt nebenbei mitnehmen.
Next Step: Startet bei Grube 1, prüft danach jede fünfte Stufe bis 96 und sucht auf Ebene 1 gezielt nach Tafeln. Nach der letzten Tafel heißt es weitermachen, bis Choron als Boss erscheint.

