Control: Resonant zeigt erstes Gameplay – Dylan verdreht Manhattan per Gravity

Control - Resonant zeigt erstes Gameplay - Dylan verdreht Manhattan per Gravity

Control: Resonant hat auf Sonys State of Play sein erstes richtiges Gameplay bekommen – und setzt dabei auf eine Mechanik, die die komplette Spielwelt „kippt“.

Für Fans ist das wichtig, weil Remedy den Nachfolger klar als Action-Adventure-RPG positioniert und Dylan Faden (statt Jesse) ins Zentrum rückt; den Show-Rahmen findest du in unserem Überblick zur State of Play am 12. Februar: Startzeit 23 Uhr, 60+ Minuten und die Erwartungen.

Dylan dreht die Welt: So spielt sich der neue Gravity-Trick

Im Video jagt Dylan einen „Resonant“ in der West Incursion Zone, einer frühen Manhattan-Zone, die von übernatürlichen Kräften verformt wurde. Gebäude stehen schräg, Wege führen scheinbar nach oben, und die Orientierung wird zur Waffe.

Kernstück sind Gravity Anomalies: In diesen Bereichen kann Dylan die Ausrichtung der Schwerkraft anpassen. Springst du auf eine um 90 Grad gedrehte Fassade, wird diese Fläche für dich zum neuen „Boden“ – die Kamera und damit dein Blickwinkel drehen mit. Das ist nicht nur ein Effekt, sondern verändert, wie du Kämpfe löst.

Der Trailer zeigt, wie du per Welt-Drehung in Sekunden auf erhöhte Positionen kommst, Angriffsrichtungen wechselst und Bossgegner an Schwachstellen erwischst. Dazu kommen Mobility-Moves wie Ausweichen, Doppelsprung und kurzes Schweben, damit sich das Ganze trotz der verrückten Geometrie präzise anfühlt.

Keine Open World, aber große Zonen mit optionalen Entdeckungen

Remedy betont, dass Control: Resonant keine klassische Open World hat. Stattdessen sollst du große, klar getrennte Areale erkunden – mit Nebenaktivitäten, versteckten Encountern und optionalen Funden, die Builds und Story-Kontext erweitern.

Im Gameplay spricht außerdem Zoe De Vera, eine neue FBC-Feldagentin, die Dylan durch die Einsätze lotst. Das wirkt wie ein bewusstes Gegengewicht: Dylan hat starke Kräfte, aber auch sichtbar „Wackler“, und die Story hängt daran, wie er in der Krise die Kontrolle über sich selbst behält.

Auch die Progression klingt stärker nach RPG: Upgrades, klarere Skill-Entwicklung und Boss-Begegnungen, die mehr als reine Schadenschecks sein sollen. Der „Resonant“ selbst wirkt dabei wie ein wiederkehrender Gegnertyp: humanoid, schnell, aggressiv – und im Trailer als spürbarer Endgegner-Moment inszeniert.

Release 2026: Plattformen, PS5-Pro-Footage und Remedy als Publisher

Die gezeigten Szenen liefen laut Remedy auf einer PS5-Pro-Konsole, was zumindest andeutet, dass Technik und Effekte deutlich höher zielen als im ersten Control. Ein konkretes Datum gibt es noch nicht, aber das Releasefenster bleibt bei 2026.

Bestätigt sind PS5, Xbox Series X|S und PC (Steam und Epic Games Store). Zusätzlich ist eine Mac-Version angekündigt. Wer nichts verpassen will, kann den Titel bereits auf die Wunschliste setzen – bei Remedy ist das meist der schnellste Weg, um Trailer, Dev-Updates und Vorbestellinfos sofort zu sehen.

Publishing übernimmt Remedy selbst, während Annapurna als Partner bei Finanzierung und Produktion an Bord ist.

Das Wichtigste aus dem Gameplay-Start ist damit klar: Resonant will nicht einfach „mehr Control“ sein, sondern ein Control mit größerer Struktur, mehr Build-Fokus – und einer Gravity-Mechanik, die im besten Fall das Leveldesign dauerhaft trägt.