Activision hat ein frisch aufkommendes Gerücht um ein eigenständiges Zombies-Spiel öffentlich abgeräumt. Damit ist klar: Was als „Standalone-Zombies neben dem nächsten Call of Duty“ kursierte, wird in dieser Form nicht bestätigt – und die Community muss ihre Erwartungen neu justieren.
Das ist wichtig, weil Zombies seit Jahren zu den größten Zugpferden der Reihe zählt und ein separates Spiel (inklusive möglicher Monetarisierung) enorme Folgen für Release-Takt, Content-Plan und die Zukunft von Treyarch hätte.
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Woher kam das Standalone-Zombies-Gerücht überhaupt?
Auslöser war ein Leak-Posting eines bekannten CoD-Insiders, das schnell von Social-Media-Accounts und Gaming-Seiten aufgegriffen wurde. Der Kern: Angeblich sei intern die Idee diskutiert worden, ein klassisches Call of Duty (mit Fokus auf Multiplayer) zu bringen und parallel ein eigenständiges Zombies-Projekt zu veröffentlichen.
Solche „Doppel-Release“-Szenarien sind nicht völlig aus der Luft gegriffen, weil CoD historisch schon Bundles und gekoppelte Launch-Strategien gesehen hat. Genau das machte das Gerücht für viele plausibel: Zombies ist eine Marke in der Marke, hat eine eigene Fanbasis, einen hohen Wiederspielwert und könnte theoretisch allein tragen.
Trotzdem gilt bei solchen Behauptungen immer: Zwischen „Gedanke wurde mal diskutiert“ und „Produkt ist real in Entwicklung“ liegen Welten. Und genau diese Grauzone hat das Thema so schnell eskalieren lassen.
Das Dementi: Was Call of Duty tatsächlich gesagt hat
Entscheidend ist diesmal nicht „ein Sprecher im Nebensatz“, sondern die direkte öffentliche Reaktion: Der offizielle Call-of-Duty-Account hat das Gerücht in einer Antwort klar zurückgewiesen und damit die Spekulationen ausgebremst.
Wichtig dabei: Das Dementi bezieht sich auf die konkrete Behauptung, wie sie im Umlauf war. Es ist kein detaillierter Fahrplan, keine Ankündigung, kein „so machen wir es stattdessen“. Heißt unterm Strich: Stand heute gibt es keinen belastbaren Hinweis auf ein Standalone-Zombies-Spiel, das parallel zum nächsten Haupttitel geplant ist.
Genau diese Art der Reaktion ist bei Activision eher selten – und deshalb ein Signal. Wenn ein Thema groß genug wird, um Erwartungen zu verschieben (oder Investoren-/Community-Druck zu erzeugen), greift man manchmal zur klaren Korrektur, bevor sich das Narrativ festsetzt.
Was das für Black Ops 7, Treyarch und die nächsten Monate bedeutet
Für Spieler ist die Quintessenz simpel: Wer auf „Zombies als eigenes Produkt“ gehofft hat, sollte vorerst bei den realen Content-Schienen bleiben – also Season-Updates, Events und klassische DLC-Strukturen innerhalb des Hauptspiels.
Für Activision und Treyarch ist es gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie empfindlich das Thema Release-Strategie gerade ist. Die Diskussion um jährliche Zyklen, Content-Müdigkeit und „zu viel, zu ähnlich“ kocht seit Jahren.
Ein Standalone-Zombies-Spiel wäre in dieser Debatte ein radikaler Schritt gewesen – und genau deshalb hat das Gerücht so gut gezündet.
Der wahrscheinlichste Effekt kurzfristig: mehr Fokus auf klare Kommunikation rund um kommende Seasons, Zombies-Inhalte und Roadmaps, damit der nächste Hype nicht wieder von Leaks gesteuert wird. Und falls irgendwann tatsächlich größere Zombies-Pläne existieren, wird Activision sie vermutlich lieber kontrolliert inszenieren als durch Gerüchtewellen treiben lassen.
Unterm Strich bleibt: Zombies ist zu wichtig, um es dem Rumor-Kreislauf zu überlassen – und genau das hat das Franchise heute demonstriert.

