Als eingefleischter Fan der Ezio-Trilogie verfolge ich die Assassin’s Creed Reihe stets mit gemischten Gefühlen. Mit Assassin’s Creed Valhalla bringen uns die Entwickler von Ubisoft im nunmehr zwölften Teil der Hauptreihe in den Norden Europas und nach England. Als Wikingerkriegerin oder Wikingerkrieger mit dem Namen Eivor mischen wir uns in den Kampf zwischen Angelsachsen und Dänen. Warum Valhalla ein gutes Spiel ist, aber zeitgleich ein Immersions-Killer, erfahrt ihr in diesem Test.

Auf in den Kampf

Wie im Vorgänger können wir zunächst wählen, ob wir als weibliche Kriegerin oder als männlicher Krieger in die Schlacht ziehen wollen. Der Name bleibt dabei unverändert: Eivor. Auch wenn der Vorname als weibliche Form gilt. Anders als im Vorgänger können wir durch den Animus aber stets zwischen den Geschlechtern wechseln und für Unentschlossene kann man den Animus auswählen lassen. Ich habe mich für die weibliche Variante entschieden, nachdem ich in Odyssey noch mit Alexios losgezogen bin.

Wir starten unsere Reise im verschneiten Norden Europas und verfolgen eine linear erzählte Geschichte. Man merkt, dass die Hauptstory klar im Fokus des neusten Teils liegt und Nebenschauplätze aktiver aufgesucht werden müssen, als das in der Vergangenheit noch der Fall war. Wo ich mich in Odyssey noch regelmäßig in einzelnen Gebieten verloren habe, um auch wirklich jeder Nebenquest gerecht zu werden, kann ich in Valhalla gezielt den Fokus auf die Hauptstory legen, ohne das Gefühl zu haben, essenzielle Punkte in einer Region zu verpassen. Dabei erlangt die Geschichte rund um Eivor nie die Tiefgründigkeit und Spannung bekannter Blockbuster. Ob man diese bei einer Wikinger-Geschichte überhaupt erwarten sollte, darf bezweifelt werden. Wer, wie ich, die Serie Vikings gesehen hat, wird einige Parallelen wiederfinden, die für zusätzliche Unterhaltung sorgen. Ansonsten wird neben dem Eifer, die eigene Saga in England voranzutreiben, die seit mehreren Spielen bekannte Ordensbruderschaft auch in Valhalla berücksichtigt. Und hey, es gibt sogar zwei Assassinen. Auch wenn wir den Animus nicht mehr verlassen müssen (vielen Dank dafür!), läuft die Geschichte außerhalb ebenfalls weiter. Da für mich die Story mit Abstergo und dem Animus seit dem Abgang von Desmond Miles ebenfalls Geschichte ist und nur noch Mittel zum Zweck zu sein scheint, freut mich das langsame Abflachen der Tätigkeiten außerhalb des Animus sehr. Hoffen wir, dass sie in den kommenden Teilen sein abschließendes Ende findet.

Leider haben die letzten Teile mich in Bezug auf den andauernden Kampf zwischen Assassinen und Templern schon nicht mehr abgeholt und auch Assassin’s Creed Valhalla macht hier munter weiter. Die Ordensleute und die Assassinen sind absolut deplatziert und für mich nur noch Mittel zum Zweck. Die eigene Spielfigur findet höchstens gegen Ende der Geschichte den Weg zu den Assassinen und eine linear nachvollziehbare Entwicklung der Geschehnisse gibt es schon seit dem Ende von AC Revelations für mich nicht mehr. Für mich dienen die Assassinen nur noch dazu, den Titeln die bekannte Marke aufzudrücken und gezielte Spielmechaniken ohne große Erklärung platzieren zu können. So wie Black Flag als Piratenspiel funktioniert hätte, hätte Valhalla als reines Wikinger-Spiel funktioniert.

Unsere Wikinger-Geschichte mit Eivor beginnen wir noch in der Heimatregion, machen uns aber zügig Richtung England auf und bauen dort unsere eigene Siedlung auf. Hier setzt auch die erste Neuerung bzw. Veränderung zu den Vorgängern ein.

Mein Haus, mein Boot, mein Pferd

Die Neuerung in Valhalla zu den direkten Vorgängern ist der Siedlungsbau, den wir aber bspw. auch schon aus Assassin’s Creed III kennen. Wir bauen mit erbeuteten Materialien stetig unsere Siedlung aus und erhalten dadurch Zugriff auf neue Spielinhalte oder Boni, die wir mittels eines Festmahls auf unseren Charakter übertragen. Die Spielinhalte umfassen dabei bspw. die Möglichkeit einen Stall mit Vogelhaus zu bauen, bei dem wir unser Pferd gegen Silber ausbilden können. Auch können wir das Aussehen unserer Gefährten verändern. So wird aus unserem pechschwarzen Raben schnell mal eine graue Taube. Mittels der angesprochenen Ausbildungsmöglichkeit kann unser Pferd zudem schwimmen lernen und seine Ausdauer verbessern. Sobald wir den „Hafen“ ausgebaut haben, können wir auch das Aussehen unseres Schiffes verändern. Ubisoft hat hier selbstverständlich zahlreiche Skins in den Ingame-Shop gepackt, die mehr oder weniger ernst gemeint sind. Trotz des weiterhin reichhaltig gefüllten Ingame-Shops hatte ich während der gesamten Spielzeit nicht das Gefühl, dort zugreifen zu müssen. Auch wenn der Siedlungsbau eine nette Ergänzung darstellt, fehlt mir der tatsächliche Bezug, diesen Ort als „Heimat“ wahrzunehmen. Man muss zwar zu Beginn das Haus der Bruderschaft aufbauen und später noch das Haus der Seherin um bei den Quests weiter zu kommen, jedoch ist der Fortschritt in der Siedlung danach kein elementares Spielelement mehr und kann vernachlässigt werden. Das ist sehr schade, weil es in der Geschichte von Eivor bzw. den Wikingern ja genau um diesen Aufbau geht. Zwar schließen wir ein Bündnis nach dem anderen, um unsere Stärke und den Einfluss in England zu unseren Gunsten zu entscheiden, jedoch „wächst“ unsere Siedlung nicht wirklich, sondern ist von Beginn an schon groß und repräsentativ. Hier hätte ich mir mehr sicht- und vor allem spürbaren Fortschritt gewünscht.

Positiv zu erwähnen finde ich, dass man in Assassin’s Creed Valhalla endlich die See-Wege vermeiden kann und auch keine Schiffskämpfe mehr vorhanden sind. Nach Black Flag und den Nachfolgern war für mich in Odyssey bereits die Luft raus. Zumal England mit seinen malerischen Landschaften zum Erkunden und Verweilen einlädt! Wasser hatte ich genug.

Gut geskillt, ist halb gekillt

Assassin’s Creed Valhalla verfügt über ein umfangreiches Skill-System mit drei unterschiedlichen Bäumen. Diese Bäume, die sich farblich von einander unterscheiden, decken den Nahkampf, den Fernkampf und das Schleichen ab. „Verskillen“ gehört hier übrigens der Vergangenheit an. Neben der Möglichkeit, die gesamten Skillpunkte neu zu verteilen, können auch einzelne Attribute zurückgesetzt und umverteilt werden. Für jeden „Level“-Aufstieg erhalten wir zwei Skillpunkte, die wir im Baum vergeben können. Dabei schalten wir immer einen weiteren Strang frei, der uns wie in einem Spinnennetz zu einer individuellen Fertigkeit bzw. einem speziellen Attribut führt. So können wir bspw. die Fertigkeit freischalten, bei Nahkampf-Angriffen automatisch zu plündern, oder das wir den Fallschaden reduzieren, indem sich unser Charakter abrollt.

Auch wenn das Skill-System umfangreich ist, fehlen mir die direkt spürbaren Auswirkungen auf die Charakter-Entwicklung. Die 1,7 % Angriffsschaden bei Nahkampf werden sich irgendwann in Summe auszahlen, sind aber die Verteilung in dem tatsächlichen Moment nicht wert. Auch müssen teilweise für meinen Spielstil nutzlose Attribute freigeschaltet werden, weil der Strang sich ansonsten nicht weiterführen lässt. Für Individualisten ist dieser Skill-Baum kein Genuss.

Daneben existieren noch die sogenannten Fähigkeiten, die wir im Kampf als Spezial-Move einsetzen können. Dabei können wir jeweils vier Fähigkeiten auf die Schultertasten legen und mit angespartem Adrenalin einsetzen. In den Fertigkeitsbäumen findet sich in jeder Farbe ein zusätzlicher Adrenalin-Punkt zum freischalten, sodass im besten Fall bis zu vier Balken angesammelt werden können. Die einzelnen Balken füllen sich mit erfolgreichen Angriffen selbst auf oder indem wir „Pilze“ essen, die am Wegesrand oder auch mal im Kampfgeschehen am Boden wachsen. Die einzelnen Fähigkeiten werden durch Sammelobjekte aus der Spielwelt freigeschaltet und müssen daher erst gefunden und eingesammelt werden. Wer aber alle vier Balken freigeschaltet und einige Fähigkeiten sein eigen nennen darf, kann insbesondere die zahlreichen Boss-Kämpfe in den Hauptmissionen deutlich leichter bewältigen.

Kollisionsabfrage und Qualitätsprüfung

Im Corona-Jahr 2020 wurden zahlreiche Spiele verschoben, sodass wir grundsätzlich zufrieden sein sollten, dass es einige AAA-Titel in den Release-Zeitraum der PlayStation 5 und Xbox Series X geschafft haben. Assassin’s Creed Valhalla ist zeitgleich mit der Xbox Series X erschienen und hat direkt ein X | S Update spendiert bekommen. Dieses stand zum Zeitpunkt meines Tests bereits zur Verfügung und verleiht dem Titel ein Update, was auch als solches bezeichnet werden darf. Dazu aber später mehr.

Neben zahlreichen Verschiebungen scheinen die Titel, die es dieses Jahr noch in die Regale geschafft haben, das Problem einer mangelhaften Qualitätsprüfung zu haben. Obwohl ich zum Release von Ubisoft schon einiges an nervigen Fehlern in Spielen gewohnt bin, hat Assassin’s Creed Valhalla dem ganzen noch einen drauf gesetzt. Mindestens zwei Mal war mein Spielfortschritt gefährdet, weil der Quest-NPC nicht weitergehen wollte oder das Boot, welches von einem NPC gesteuert werden sollte, sich nicht vom Fleck bewegte. Ein Neustart des Spiels half in diesem Moment aufgrund gut gemeinter Schnell-Speicher-Punkte auch nicht weiter, sodass ich ein Dankgebet gen Valhalla sendete, als sich das Boot dann doch bewegte. Was am Anfang noch einige Male lustig sein kann, wird mit zunehmender Spieldauer nicht nur nervig, sondern ziemlich ärgerlich. Die Sorge, dass der eigene Spielstand sich verabschieden könnte, wird nach über 40 Stunden für die Haupt-Quest, nicht kleiner, sondern immer größer. Mittlerweile habe ich drei parallel laufende manuelle Speicherstände, weil ich dem Spiel nicht über den Weg traue.

Neben den zahlreichen Spielfehlern, die es auch bei YouTube und Co. zuhauf zu bestaunen gibt, stört mich bei Assassin’s Creed Valhalla eines ganz enorm. Die Kollisionsabfrage! Nicht erst durch den Artikel von Thomas bin ich auf dieses Problem aufmerksam geworden, aber er hat mich vor meinem Test noch einmal sensibilisiert. Wenn die eigene Axt dauernd durch den flatternden Umhang schielt, mein Pferd mit seinem Kopf in der Mauer hängt oder der niedergelegte Mast meines Schiffes durch den kürzlich aktivierten Skin nicht mehr korrekt aufliegt, kann dies das Spielgefühl ungemein negativ beeinträchtigen.

Valhalla hat es zwar geschafft, mich ab der ersten Sekunde in den selben Bann zu ziehen, wie es zuvor auch die Serie Vikings geschafft hat. Mit dem eigenen Wikinger in die Lager der Sachsen einzufallen und zu brandschatzen. Mit lautem Gebrüll in die Kloster rennen und mit brennenden Fackeln die strohbedeckten Häuser zum lodern bringen, untermalt mit nordischen Gesängen und einem malerischen Soundtrack. Dieses Gefühl wurde jedoch abrupt zerstört, als ich eine zuvor versperrte Türe mit meinen Wikinger-Freunden aufbrach, in dem Haus dann aber bereits zwei Clan-Kollegen auf uns warteten und fröhlich durch die Räume liefen. Wie seid ihr hier reingekommen? Oder wenn beim Kampf das Blocken nicht funktioniert, weil die Angriffsanimation nicht mit der tatsächlichen Aktion des NPCs übereinstimmen. Auch die teilweise doppelt ablaufenden Dialog-Passagen, die sich dann stimmlich übereinander legen, führen zu Verwirrung und tragen nicht zu einem angenehmen Spielgefühl bei.

Ich möchte nicht kleinkariert klingen und kleinere Fehler sind in einem so großen Spiel nicht zu vermeiden. Die Summe der Dinge und der Vergleich mit den direkten Vorgängern lässt aber vermuten, dass die Qualitätssicherung dieses Mal nicht so ausgeprägt war, wie es nötig gewesen wäre. Die Bugs werden sicherlich in den nächsten Updates nach und nach behoben, die Kollisionsabfrage wird aber (wie in Thomas Artikel beschrieben) wohl erstmal ein wünschenswertes Feature für die neue Konsolen-Generation bleiben.

Inventar fülle dich!

Nach Assassin’s Creed Origins und Odyssey hat man sich an einige Spielinhalte und -features gewöhnt. Das Aussehen der Rüstung anpassen, die Feinde mit dem Adler markieren und aus überflüssigen Gegenständen neue Materialien für die nächste Rüstung zerlegen. Als das findet sich in Assassin’s Creed Valhalla nicht wieder. Ich frage mich tatsächlich, warum? Hinsichtlich der Rüstung haben die Entwickler womöglich auf Kritik der Spielerschaft reagiert. In Odyssey wurde man nämlich mit Gegenständen regelrecht zugemüllt und konnte diese dann zumindest zerlegen, um mehr oder weniger wertvolle Materialien zu gewinnen. In Valhalla hat das ein Ende. Wir finden nur noch gelegentlich neue Ausrüstung, behalten diese aber dauerhaft im Inventar. Eigentlich macht es auch nur Sinn, die erste gute Ausrüstung permanent weiter zu verbessern. Ob diese Art der Rüstungsgestaltung mehr Zuspruch findet, als die zurückliegenden Varianten, bleibt abzuwarten. Bei der Auswahl der Rüstung sollte man zudem darauf achten, dass man die für sich optisch ansprechendste Ausrüstung auswählt, die gleichzeitig auch stark genug ist. Das Aussehen der einzelnen Gegenstände können wir nun nämlich leider nicht mehr individuell anpassen, wie noch im Vorgänger. Auch wenn die Rüstungen in sich stimmig zusammenpassen, fehlt mir dieses Feature.

Dass der Rabe nicht mehr als alles markierende Allzweck-Waffe dient, befürworte ich hingegen sehr. Überraschungsmomente beim Schleichen werden so häufiger und bringen Abwechslung ins Spiel. Zumal die Entdeckung und das Durchsuchen von Häusern mit dem eigenen Charakter deutlich mehr Spaß macht, als vorher alles mit dem Adler bzw. Raben zu markieren. Der Rabe dient daher nur noch für eine bessere Übersicht oder um ein Quest-Areal ausfindig zu machen.

Ladezeiten ade

Assassin’s Creed ist aufgrund seiner Größe und Weitläufigkeit prädestiniert für Schnellreisen. In der Vergangenheit dauerte eine solche Reise gerne mal mehrere Sekunden wenn nicht sogar Minuten. Mit der neuen Konsolen-Generation und den verbauten SSDs gehören diese Wartezeiten der Vergangenheit an. Auch wenn dies primär der Hardware der neuen Konsolen zuzurechnen ist, bedarf es auch entsprechender Entwicklungsarbeit der Spiele-Entwickler. Die Ladezeiten in Assassin’s Creed Valhalla wissen zu begeistern, wobei ich mir für die zukünftigen Titeln sogar noch mehr wünsche. Instant-Traveling! Gleichzeitig habe ich mich über das direkt verfügbare X | S Update von Assassin’s Creed Valhalla gefreut. Auch wenn ich persönlich keinen Vergleich zur Xbox One gemacht habe, kann ich nur bestätigen, dass Valhalla auf einem 4K TV mit HDR einfach fantastisch aussieht. Die wunderschönen Lichteffekte, die Sichtweite und die Landschaften haben dazu geführt, dass ich für diesen Test über 60 Screenshots gemacht habe. Auch der umfangreiche Fotomodus kann einen längere Zeit beschäftigen und hat schon für das ein oder andere schicke Community-Bild gesorgt. Die hier angefügte Auswahl an Screenshots ist daher mit viel Mühe ausgesucht!

Fazit

Assassin’s Creed Valhalla weckt in mir gemischte Gefühle. Auf der einen Seite ärgern mich die enorm vielen Bugs und die in Summe schwache Story. Auf der anderen Seite ist das Wikinger-Setting sehr atmosphärisch und für mich auf den Punkt umgesetzt. Auch die nun eingebrachte Spielmechanik mit den rambo-artigen Überfällen langweilt mich auch nach dem zehnten Durchgang nicht. Die deutliche Reduzierung an sammelbaren Gegenständen und die Fokussierung auf das Wesentliche gefallen mir, wobei die Reduzierung auch bei den Features nicht halt gemacht hat und hier leider einiges weg-rationalisiert hat, was mir in Odyssey und Origin durchaus gefallen hat. Grafisch ist Assassin’s Creed Valhalla ein guter Start in die neue Konsolen-Generation, auch wenn es kein Maßstab für die absolute Leistungsfähigkeit der PlayStation 5 und Xbox Series X sein dürfte. Hoffen wir, dass die zu bemängelnde Qualität dem Jahr 2020 und seinen Besonderheiten zugerechnet werden kann und wir bei zukünftigen Titeln wieder mit weniger Fehlern rechnen dürfen. In Summe ist Assassin’s Creed Valhalla ein gutes Spiel, was mir insbesondere spielerisch sehr viel Spaß bereitet hat.

Assassin's Creed Valhalla
Beeindruckende SpielweltStimmungsvoller SoundtrackEinfaches und trotzdem actionsreiches KampfsystemAtmosphäreVikings Feeling
KI-AussetzerZahlreiche, teils spielstoppende FehlerVertonung teils unsauber
80%Gesamtpunktzahl
Grafik/Präsentation86%
Story/Atmosphäre83%
Gameplay70%
Spielspaß80%
Leser Bewertung 1 Abstimmen
83%