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Road Trip: Ford für American Truck Simulator ist da

Vier Fahrzeuge von Ford und ein völlig neuer Spielmodus: Seit dem 29. September 2026 ist die Erweiterung Road Trip: Ford für American Truck Simulator erhältlich. Zum ersten Mal steigst du dort vom Lastwagen ins…

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Vier Fahrzeuge von Ford und ein völlig neuer Spielmodus: Seit dem 29. September 2026 ist die Erweiterung Road Trip: Ford für American Truck Simulator erhältlich. Zum ersten Mal steigst du dort vom Lastwagen ins Auto um. Gleichzeitig gibt SCS Software neue Einblicke in die große Überarbeitung von Nevada.

Road Trip: Ford für American Truck Simulator ist erschienen

Die Erweiterung erschien am 29. September 2026 um 18:10 Uhr deutscher Zeit. Road Trip: Ford kostet auf Steam 7,99 Euro. Du brauchst dafür das Grundspiel American Truck Simulator.

Laut SCS Software ist Road Trip: Ford die erste Veröffentlichung aus dem Projekt Road Trip. Angekündigt hatte das Studio die Pläne bereits im April 2025. Seit dem Start im Jahr 2016 drehte sich im Spiel alles um schwere Lastwagen und Fracht. Jetzt kannst du die Straßen der USA auch mit einem eigenen Auto erkunden.

Das Besondere ist der neue Automodus. Er hat einen eigenen Fortschritt und eigene Aufgaben. Statt Erfahrungspunkten sammelst du hier Ruf bei Kunden. Die ersten Bewertungen auf Steam fallen gut aus. Laut Steam sind rund 86 Prozent der ersten gut 760 Bewertungen positiv. Das entspricht der Einstufung „Sehr positiv“.

Für Europa gibt es den Automodus vorerst nicht. Euro Truck Simulator 2 bekommt einen solchen Modus laut SCS Software bisher nicht. Stattdessen erhält das Spiel mit der kommenden Erweiterung Coaches einen Busmodus.

Die vier Fahrzeuge von Ford

Das Herzstück der Erweiterung sind die Fahrzeuge. Road Trip: Ford bringt vier bekannte Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten.

Fahrzeug Baujahr Besonderheit
Ford Mustang Fastback 1967 Klassischer Sportwagen
Ford F-150 2023 Moderner Pritschenwagen
Ford Bronco 2023 Geländewagen
Ford Crown Victoria 1998 bis 2012 Bekannte Limousine, oft als Polizeiauto oder Taxi genutzt

Die Auswahl deckt ganz unterschiedliche Geschmäcker ab. Der Mustang ist ein Klassiker der amerikanischen Autogeschichte. Der Bronco eignet sich für Ausflüge abseits der großen Straßen. Der F-150 gehört zu den meistverkauften Fahrzeugen in den USA.

Die Crown Victoria ist vielen aus Filmen und Serien bekannt. In den USA war sie jahrzehntelang als Polizeiauto und Taxi im Einsatz. Alle Fahrzeuge lassen sich anpassen. Laut SCS Software kannst du sie mit Zubehör ausstatten und in verschiedenen Farben lackieren. So wird jedes Auto zu deinem eigenen.

Wer bisher nur Lastwagen gefahren ist, wird den Unterschied sofort spüren. Autos sind deutlich wendiger und schneller als schwere Sattelzüge. Das verändert auch das Fahrgefühl auf bekannten Straßen.

Ob später weitere Hersteller mit eigenen Autos folgen, hat SCS Software nicht angekündigt. Der Name Road Trip: Ford deutet aber darauf hin, dass es weitere Pakete unter der Marke Road Trip geben könnte.

Der Automodus im Überblick

Mit der Erweiterung schaltest du den Automodus frei. Er funktioniert wie eine eigene Laufbahn neben der Arbeit als Lastwagenfahrer.

Im Automodus stehen dir laut SCS Software mehrere Möglichkeiten offen:

  • kleinere Lieferaufträge mit Paketen erledigen
  • frei über die Straßen fahren und die Landschaft erkunden
  • Sehenswürdigkeiten besuchen und Postkarten sammeln
  • schnelle Aufträge annehmen
  • den Markt für Aufträge nutzen
  • im Konvoi mit Freunden fahren, auch zusammen mit Lastwagenfahrern

Der Fortschritt läuft über deinen Ruf bei Kunden. Je zuverlässiger du Aufträge erledigst, desto besser wird dein Ruf. Damit schaltest du weitere Möglichkeiten frei.

Besonders gelungen ist die Einbindung in den Konvoi. Du kannst mit dem Auto neben Freunden fahren, die mit ihren Lastwagen unterwegs sind. So entsteht ein gemeinsamer Ausflug, bei dem jeder sein Lieblingsfahrzeug nutzt.

Wer nur entspannt fahren will, kann das ebenfalls tun. Der Automodus zwingt dich nicht zu Aufträgen. Du kannst einfach losfahren und die Welt genießen.

Für viele Spieler dürfte gerade das der größte Reiz sein. Die Karte von American Truck Simulator ist inzwischen riesig. Mit dem Auto lässt sie sich deutlich entspannter erkunden als mit einem schweren Lastwagen.

Wechsel zwischen Lastwagen und Auto

Wie der Wechsel zwischen den Modi funktioniert, hatte SCS Software bereits am 25. September erklärt. Der Wechsel passiert direkt im Spiel über den Knopf zum Losfahren.

Dabei gelten klare Regeln. Manche Dinge teilen sich beide Modi, andere bleiben getrennt:

Bereich Gemeinsam oder getrennt
Geld Gemeinsam
Erkundete Straßen Gemeinsam
Fahrzeuge Getrennt
Fortschritt und Laufbahn Getrennt

Das gemeinsame Geld ist praktisch. Mit dem Einkommen aus Frachtaufträgen kannst du auch dein Auto ausstatten, und umgekehrt.

Auch erkundete Straßen zählen für beide Modi. Wer mit dem Auto eine neue Strecke entdeckt, hat sie auch für den Lastwagen freigeschaltet.

Eine Einschränkung gibt es allerdings. Über alle Modi hinweg kannst du immer nur einen aktiven Auftrag haben. Einen Lastwagen mit Ladung stehen zu lassen und schnell mit dem Auto ein Paket auszuliefern, geht also nicht.

Beim Wechsel setzt du dort fort, wo du dein Fahrzeug zuletzt abgestellt hast. Auf der Karte siehst du dabei, wo deine anderen Fahrzeuge gerade stehen. Laut einem Bericht bleibt die Navigation zunächst an den zuletzt gefahrenen Modus gebunden. Eine neue Route planst du erst, wenn du im neuen Modus losfährst.

Der Atlas: Postkarten von Sehenswürdigkeiten

Eine weitere Neuerung ist der Atlas. Mit ihm entdeckst du bekannte Sehenswürdigkeiten und sammelst dafür gestaltete Postkarten. Dabei erfährst du auch mehr über die jeweiligen Orte.

Zum Start deckt der Atlas laut SCS Software nicht die ganze Karte ab. Verfügbar ist er zunächst in diesen Staaten:

  • Kalifornien
  • Oregon
  • Washington
  • Idaho
  • Montana
  • Wyoming
  • South Dakota

Die übrigen Staaten sollen laut SCS Software schrittweise mit künftigen Updates folgen. Einen genauen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Eine gute Nachricht betrifft Lastwagenfahrer. Laut SCS Software steht der Atlas auch im Lastwagenmodus zur Verfügung, wenn du die Erweiterung besitzt. Du musst also nicht zwingend ins Auto steigen, um Postkarten zu sammeln.

Der Atlas gibt dem Erkunden der Welt einen neuen Sinn. Bisher war die Landschaft vor allem schöne Kulisse auf dem Weg zum nächsten Ziel. Jetzt lohnt es sich, gezielt Umwege zu fahren und besondere Orte zu besuchen.

Für Sammler ist das ein echter Anreiz. Wer alle Postkarten eines Staates finden will, muss die Karte gründlich erkunden.

Ausblick: Nevada wird komplett überarbeitet

Parallel zum Start von Road Trip: Ford zeigt SCS Software den Fortschritt bei einem anderen Projekt. Der Bundesstaat Nevada wird von Grund auf überarbeitet.

Nevada gehörte zu den ersten Staaten, mit denen American Truck Simulator im Jahr 2016 erschien. Die Qualität der Karte entspricht daher nicht mehr heutigen Standards. SCS Software will den Staat deshalb komplett erneuern und dabei seinen Charakter bewahren.

Die Überarbeitung ist laut SCS Software für alle Besitzer des Spiels kostenlos. Laut Berichten wurden zuletzt mehrere überarbeitete Städte gezeigt:

Stadt Änderungen laut Berichten
Reno Mehr Details, neue Kulisse, besseres Straßennetz
Carson City Neue Straßen, Kulisse und Wahrzeichen
Elko Neu gestaltet, zusätzliche Betriebe für Aufträge
Winnemucca Aufbau nach echtem Vorbild
Ely Verbesserte Straßen und Umgebung

Dazu kommen neue Orte. Laut SCS Software wird Fallon östlich von Carson City ergänzt, samt neuen Abschnitten der Straße US-95. Zu den Details gehören laut SCS Software auch der Carlin Tunnel und ein Besucherzentrum bei Panaca. Auch rund um Las Vegas arbeitet das Team an Straßen und Städten.

An dem Projekt arbeiten laut SCS Software 13 Kartendesigner. Versteckt sollen sich auch kleine Anspielungen auf Ufos finden, passend zum Ruf Nevadas. Einen Termin für die Überarbeitung nennt SCS Software noch nicht.

Ein Ausflug, der das Spiel verändert

Road Trip: Ford ist mehr als ein weiteres Paket mit Fahrzeugen. Die Erweiterung verändert, wie man American Truck Simulator erlebt. Statt nur Fracht von A nach B zu bringen, wird das Spiel zu einer Reise durch die USA. Das spricht auch Spieler an, denen das Fahren mit schweren Lastwagen bisher zu mühsam war.

Für 7,99 Euro ist das Angebot fair. Vier ikonische Fahrzeuge, ein eigener Modus und der Atlas bieten viel für einen niedrigen Preis. Dass der Atlas zum Start nur einen Teil der Karte abdeckt, ist allerdings schade. Gerade Fans der älteren Staaten müssen noch warten.

Die Nachricht zu Nevada passt perfekt dazu. Eine überarbeitete Karte macht auch die neuen Ausflüge mit dem Auto noch reizvoller, und das kostenlos. SCS Software zeigt damit, dass das Studio auch alte Inhalte nicht vergisst.

Europäische Fans schauen vorerst in die Röhre. Ein Automodus für Euro Truck Simulator 2 wäre der logische nächste Schritt, und SCS Software sollte ihn bald ankündigen.

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