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Muramasa: Revenant Blades erscheint am 4. Februar 2027

Vanillaware und Marvelous haben den Release-Termin für Muramasa: Revenant Blades bestätigt. Der remasterte Klassiker erscheint am 4. Februar 2027 für PS5, Switch, Switch 2 und PC. Wir zeigen dir alle bestätigten Details zu Kampfsystem,…

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Vanillaware und Marvelous haben den Release-Termin für Muramasa: Revenant Blades bestätigt. Der remasterte Klassiker erscheint am 4. Februar 2027 für PS5, Switch, Switch 2 und PC. Wir zeigen dir alle bestätigten Details zu Kampfsystem, Charakteren und Fortschritt.

Die offizielle Ankündigung: Was Vanillaware bestätigt hat

Am 10. September 2026 verkündeten Marvelous und Vanillaware das Erscheinungsdatum gemeinsam mit einem neuen, rund zehnminütigen Gameplay-Video. Muramasa: Revenant Blades startet weltweit am 4. Februar 2027 für PlayStation 5, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und über Steam auch erstmals für PC.

Damit wird der Titel das erste Vanillaware-Spiel überhaupt, das offiziell für Windows-PC erscheint. Ursprünglich angekündigt wurde das Projekt bereits im Juni 2026 während eines Nintendo Direct, allerdings zunächst nur mit der vagen Angabe „Anfang 2027“. Für Sammler und Fans der Reihe ist das ein klares Signal, dass Marvelous und Vanillaware das Projekt nicht als schnellen Cash-Grab behandeln, sondern als vollwertige, überarbeitete Neuauflage positionieren.

Die Vorlage: Von Wii-Klassiker zu Vita-Erweiterung

Muramasa: Revenant Blades basiert auf Muramasa: The Demon Blade, das ursprünglich 2009 für die Wii erschien. Die Vita-Fassung Muramasa Rebirth von 2013 erweiterte das Spiel um zusätzliche Inhalte und diente nun als direkte Vorlage für die neue Fassung.

Neben den ursprünglichen Hauptfiguren Momohime und Kisuke enthält Revenant Blades auch die vier Zusatzcharaktere Okoi, Gonbe, Arashimaru und Rajaki, die erstmals in der Vita-Version eingeführt wurden. Damit stehen von Beginn an alle sechs eigenständigen Storylines zur Auswahl, in beliebiger Reihenfolge spielbar.

Technische Verbesserungen im Detail

Die grafische Überarbeitung unterstützt jetzt Auflösungen bis zu 4K. Damit kommt Vanillawares markanter Zeichenstil, für den das Studio seit jeher bekannt ist, in deutlich höherer Detailschärfe zur Geltung als in den Original-Versionen.

Zusätzlich bringt Revenant Blades eine komplett neue Lokalisierung mit englischer Sprachausgabe mit, die in den Vorgängerversionen fehlte. Ergänzt wird das Paket durch eine Galerie mit Illustrationen sowie einen Charakter- und Animationsbetrachter, mit dem sich Vanillawares Artwork gezielt ansehen lässt. Wer lieber die klassische Erfahrung bevorzugt, kann wahlweise direkt die enthaltene Vita-Fassung von Muramasa spielen und die neuen Gameplay-Anpassungen der Neuauflage überspringen. Wer sich für Vanillawares Stil interessiert, dürfte insbesondere die neue Galerie und den Charakterbetrachter schätzen, da beide Funktionen einen tieferen Einblick in die aufwendige Handzeichnung der Figuren erlauben, als es die Originalversionen ermöglichten.

Das Schwertkampf-System: Fluss statt Pausen

Im Zentrum steht ein schnelles, seitenscrollendes Hack-and-Slash-Kampfsystem. Normale Angriffe lassen sich zu Combos verketten, während Sprünge und Ausweichbewegungen den Kampf zusätzlich dynamisch halten. Spieler können außerdem gegnerische Angriffe blocken und bei präzisem Timing sogar Fernangriffe abwehren.

Zentral ist die Geistenergie-Anzeige am oberen Bildschirmrand. Blockt man Angriffe oder setzt man ein Geheimkunststück ein, sinkt diese Anzeige. Fällt sie auf null, bricht die aktuelle Waffe, wodurch ihre Angriffskraft drastisch einbricht. Eingesteckte Waffen erholen sich dagegen mit der Zeit, selbst eine gebrochene Klinge regeneriert beim Einstecken wieder Geistenergie.

Jede Spielfigur bringt einen eigenen Kampfstil mit. Kisuke und Momohime führen sowohl normale Schwerter als auch lange Klingen und können auf insgesamt 108 Geheimkunststücke zurückgreifen. Okoi kämpft sowohl in menschlicher als auch in Katzenform und kann sich bei voller Verwandlungsanzeige zeitweise transformieren. Gonbe nutzt Hacke, Bambusspeer und Sichel im Wechsel, während Arashimaru auf drei verschiedene Ninja-Waffen für den Fernkampf setzt. Rajaki wiederum wütet in ihrer Hellion- und Hellraiser-Form und kann sich zu einem riesigen Oni verwandeln.

Kampf-Element Funktion
Geistenergie-Anzeige Sinkt bei Block und Geheimkunststücken, bricht Waffen bei null
Kombo-System Verkettung normaler Angriffe mit Sprüngen und Ausweichbewegungen
Geheimkunststücke Bis zu drei gemeisterte Techniken für Boden- und Luftkampf zuweisbar
Parieren Präzises Timing ermöglicht Abwehr von Fernangriffen

Charakterfortschritt: Schmiedekunst und Training

Der Fortschritt läuft über zwei parallele Systeme. Kisuke und Momohime nutzen die Schmiedekunst des namensgebenden Schwertschmieds Muramasa, um neue, mit besonderen Fähigkeiten versehene Schwerter zu schmieden. Die übrigen vier Charaktere Okoi, Gonbe, Arashimaru und Rajaki durchlaufen stattdessen Trainingseinheiten, um neue Fähigkeiten zu erlernen und Talismane herzustellen, die ihren Formen oder Waffen besondere Effekte verleihen.

Beide Systeme benötigen Seelen, die von besiegten Gegnern stammen. Wer viele Gegner besiegt, sammelt entsprechend mehr Ressourcen für Schmiedekunst und Training. Durch wiederholtes Schmieden und Trainieren schalten Spieler neue Schwerter und Fähigkeiten frei, verbessern ihre Werte und werden im Verlauf des Abenteuers spürbar stärker.

Zusätzlich lässt sich die taktische Tiefe durch das Meistern von Fähigkeiten erweitern. Je häufiger eine bestimmte Technik im Kampf eingesetzt wird, desto stärker wird sie im Laufe der Zeit. Spieler können bis zu drei gemeisterte Fähigkeiten sowohl für den Boden- als auch für den Luftkampf festlegen und über das Richtungskreuz frei zwischen ihnen wechseln.

Zeitstrahl: Vom Wii-Original bis zum Release 2027

Damit die lange Entstehungsgeschichte klar wird, hier die wichtigsten Stationen im Überblick:

Datum Ereignis
April 2009 Muramasa: The Demon Blade erscheint für die Wii
März 2013 Erweiterte Fassung Muramasa Rebirth erscheint für PS Vita
Juni 2026 Muramasa: Revenant Blades wird auf einem Nintendo Direct angekündigt
10. September 2026 Konkretes Erscheinungsdatum und neues Gameplay-Video werden veröffentlicht
4. Februar 2027 Weltweiter Release für PS5, Switch, Switch 2 und PC

Warum sich der Releasetermin lohnt

Der 4. Februar 2027 reiht sich in ein ohnehin dichtes erstes Quartal 2027 ein, in dem zahlreiche große Titel erscheinen. Für Fans von Vanillawares unverkennbarem visuellen Stil, der schon Titel wie Odin Sphere und 13 Sentinels prägte, dürfte das kein Hindernis sein, denn die Kombination aus sechs spielbaren Charakteren und neu gestaltetem Kampfsystem bietet spürbar mehr Substanz als ein reiner Grafik-Port.

Besonders der plattformübergreifende Release ist bemerkenswert. Erstmals erscheint ein Vanillaware-Titel auch für PC via Steam, wodurch eine bislang komplett ausgeschlossene Zielgruppe erreicht wird. Wer bereits die Vita-Fassung kennt, bekommt mit der enthaltenen Originalversion zusätzlich die Möglichkeit, beide Fassungen direkt zu vergleichen, ohne zusätzlich Geld für ein separates Spiel auszugeben. Schreib uns in die Kommentare, ob du eher die neue Kampfsystem-Variante ausprobierst oder direkt zur klassischen Vita-Fassung greifst.

Erste Einschätzung zur Neuauflage

Für ein Studio wie Vanillaware, das seit Jahren für aufwendig handgezeichnete 2D-Welten bekannt ist, markiert die PC-Version einen echten strategischen Schritt. Bisher blieben viele der eigenwilligen, aber gefeierten Projekte des Studios auf Konsolen beschränkt, was gerade PC-Spielern den Zugang erschwerte. Mit Revenant Blades öffnet sich das Studio erstmals einem deutlich größeren Publikum, ohne dabei am ursprünglichen Kern des Spiels zu rütteln.

Wer die alten Fassungen nie gespielt hat, bekommt mit sechs vollständigen Storylines, überarbeitetem Kampfsystem und moderner technischer Ausstattung einen der umfangreichsten Einstiegspunkte, die Vanillaware bislang angeboten hat.

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