Firaxis räumt Probleme mit Civilisation 7 ein und verspricht Updates

Nachdem Civilisation 7 für einige Leute bereits spielbar ist und eine Reihe von Beschwerden aufgetaucht sind, hat Entwickler Firaxis Games die Probleme eingeräumt. Das Unternehmen verrät, dass es an Lösungen arbeitet.

Offiziell erscheint das Spiel erst am kommenden Dienstag, doch wer sich die Deluxe oder Founders Edition des Spiels reserviert, kann es bereits seit dieser Woche spielen. Allerdings hagelt es auf Seiten wie Steam Beschwerden, unter anderem über die schlechte Benutzeroberfläche und fehlende Features.

Firaxis hat die genannten Probleme in einem Artikel eingeräumt. Das Unternehmen verspricht daher, Updates zu veröffentlichen, um das Spiel zu verbessern. „Wir brauchen etwas Zeit, um all eure Rückmeldungen zu verarbeiten, aber wir suchen bereits nach Möglichkeiten, um die Benutzeroberfläche benutzerfreundlicher zu gestalten, die Karte lesbarer zu machen und mehr.“

Darüber hinaus verrät das Unternehmen, dass es mehrere von den Spielern gewünschte Funktionen implementieren wird. Dazu gehören die Hinzufügung von Teams in Multiplayer-Töpfen, um ein Koop-Spiel zu ermöglichen, mehr Kartentypen, die Möglichkeit, Stadt- und Religionsnamen anzupassen, und die Möglichkeit zu wählen, in welchem Zeitalter man beginnen und enden möchte.

Schließlich gibt das Unternehmen bekannt, dass der Patch 1.1.0 für März geplant ist. Dieser wird verschiedene Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, der Computer-KI und Bugs vornehmen. „Wir werden Civilization 7 über Jahre hinweg unterstützen, und euer Feedback ist wichtig, damit wir die Zukunft von Civilization gestalten können.“

Civilization 7 wird am 11. Februar für PC, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X und S, Xbox One und Nintendo Switch veröffentlicht. Harry Hol gab dem Spiel in seiner Rezension eine 8: „Civilisation 7 macht viele Dinge richtig.

Tiefgreifende Systeme wie Diplomatie, Handel und der Umgang mit Ressourcen machen es in gewisser Weise zu einem ‚Greatest Hits‘ der vorherigen Civ-Bände. Die neue Struktur, in der man in drei Zeitaltern spielt, hebt das Spiel darüber hinaus und verleiht ihm eine eigene Identität. Der einzige große Nachteil ist, dass sich das Design und die Benutzeroberfläche manchmal furchtbar in die Quere kommen. Dennoch hat das Spiel einen in kürzester Zeit wieder fest im Griff.

Es ist mittlerweile ein Klischee, aber selbst bei Civilisation 7 bedeutet „noch eine Runde“, dass man zwei Stunden später immer noch spielt. Damit ist dies zum Glück immer noch eine gelungene Neuauflage.“