12. Retro-Börse für klassische Videospiele im Ruhrgebiet

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Nachdem ich es Anfang des Jahres nicht zur Retro Börse nach Oberhausen geschafft hatte, war ich nun gestern bei der zwölften Ausgabe im Bochumer Falkenhaus. Auf zwei Etagen fand man zahlreiche Stände von zumeist kommerziellen Händlern, bei denen man nach herzenslust stöbern, handeln und kaufen konnte. Geboten wurde von Konsolen, natürlich Spielen und mehr oder weniger kitschigen Merchandise-Artikeln alles was das Retro-Sammler-Herz begehrt.

Für mich war diese Retro-Börse die erste und ich war natürlich gespannt, was dort geboten wird und wie vorallem das Preisniveau ist. Wegen des starken regens öffnete die Börse schon ein bisschen früher und so schob ich mich bereits eine halbe Stunde vor offiziellen Beginn durch die Gänge von Stand zu Stand. Anfangs war auch das Klima noch okay, aber je später und voller es wurde, desto heißer wurde es, was auch dazu führte, dass der Geruch teilweise, na ja, streng wurde.

Aber das sollte mich nicht davon abhalten meine Sammlung ein wenig zu erweitern, denn im Gegensatz zu manchen anderen, hat bei mir das Deo nicht versagt. Wie auch imemr. Super Nintendo und Game Boy Spiele standen für mich ganz oben auf der Einkaufsliste, auch zu einem Virtual Boy hätte ich nicht nein gesagt. Leider wurde ich zunächst nicht fündig, die Preise waren teilweise überraschend hoch. Zum Beispiel wollte einer der holländischen Kollegen für „Zombies ate my Neighbours“ 60 Euro haben, auf eBay habe ich heute gerade mal 25 Euro dafür hingelegt. Man hätte meinen können, dass man dort fairere Preise geboten bekommen würde, was besonders bei den holländischen Händlern nicht der Fall war. Auch haben sie nicht gut mit sich handeln lassen, vielleicht hab ich das aber auch einfach nicht drauf. „Cybernator“ sollte zum Beispiel 60 Euro kosten, oben bei einem anderen Händler und auch noch in besseren Zustand, hat ein Kumpel dann 25 Euro für das gleiche Spiel bezahlt. Man musste also ein wenig suchen und natürlich feilschen, um an ein paar günstige Spiele ranzukommen. Zum Beispiel habe ich mitbekommen, dass ein Virtual Boy mit fünf Spielen für 45 Euro den Besitzer gewechselt hat. Das hätte auch ich ohne mit der Wimper zu zucken bezahlt. Schade.

Aber ich sollte noch auf meine kosten kommen und auch wenn es anfangs eher schleppend lief, habe ich mich am Ende trotzdem mit einem leeren Portemonnaie auf den Weg zurück nach Köln gemacht. Im Gepäck hatte ich dabei folgendes:

  • Super Mario World für den SNES
  • International Superstar Soccer für den SNES
  • Wario Blast für den Game Boy
  • World Cup Striker für den Game Boy als japanische Version
  • International Superstar Soccer 98 für den N64
  • Donkey Kong Junior, sealed für den Coleco Vision
  • Je eine Super Mario und Toad Figur
  • 25 Schutzhüllen für SNES, NES und Game Boy Spiele
  • 2 Ausgaben der Retro Gamer

Was mich im Nachhinein etwas ärgert ist die Tatsache, dass das „Super Mario World“-Modul einfach nicht funktionieren will. Auch nach mehrmaligen reinigen der Kontakte tut sich nichts, der Fernseher bleibt schwarz. Ich habe Wolfsoft, bei denen ich das gekauft hatte, bereits angeschrieben. Mal sehen was dabei rauskommt. Nachtrag: Habe das Modul zu Wolfsoft geschickt und ganz unkompliziert ein funktionierendes Modul zurück bekommen. So soll das sein 🙂

Auch wenn das Preisniveau deutlich höher war, als ich es erwartet hatte, ziehe ich ein positives Fazit über die 12. Retro-Börse für klassische Videospiele. Es macht einfach unheimlich viel Spaß in dem alten Kram zu stöbern und sich auch ein paar Sachen mitzunehmen. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr bei der nächsten Retro-Börse in Oberhausen wieder dabei sein.

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About The Author

Videospiele-Fan seit vielen Jahren. Alles hat damals mit dem guten alten Game Boy angefangen. Seitdem begleitet mich das Thema, was in einer in meinen Augen ansehnlichen Nintendo Retro-Sammlung endete. Neben dem alten Nintendo-Kram bin ich aber auch seit der ersten Generation der Xbox treu.

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