Die Entwickler von Slay the Princess rufen Spieler dazu auf lieber das Spiel zu stehlen statt sich Let’s Plays anzusehen

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Wenn Spieleentwickler so sehr wollen, dass du ihr Spiel spielst, dass sie zu Raubkopien aufrufen, dann spricht das Bände über ihre Leidenschaft, und genau das ist bei Slay the Princess passiert.

Dank Eurogamer konnte Markiplier am 22. Juni seine zweite Let’s-Play-Live-Episode von Slay the Princess starten. Bevor der Stream überhaupt begonnen hatte, wandte sich der Entwickler Black Tabby Games über X (ehemals Twitter) an die Spieler: “Für alle, die die Markiplier Slay the Princess-Reihe verfolgen – wenn ihr es noch nicht selbst gespielt habt, ist es das beste Erlebnis, wenn ihr es nach dem Spielen anschaut.”

Entwickler von Slay the Princess rufen zum Raubkopieren auf

Auf den ersten Blick mag das wie eine schamlose Werbung erscheinen, um mehr Exemplare des einzigartigen Indie-Spiels zu verkaufen, aber das war hier nicht der Fall. “Oder wenn du dir das Spiel generell nicht leisten kannst, hol dir eine Raubkopie! Das macht uns nichts aus, und du kannst es später immer noch kaufen, wenn du denkst, dass das Spiel sein Geld wert war. Und dann passt auf Mr. Plier auf:)”, fügten sie hinzu.

Was könnte also einen Spieleentwickler dazu bringen, Piraterie dem legalen Kauf seines Spiels vorzuziehen? Ganz einfach: Sie wollen, dass die Spieler das Spiel selbst erleben. Den Entwicklern ist das Spielerlebnis sogar so wichtig, dass sie lieber Umsatzeinbußen hinnehmen, als ihr Spiel durch ein Let’s Play zu verderben.

Slay the Princess ist ein psychologisches Horrorspiel im Stil eines visuellen Romans, bei dem die Entscheidungen des Spielers in jedem Durchgang weitergeführt werden. Das Spiel hat derzeit überwältigend positive Kritiken auf Steam und wird sogar auf Konsolen veröffentlicht.

Story ist wichtiger Bestandteil des Games und wird durch Let’s Plays gespoilert

Obwohl die meisten Spieleentwickler kein Problem damit haben, dass ihre Spiele gestreamt werden, sind erzähllastige Spiele wie Slay the Princess ein wenig anders. Der Reiz eines solchen Spiels besteht vor allem darin, es zum ersten Mal selbst zu erleben und organisch auf alles zu reagieren, was das Spiel einem entgegenwirft.

Obwohl wir Piraterie definitiv nicht gutheißen, ist es schwer, von Black Tabby Games’ Beitrag nicht bewegt zu sein. Wenn du dich für Slay the Princess interessierst, kannst du dir die kostenlose Demo auf Steam ansehen.