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Apex Legends: Ab 29. September 2026 schützt EA Javelin den PC

Über 99 Prozent Treffergenauigkeit verspricht EA für sein eigenes System gegen Cheater. Am Dienstag, dem 29. September 2026, stellt Apex Legends auf dem PC komplett darauf um. Easy Anti-Cheat hat damit nach vielen Jahren…

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Über 99 Prozent Treffergenauigkeit verspricht EA für sein eigenes System gegen Cheater. Am Dienstag, dem 29. September 2026, stellt Apex Legends auf dem PC komplett darauf um. Easy Anti-Cheat hat damit nach vielen Jahren ausgedient.

Apex Legends wechselt am 29. September zu EA Javelin

Respawn hat den Wechsel am 24. September offiziell angekündigt. Ab dem 29. September nutzt Apex Legends auf dem PC EA Javelin Anticheat. Das bisherige System Easy Anti-Cheat fliegt raus.

Für die meisten Spieler ändert sich im Alltag wenig. Laut EA reicht es, die Aktualisierung herunterzuladen, sie zu installieren und das Spiel zu starten. Die Umstellung auf Javelin passiert dann automatisch beim ersten Start.

Eine wichtige Sorge hat EA gleich ausgeräumt. Secure Boot musst du für Apex Legends nicht aktivieren. Du musst also nicht ins BIOS deines Rechners und dort Einstellungen ändern. Andere Spiele mit Javelin verlangen diese Funktion teilweise, Apex vorerst nicht.

Der Wechsel betrifft ausschließlich den PC. Auf PlayStation, Xbox und Switch ändert sich am 29. September nichts an der Technik gegen Cheater. Eine genaue Uhrzeit für die Umstellung nennt EA nicht. Auch zu einer möglichen Wartungspause gibt es keine Angaben.

Wer am Dienstagabend spielen will, sollte den Launcher also rechtzeitig öffnen. So ist die Aktualisierung bereits geladen, wenn die Server nach der Umstellung wieder freigegeben werden.

Abschied von Easy Anti-Cheat: Warum EA wechselt

Easy Anti-Cheat begleitet Apex Legends seit dem Start im Jahr 2019. Das System stammt von Epic Games und schützt zahlreiche Spiele verschiedener Hersteller. Genau das ist aus Sicht von EA ein Nachteil.

Mit Javelin nutzt Apex künftig ein hauseigenes System. EA begründet den Schritt vor allem mit mehr Kontrolle. Die Teams gegen Cheater bekommen laut EA mehr Einblick in neue Bedrohungen und mehr Freiheit, ihre Erkennung zu verbessern.

Das ist mehr als nur Werbesprache. Bei einem fremden System muss EA auf Aktualisierungen des Anbieters warten. Mit einem eigenen System kann das Team direkt reagieren, sobald neue Cheats auftauchen.

Apex hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Cheatern zu kämpfen. Gerade in Ranglistenspielen sorgten Zielhilfen und Wandhacks für viel Frust. Spieler forderten deshalb lange ein härteres Vorgehen.

Merkmal Easy Anti-Cheat EA Javelin Anticheat
Anbieter Epic Games EA selbst
Einsatz in Apex Seit 2019 Ab 29. September 2026
Kontrolle für EA Abhängig vom Anbieter Vollständig im eigenen Haus
Secure Boot nötig Nein Für Apex vorerst nein
Plattform PC PC

Javelin ist dabei kein neues Experiment. EA setzt das System bereits in mehreren eigenen Spielen ein. Welche Titel genau, nennt die Ankündigung zu Apex allerdings nicht.

Über 99 Prozent Genauigkeit: Was hinter der Zahl steckt

Die wichtigste Zahl der Ankündigung klingt beeindruckend. Laut EA hat Javelin Millionen von Cheatversuchen verhindert und dabei eine Genauigkeit von über 99 Prozent erreicht.

Diese Zahl verdient einen genauen Blick. Sie bezieht sich auf alle Spiele, die Javelin bereits nutzen. Für Apex Legends selbst gibt es naturgemäß noch keine Werte, da das System dort noch gar nicht läuft.

Auch der Begriff Genauigkeit lässt Raum für Deutung. Gemeint ist vermutlich, dass Sperren in über 99 Prozent der Fälle richtige Cheater treffen. Das würde bedeuten, dass unschuldige Spieler selten fälschlich gesperrt werden. Eine genaue Definition liefert EA aber nicht.

Ein Bericht nennt weitere Zahlen. Demnach hat Javelin im letzten Jahr über 26,7 Millionen Cheater blockiert, verteilt auf 20 Spiele mit 57,1 Millionen geschützten Spielern. Diese Zahlen stammen aus einer einzelnen Quelle und stehen nicht in der offiziellen Ankündigung zu Apex.

Trotzdem ist die Richtung klar. EA will zeigen, dass Javelin in anderen Spielen funktioniert und deshalb auch Apex sicherer macht. Ob das gelingt, zeigt sich erst in den kommenden Wochen. Kein System erwischt jeden Cheater, und Entwickler von Cheats passen ihre Programme ständig an. Entscheidend ist, wie schnell EA auf neue Tricks reagiert.

Was PC-Spieler jetzt erwartet

Für Spieler am PC ist der Wechsel unkompliziert. Laut EA sieht der Ablauf so aus:

  • Aktualisierung von Apex Legends herunterladen
  • Aktualisierung installieren
  • Spiel starten, Javelin wird automatisch eingerichtet
  • normal weiterspielen

Einen separaten Download für Javelin braucht es nicht. Auch eine eigene Anmeldung oder zusätzliche Einstellungen sind laut EA nicht nötig.

Das gilt für Spieler über Steam und die EA App gleichermaßen. Beide Versionen erhalten die Umstellung mit derselben Aktualisierung.

Ein Punkt sorgt in der Community trotzdem für Diskussionen. Systeme gegen Cheater wie Javelin greifen tief ins Betriebssystem ein, um verdächtige Programme zu erkennen. Manche Spieler sehen das kritisch.

EA geht in der Ankündigung zu Apex auf die genaue Funktionsweise nicht im Detail ein. Zur Leistung gibt es ebenfalls keine Angaben. Ob sich die Bildrate oder die Ladezeiten durch den Wechsel verändern, hat EA nicht kommentiert.

Ein praktischer Tipp für den Dienstag: Plane nach der Aktualisierung ein paar Minuten für den ersten Start ein. Die Einrichtung von Javelin kann etwas dauern. Wer direkt in ein Ranglistenspiel springen will, sollte das Spiel also vorher einmal starten.

Konsolen und Steam Deck: Wer ist betroffen?

Konsolenspieler müssen sich um den Wechsel keine Gedanken machen. Javelin kommt am 29. September nur auf den PC. Auf PlayStation, Xbox und Switch bleibt technisch alles wie bisher.

Untätig bleibt EA auf Konsolen aber nicht. Laut Ankündigung entwickelt das Team eigene Datenmodelle und Erkennungsmethoden auf den Servern, speziell gegen Cheats auf Konsolen.

Gemeint sind vor allem unerlaubte Geräte und Programme rund um den Controller. Laut einem Bericht hat EA im September neue Erkennungen gegen solche Hilfsmittel eingeführt. Welche Geräte genau betroffen sind, nennt EA nicht.

Für Besitzer eines Steam Decks ändert sich dagegen nichts, und zwar leider. Apex Legends sperrt Spieler unter Linux bereits seit Ende 2024 aus. Das betrifft auch das Steam Deck, das mit dem Linuxsystem SteamOS läuft.

EA begründete das damals mit Cheatern, die Linux gezielt ausnutzten. Ob sich daran mit Javelin etwas ändert, hat EA nicht mitgeteilt. Große Hoffnung sollten Besitzer eines Steam Decks sich aber nicht machen.

Wer Apex also unterwegs spielen will, bleibt weiterhin auf Handhelds mit Windows angewiesen. Dort funktioniert der Wechsel genauso wie auf jedem anderen PC.

Aktion zu Street Fighter 6: Die Anpassungen im Überblick

Parallel zum Wechsel läuft in Apex Legends eine große Kooperation. Die Aktion Apex Legends VS Street Fighter 6 läuft vom 22. September bis zum 13. Oktober 2026.

Im Mittelpunkt steht eine Variante des Modus Wildcard auf der Karte Olympus. Dort sammelst du Marken, um eine Kampfanzeige zu füllen. Ist sie voll, verwandelt sich deine Legende in die Fighter Form. Dann wechselt die Kamera in die Sicht von hinten, und du bekommst Blocken, Spezialangriffe und weniger Schaden.

Zum Start lief nicht alles rund. Respawn hat deshalb mehrfach nachgebessert:

Datum Anpassung
22. September Spieler mit Problemen sollen neu aktualisieren
23. September Absturz im Schießstand und Fehler bei täglichen Aufgaben behoben
23. September Waffenfehler in der Fighter Form behoben
24. September Blocken und Fighter Form angepasst
24. September Klassischer Wildcard kehrt neben der Variante zurück

Welche Werte beim Blocken genau geändert wurden, geht aus den vorliegenden Berichten nicht im Detail hervor. Die Rückkehr des klassischen Wildcard zeigt aber, dass Respawn auf Rückmeldungen reagiert hat. Wer mit der neuen Variante nicht warm wird, spielt einfach den bekannten Modus.

Die Belohnungen der Aktion umfassen unter anderem acht ikonische Aussehen für Legenden im Stil von Street Fighter, acht legendäre Waffendesigns und den mythischen Nahkampfgegenstand Hadoken. Freigeschaltet werden viele Belohnungen über die Währung Zenny im Belohnungsladen.

Der richtige Schritt, aber mit offenen Fragen

Der Wechsel zu Javelin ist überfällig. Ein Spiel dieser Größe braucht ein System gegen Cheater, das der Hersteller selbst in der Hand hat. Wer bei jedem neuen Cheat auf einen fremden Anbieter warten muss, verliert wertvolle Zeit, und genau das bekamen ehrliche Spieler in den Ranglisten zu spüren.

Positiv fällt auf, dass EA auf Secure Boot verzichtet. Viele Spieler hätten sonst ins BIOS gemusst, was gerade jüngere oder unerfahrene Spieler abschreckt. So bleibt der Wechsel für fast alle unsichtbar.

Weniger überzeugend ist die Kommunikation rund um die 99 Prozent. Eine Zahl ohne klare Definition und ohne Bezug zu Apex bleibt vor allem eine Behauptung. EA sollte nach einigen Wochen eigene Werte für Apex veröffentlichen, dann lässt sich der Erfolg wirklich beurteilen.

Für Besitzer eines Steam Decks bleibt der Wechsel eine verpasste Chance. Ein eigenes System hätte die Tür für Linux wieder öffnen können, doch dazu schweigt EA.

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