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Ace Combat 8: Annihilation Battle kehrt zurück

Mission 7 in Ace Combat 8: Wings of Theve bringt einen Klassiker der Reihe zurück: die Annihilation Battle. Bandai Namco hat das am 14. September 2026 bestätigt, zusammen mit dem ersten Video zur Handlung.…

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Mission 7 in Ace Combat 8: Wings of Theve bringt einen Klassiker der Reihe zurück: die Annihilation Battle. Bandai Namco hat das am 14. September 2026 bestätigt, zusammen mit dem ersten Video zur Handlung. Bis zum Start am 2. Oktober 2026 bleiben damit nur noch gut zwei Wochen.

Ace Combat 8 bestätigt die Annihilation Battle

Die Bestätigung kam ganz am Ende des neuen Videos. Dort kündigte Bandai Namco eine Mission an, die viele Fans seit Jahren mögen. Offiziell handelt es sich um einen „beliebten Modus“ der Reihe.

Wichtig zur Einordnung: Die Annihilation Battle ist Teil der Kampagne. Bestätigt ist sie für Mission 7. Mit dem Mehrspielerbereich hat sie nach allen offiziellen Angaben nichts zu tun. Dazu später mehr.

In dieser Mission startest du einen Gegenangriff auf die Truppen von Sotoa. Dein Auftrag klingt simpel. Zerstöre jedes Ziel, das du findest, und zwar innerhalb eines Zeitlimits.

Folgende Anlagen stehen in Mission 7 auf deiner Liste:

  • ein Solarkraftwerk
  • ein Öltank
  • ein Luftwaffenstützpunkt
  • ein Munitionslager

Spannend wird es bei der Reihenfolge. Ace Combat 8 schreibt dir nicht vor, womit du anfängst. Du entscheidest selbst, welche Ziele zuerst fallen.

Gerade diese Freiheit macht den Reiz aus. In normalen Kampagnenmissionen folgst du meist klaren Zielvorgaben. Eine Annihilation Battle belohnt dagegen Spieler, die das Gebiet lesen und einen eigenen Plan entwickeln. Zwei Anläufe derselben Mission können deshalb völlig unterschiedlich verlaufen.

So funktioniert die Annihilation Battle in Wings of Theve

Das Prinzip ist schnell erklärt. Die Uhr läuft, und du sammelst Punkte durch Zerstörung. Hinter dieser einfachen Idee steckt allerdings mehr Planung, als es zunächst scheint.

Nachschub über die Rückkehrlinie

Deine Munition reicht nicht ewig. Deshalb gibt es Versorgungslinien direkt im Einsatzgebiet. An der sogenannten Rückkehrlinie füllst du deine Waffen auf, ohne die Mission zu verlassen.

Genau hier liegt der Haken. Jeder Flug zum Nachschub kostet Zeit. Wer zu früh abdreht, verschenkt Sekunden. Wer zu spät fliegt, steht plötzlich ohne Raketen über einem feindlichen Stützpunkt. Das richtige Timing entscheidet also mit über dein Ergebnis.

Kettenzerstörung als neue Taktik

Die größte Neuerung heißt Kettenzerstörung. Triffst du ein brennbares Objekt, greift die Explosion auf Gebäude in der Nähe über. Außerdem können abgeschossene Feindflugzeuge beim Absturz Anlagen in ihrer Umgebung zerstören.

Das Produktionsteam hat diesen Effekt laut eigener Aussage bewusst eingebaut. Er soll der Frage nach Reihenfolge und Zeitpunkt deiner Angriffe mehr Tiefe geben. Ein Beispiel: Holst du einen Jäger genau über dem Öltank vom Himmel, erledigt der Absturz womöglich gleich mehrere Ziele auf einmal.

Ein ähnliches Prinzip kennst du vielleicht schon aus früheren Videos zum Spiel. Dort zeigte Bandai Namco das riesige Transportflugzeug Podarge, bei dem ebenfalls Kettenzerstörung zum Einsatz kam.

Element Funktion in Mission 7
Zeitlimit Begrenzt die gesamte Mission
Zielauswahl Reihenfolge frei wählbar
Rückkehrlinie Waffen auffüllen ohne Missionsabbruch
Kettenzerstörung Explosionen greifen auf Nachbargebäude über
Abstürze Abgeschossene Flugzeuge können Anlagen zerstören

Das Video zur Handlung: Krieg um Zentralusea

Das neue Video zeigt zunächst ruhige Momente. Die Besatzung des Flugzeugträgers Endurance verbringt dort gemeinsame Zeit, mitten in einem laufenden Krieg. Danach kippt die Stimmung schnell.

Die Ausgangslage ist düster. Die Republik Sotoa hat große Teile der Föderation von Zentralusea besetzt. Die Endurance und die übrigen Streitkräfte versuchen, ihre Heimat zurückzuerobern. Du führst dabei die Jokerstaffel als Pilot mit dem Beinamen „Wings of Theve“.

Im Mittelpunkt steht ein Luftkampf gegen Shadow 22. Diese Figur führt die Shadows, eine Elitestaffel der sotoanischen Luftwaffe. Rivalisierende Asse gehören seit jeher zu den Höhepunkten der Reihe. Ace Combat 8 setzt diese Tradition offenbar konsequent fort.

Neue Bedrohungen kommen dabei aus zwei Richtungen. Am Himmel warten gefährliche Asse, am Boden und in großer Höhe gewaltige Superwaffen. Welche Geheimnisse hinter dem Konflikt stecken, lässt das Video bewusst offen. Bandai Namco verspricht lediglich, dass im Laufe der Handlung einiges ans Licht kommt.

Das Video erschien zuerst exklusiv für PlayStation. Ace Combat 8 selbst kommt aber auch für Xbox Series X|S und PC über Steam.

Superwaffen in Ace Combat 8: Fatsia und Tonitrus Spear

Neben feindlichen Assen warten gewaltige Superwaffen auf dich. Zwei davon hat Bandai Namco genauer vorgestellt. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend.

Megafloat Fatsia

Die Fatsia ist eine künstliche Insel mit sechs Kilometern Länge. Sotoa nutzt sie als Waffenfabrik und Versorgungsanlage. Dazu gehört eine Startbahn mit 2.000 Metern Länge, auf der feindliche Flugzeuge starten und landen.

Einfach wird der Angriff nicht. Die Insel verteidigt sich mit radargesteuerten Abwehrsystemen, Raketen und Schienenkanonen. Drohnen überwachen zusätzlich den Luftraum und melden jede Annäherung.

Tonitrus Spear

Noch bedrohlicher klingt der Tonitrus Spear. Diese Waffe kreist in rund 500 Kilometern Höhe über dem Planeten. Statt Sprengstoff feuert sie extrem dichte Metallgeschosse ab. Die Wucht entsteht allein durch die Geschwindigkeit des Aufpralls.

Wie genau du gegen eine Waffe im Orbit vorgehst, bleibt vorerst offen. Konkrete Missionen dazu hat Bandai Namco noch nicht gezeigt. Klar ist nur: Superwaffen gehören seit Jahrzehnten zum Kern der Reihe, und Ace Combat 8 legt hier ordentlich nach.

Superwaffe Art Bestätigte Daten
Megafloat Fatsia Künstliche Insel 6 km lang, 2.000 m Startbahn
Tonitrus Spear Waffe im Orbit Rund 500 km Höhe, Metallgeschosse

Was die Annihilation Battle am Mehrspieler ändert

Kurz gesagt: Nach aktuellem Stand nichts. Bandai Namco hat die Annihilation Battle ausschließlich als Kampagnenmission vorgestellt. Eine Verbindung zum Onlinemodus ist nicht bestätigt.

Der Mehrspielerbereich läuft ohnehin getrennt von der Kampagne. Er hat einen eigenen Fortschritt und eigene Speicherdaten. Online erstellst du einen Söldnerpiloten und passt ihn frei an. Als Treffpunkt dient ein Luftwaffenstützpunkt für bis zu 100 Spieler, plattformübergreifendes Spielen ist dabei.

Diese Inhalte hat Bandai Namco Anfang September für den Onlinemodus bestätigt:

  • Co-Op Assault: Zwei Viererteams kämpfen gegen computergesteuerte Gegner und konkurrieren um Punkte.
  • Co-Op Warfare: Zwei Viererteams treten gegeneinander an, computergesteuerte Einheiten mischen mit.
  • Zeitlich begrenzte Einsätze: Scramble mit vier Piloten gegen eine Feindstaffel, Emergency Sortie mit acht Piloten gegen bekannte Superwaffen.
  • Sonderevents: Teamkämpfe vier gegen vier und Jeder gegen jeden mit acht Spielern.

Co-Op Assault erinnert vom Grundgedanken an eine Annihilation Battle, denn auch dort zählt die Punktejagd. Ob Kettenzerstörung online eine Rolle spielt, ist allerdings nicht bestätigt. Fortschritt aus der Kampagne überträgt sich zudem nicht, online startest du bei null.

Annihilation Battle: Mehr Planung, weniger Dauerfeuer

Mission 7 zeigt deutlich, wohin Ace Combat 8 will. Reines Dauerfeuer auf alles, was sich bewegt, reicht nicht mehr für ein Spitzenergebnis. Kettenzerstörung, Nachschubflüge und freie Zielwahl machen jeden Anlauf zu einer kleinen Taktikaufgabe.

Gerade das hebt die Annihilation Battle von normalen Kampagnenmissionen ab. Wer den Öltank zu früh sprengt, verschenkt womöglich eine Kettenreaktion. Wer den Nachschub zu spät holt, verliert wertvolle Sekunden über einem leeren Himmel. Kleine Entscheidungen haben hier spürbare Folgen für das Ergebnis.

Für Spieler, die gerne Bestwerte jagen, ist das ein echter Gewinn. Eine Mission lässt sich mehrfach spielen, und jeder Durchlauf kann anders verlaufen. Einsteiger profitieren ebenfalls, denn die freie Zielwahl erlaubt ein Vorgehen im eigenen Tempo.

Die offene Frage bleibt der Onlinemodus. Eine Annihilation Battle für mehrere Spieler wäre naheliegend, doch Bandai Namco schweigt dazu. Bis zum Start am 2. Oktober kann sich das noch ändern. Mit Fatsia und Tonitrus Spear warten in der Kampagne außerdem zwei Gegner, die garantiert mehr als eine Salve brauchen.

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