Resident Evil Revelations 2: Episode 2 im Test

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Mit Episode 2 werden die zwei unterschiedlichen Story Stränge unserer Protagonisten Claire / Moira und Barry / Natalia weitergeführt. Barry stößt während seiner Reise auf immer mehr Spuren seiner Tochter und es ist noch völlig unklar was passiert ist. Da wir jetzt die Story kurz anschneiden und kurz über das Ende der 1. Episode sprechen, sollte man den Story Teil überspringen, wenn man keine Spoiler lesen will. Eine detaillierte Wertung des Spiels findet ihr in unserem Review zur 1. Episode.

SPOILER ALARM!

Während der Anfangssequenz von Episode 2 treffen Claire Redfield und Moira Burton auf zwei Angestellte von Terra Save, die genau dieselben Armbänder tragen wie wir. Die Unbekannte die immer mal wieder Kontakt aufnimmt, teilt uns mit, was es mit den Armbändern auf sich hat. Wir wurden alle als Testkaninchen mit einem Virus infiziert, der auf Furcht reagiert. Sollte die Angst bei uns überwiegen, mutieren wir zu einem der Infizierten. Kurz darauf hetzt die Unbekannte eine Horde auf uns, wodurch sich einer der Angestellten dann verwandelt. Wir müssen fliehen und machen uns auf die Suche nach der Quelle des Signals, welches von der Unbekannten gesendet wird. Kurz vor dem Turm treffen die beiden auf das Mädchen Natalia. Wodurch uns klar wird, dass die beiden Story Stränge stark zeitversetzt sein müssen. Nachdem Natalia am Ende der 1. Episode Barry mitteilte, das Moira tot sei, machen die zwei sich auf den Weg, die Spur von Moira zu verfolgen um herauszufinden was geschehen ist.

SPOILER ALARM ENDE!

Neue Gegner braucht das Land

Während wir mit Claire und Moira unterwegs sind, treffen wir zum ersten Mal auf eine Art Zombiehund, die Anlauf nehmen um uns zu attackieren, aber nicht wirklich eine Gefahr darstellen. Da ist der 1. Bossfight für die beiden schon wesentlich kniffliger, ein riesiger Gegner mit einer Tonne unter dem Arm, mit der er Feuerbälle auf uns schmeißt. Gegen die neuen Gegner von Barry sehen die Hunde allerdings ziemlich alt aus. Eine Art fliegende, gedankenmanipulierende riesen Biene, die Barry nicht sehen kann, und nur mit der Hilfe von Natalia entdeckt werden kann. Um diese zu besiegen müssen wir zu der kleinen Dame wechseln, den Gegner anvisieren und wieder zurück wechseln. Natalia zeigt dann ununterbrochen auf die Gegner, bis wir sie erledigt haben. Überhaupt entpuppt sich Natalia als immer nützlicher, da wir mit ihr die Schwachstellen unserer Gegner offenlegen können. Leider tritt aber auch durch die neuen Gegner nie so richtig der Gruselfaktor in dem Spiel auf, was schade ist denn Resident Evil habe ich immer mit einem gewissen Horror Faktor verbunden, aber leider ist auch dieser Ableger eher Actionlastig.

Nicht alles was glänzt…

Grafisch kann Episode Zwei genauso wie Episode Eins keinem was vor machen, Texturen sind ein wenig unscharf und Licht- & Schatteneffekte sind eher rar gesät. Trotzdem bringt genau dieser Style den gewünschten Effekt und mit Unterstützung von den klagendem Soundtrack wird eine herrlich finstere Atmosphäre erstellt. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die wirklichen Schreckmomente und alles passt zusammen. Die Spielmechanik bleibt weiterhin motivierend und wir spielen nachdem wir eine Mission abgeschlossen haben, diese in einem höheren Schwierigkeitsgrad nochmal oder nutzen einen der besonderen Herausforderungen. Besonders fordernd ist zum Beispiel der Unsichtbar Modus, denn hier sind all unsere Gegner unsichtbar und müssen mit Natalia erst gefunden werden, damit Barry sie beseitigen kann. Toll ist auch die Weiterführung des Fähigkeitenbaums, den wir von Episode zu Episode immer weiter ausbauen. Wenn wir einmal kurzweilige Action haben wollen, wechseln wir zum Raid Modus. Dieser Motiviert durch verschieden Herausforderungen und ist auch mal was für nur 10 Minuten, denn man benötigt für einen Einsatz maximal 5-10 Minuten.

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PRÄSENTATION (GRAFIK, SOUND) 78%
GAMEPLAY 82%
ATMOSPHÄRE/STORY 86%
SPIELSPASS 83%
82%
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Mit Episode 2 wird der vorangegangene Teil noch einmal um gut 2-3 Stunde verlängert. Man merkt hier definitiv, dass sich die Episodenvermarktung bewährt. Denn die Entwickler bekommen mehr Zeit um die Qualität durch das gesamte Spiel hinweg hoch zuhalten. Story macht weiterhin Lust auf mehr, und nach Episode 2 ist dieses Verlangen noch weitaus größer als beim vorherigen Teil. Nach Episode 2 geht man sogar noch etwas motivierter an den Raid-Modus der auch immer umfangreicher wird, da neue Charaktere durch die Story freigeschaltet werden und man tägliche Missionen erledigen kann. Die Spannung in der Story steigt und wir sind gespannt wie es weiter geht.

About The Author

Von klein auf eigentlich ein PC-Jünger, bis er sich dann von seinem ersten Geld eine Konsole kaufen konnte. Viel verpasst bis zum N64 aber auch vieles nachgeholt. Heute hauptsächlich an der XBOX One, Xbox 360 und am PC zu finden. Spezialisiert auf FPS, Roleplay und Indie Games

2 Kommentare on "Resident Evil Revelations 2: Episode 2 im Test"

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