E3 Pressekonferenzen 2016 – Recap Tag1: EA, Bethesda, Microsoft und Ubisoft

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Jedes Jahr im Juni wird Los Angeles das Mekka für Videospieler und die, die damit ihre Brötchen verdienen. Electronic Arts, Bethesda, Microsoft und Ubisoft haben dieses Jahr vorgelegt und ihren Fans mit zahlreichen Trailern und Infos die Münder wässrig gemacht. Auch wir haben die E3-Pressekonferenzen für Euch verfolgt und hier sind unsere Meinungen zu den Events von Electronic Arts, Bethesda, Microsoft und Ubisoft. Sony und Nintendo werden morgen folgen.

Electronic Arts:

  • Titanfall ab ca.: 00:45:20
  • Madden 17 ab ca.: 00:51:00
  • Mass Effect: Andromeda ab ca.: 00:58:30
  • Fifa 17 ab ca.: 01:05:00
  • Fe ab ca.: 01:16:00
  • Star Wars ab ca.: 01:22:30
  • Battlefield 1 ab ca.: 01:28:00

Christoph Köckerling
AvatarAuf der hauseigenen Veranstaltung EA Play, abseits der E3, bot Electronic Arts allerdings wenig Neues. Viel Battlefield 1, ein wenig Mass Effect Andromeda, Titanfall 2 und natürlich die Sport-Riege um Madden NFL und FIFA. Immerhin der Story-Modus bei FIFA 17 hat bei mir für ein Aufhorchen gesorgt, da ich mir den Ablauf aktuell noch nicht so recht vorstellen kann. Ein Feature auf dass ich mich tatsächlich ein wenig freue. Ansonsten gab es eigentlich nichts Neues, kein bisher unbekanntes Spiel, dafür aber viel Material zu Battlefield 1 und Titanfall 2. Zugegeben, beides sah schon gut aus, aber man sieht sich die Pressekonferenzen ja auch deswegen an, weil man sich überraschen lassen will.

Jenny
AvatarDer Pressekonferenz-Marathon wurde am Sonntag von EA eingeleitet. Da ich weder für Sportspiele noch für Titanfall 2 und Battlefield 1 Begeisterung empfinde, fallen meine EA-Highlights sehr kurz aus. Die schönste Überraschung der Pressekonferenz lieferte das Indie-Spiel Fe, dass von Zoink, einem kleinen Studio in Gothenburg, entwickelt und von EA Originals finanziert wurde. Der minimalistisch künstlerische Grafikstil und die Entdeckung des Waldes und seiner Bewohner mithilfe von Musik haben mich überzeugt, die Welt von Fe direkt zum Release zu erforschen.

Philipp
AvatarIch habe bereits zuvor meine Wünsche bezüglich der E3 genannt und auch eine kleine Wundertüte erhofft. Angefangen mit der externen Konferenz von EA Play bis hin zu Ubisoft. Dazwischen ist so einiges angekündigt, enthüllt und versprochen worden.

Da ich als Nebenprojekt eine kleine FIFA Liga betreibe, stand natürlich eben jenes Spiel bei mir im Fokus. Ein wenig schade war, dass kein Gameplaymaterial gezeigt wurde. Der Versuch von EA in FIFA 17 eine Story einzubinden hat mich allerdings doch ein wenig überrascht, zumal bei der Umsetzung auf einen einzelnen realen Spieler gesetzt wurde. Hier hätte ich eher ein Be-A-Pro Story Modus erwartet, wie es zum Beispiel NBA 2K16 bereits vorgemacht hat. Wirklich überraschen konnte EA in diesem Jahr aber eher nicht. Titanfall 2 kommt diesmal mit einer echten Singleplayer Kampagne daher, was wohl bei dem ersten Teil, einer der größten Kritikpunkte war. Ich bin gespannt wie sich dieses Franchise weiterentwickelt, da es durchaus das Potential besitzt so manch anderen Shooter vom Treppchen zu stoßen.

Sebastian
AvatarJosé Mourinhos Gesichtsausdruck fasste meinen Eindruck von der EA-PK passend zusammen. Da waren die alljährlichen Sportupdates mit FIFA und Co. die mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr in Wallung bringen. Jetzt werden sogar schon reale Trainer Modelle abgefeiert und ich kann mir als langjähriger Videospieler spannenderes vorstellen, als im Journey-Modus die Leiden eines jungen Fußballmillionärs nachzuspielen. Auch das Indie-Spiel Fe, welches von Microsoft finanziert wird, löste in mir keine Begeisterung aus. Zum Glück waren da aber noch neue Infohäppchen zu Mass Effect: Andromeda, dass allerdings wieder etwas stiefmütterlich neben den ganzen anderen EA-Spielen präsentiert wurde. Die zweite positive Nachricht war Titanfall 2, dass wie schon der erste Teil nach spaßigen und flotten MP-Gefechten aussieht und nun auch einen interessanten Singleplayermodus bietet. Auch Battlefield One konnte mit dem unverbrauchten 1. Weltkrieg-Setting mein Interesse wecken. Insgesamt kam vieles wie erwartet und die wenigen Neuigkeiten tangierten mich kaum. Ein eher schwacher Start von EA in diesem Jahr.

Michael
AvatarEA, das war wohl nix. Klar, Titanfall 2 sieht ganz interessant aus. Mal sehen, was die Kampagne taugt. Denn die von Call of Duty mochte ich nie. Hier erwarte ich von Respawn wesentlich mehr als Infinity Ward seinerzeit geliefert hat. Der Multiplayer könnte allerdings schlicht eine Mordsgaudi werden. Sports, Sports, Sports, das interessiert mich persönlich eher weniger. Ich frag mich aber, wer unbedingt einen FIFA Storymodus spielen will. Zu Mass Effect: Andromeda gibt es eigentlich fast nichts zu sehen, schon gar nicht nennenswertes Gameplaymaterial. Dasselbe gilt eigentlich für Star Wars. Zukünftig erwartet uns gar nicht mal so wenig, vor allem aber viel PR Rummel. Bleibt noch Battlefield 1. Das sieht schick aus, aber eben auch wie Battlefield. Größte bzw. einzige Überraschung war wohl Fe, noch ein Indie-Titel.

Christoph Engels
AvatarGrundsätzlich hat mich die Pressekonferenz von EA nicht angesprochen, dies liegt vor allem daran, dass ich den Sportspielen wie FIFA und Madden nicht wirklich was abgewinnen kann. Auch Battlefield 1 ist nun nicht „DER“ Titel für mich. Titanfall 2 sieht schon ganz nett aus, aber war wahrlich auch kein Meisterwerk, gerade weil schon im Vorfeld viel geleakt wurde.

Zwar nicht ganz überraschend, aber doch sehr wichtig, empfand ich dagegen die Ankündigung von EA Origins, der Indie-Sparte von EA. In diesem Programm möchte EA Indie-Entwicklern bei der Vermarktung von neuen Ideen helfen. Dies soll sogar so ablaufen, dass das entwickelnde Studio die vollen Einnahmen behalten kann.

Bethesda

  • Quake ab ca.: 01:12:20
  • Skyrim Legends ab ca.: 01:20:10
  • Fallout DLC ab ca.: 01:23:55
  • Fallout Shelter ab ca.: 01:26:05
  • Skyrim Remastered ab ca.: 01:26:45
  • Prey ab ca.: 01:28:20
  • Doom DLC ab ca.: 01:32:50
  • Elder Scrolls Online DLC ab ca.: 01:36:00
  • Doom VR und Fallout VR ab ca.: 01:43:30
  • Dishonored 2 ab ca.: 01:47:10

Christoph Köckerling
AvatarÄhnlich unspektakulär wie EA lief es für mich bei Bethesda ab. Das lag aber eher daran, dass wenige für mich interessante Genres vertreten waren. Rollenspiele sind nicht so mein Fall und auch Stealth-Games stehen nicht so hoch in meiner Gunst. Da fallen mit Skyrim, Elder Scrolls Online, Fallout 4 und auch Dishonored 2 schon ein Großteil der gezeigten Spiele weg. Deswegen war es umso bedauerlicher, dass Quake Champions nur für den PC angekündigt wurde. Immerhin gab es mit Prey etwas Neues zu sehen, was ich definitiv weiter verfolgen werde.

Jenny
AvatarBei Bethesda hoffte ich auf neues Dishonored 2 Gameplay und einen neuen Elder Scrolls-Teil. Bezüglich Dishonored 2 hat mich Arkane Studios nicht enttäuscht. 15 Jahre nach dem ersten Teil können wir sowohl Emily Kaldwin als auch Corvo Attano steuern. Diesmal scheint auch Emily über die besonderen Fähigkeiten des Outsiders zu verfügen – wie genau sie diese erlangt, werden wir am 11.11. diesen Jahres selbst herausfinden müssen. Ich freue mich wieder in die Steampunk-Welt rundum Dunwall und der neuen Gegend Karnaca einzutauchen. Die neu entwickelte Void Engine von Arkane Studios lassen die heruntergekommenen Gassen und Kanalisationen noch atmosphärischer wirken. Hoffentlich wird Dishonored 2 ein würdiger Nachfolger zum hervorragenden ersten Teil – einige Aspekte lassen viel Positives vermuten.

So sehr mich Dishonored 2 begeistert hat, war ich doch von der Ankündigung der Skyrim Special Edition enttäuscht. Ich verstehe den Hintergedanken, dass Skyrim nun auch für die neue Konsolengeneration in angepasster Grafik veröffentlicht werden soll. Wer Skyrim mit allen Add-Ons oder Skyrim Legendary besitzt, bekommt das HD-Update außerdem kostenlos. Für jemanden wie mich, der Skyrim am PC mit einer großen Anzahl an Mods gespielt hat, ergibt sich kein besonderer Kaufgrund. Außerdem ist momentan noch unklar, ob Grafik- und Gameplay-Mods auch mit der Skyrim Special Edition funktionieren. Wenn schon ein HD-Update sein musste, hätte ich mich deutlich mehr über Morrowind oder Oblivion gefreut. Trotz allem hätte ich mir einen komplett neuen Elder Scrolls-Teil gewünscht, welcher hoffentlich in naher Zukunft realisiert wird.

Philipp
AvatarMein wirklicher Wunsch wurde allerdings bei Bethesda scheinbar erhört. Prey 2 ist aus dem Schatten getreten und zeigt sich im neuen Gewand und will gefallen. Man konnte bisher nicht all zu viel sehen, aber der Titel hat nach wie vor meine volle Aufmerksamkeit. Zweites Highlight bei Bethesda war Dishonored 2 – Steampunk, Stealth und alte Bekannte. Die Liebe zu dieser IP ist sofort wieder aufgeflammt. Das Gameplaymaterial ließ mich schon fast direkt wieder den Controller in die Hand nehmen und ein weiteres mal Dunwall unsicher machen. Auch wenn ich nach Superhot, Quantum Break und Shadwen der Zeitmanipulation aktuell ein wenig überdrüssig bin, freue ich mich sehr auf diesen Titel. Quake haben Viele erwartet, dass es aber exklusiv für den PC erscheint, hat mich sehr überrascht. Ob da irgendwann ein Ableger für die Konsole kommt, steht in den Sternen.

Sebastian
AvatarBethesda kündigte direkt mal ein neues Quake an – Soweit so gut. Doch scheint man mit Hilfe einer durchaus bekannten Marke auch in das Segment der MOBA-Shooter einzusteigen. Das wird langjährige Quake-Fans nicht gerade begeistern, könnte aber durchaus ein gelungenes Comeback einer einst großen Marke sein. Die Addons zu Fallout 4 nehme ich gerne entgegen, auch wenn ich persönlich etwas mehr Story-Content und weniger Bastelkram bevorzugen würde. Prey 2 (das nun einfach nur Prey heißt) bekam einen netten Teaser geschenkt und weckte auch gleich mein Interesse, zumal die Arcane-Studios mit Dishonored bewiesen haben, dass sie großartige Spieleerlebnisse liefern können. Das Gameplaymaterial von Dishonored hat mich aber durchaus überzeugt. Hier erwartet uns spannende Stealth-Action in einem stimmigen Steampunk-Setting. Das Remaster von Skyrim war bereits ein offenes Geheimnis, doch muss ich gestehen, dass ich mich gerne nochmal in die Welt von Elder Scrolls begebe, zumal es nun auch für Konsoleros diverse Mods geben wird. Die diesjährige PK von Bethesda konnte EA auf jeden Fall übertrumpfen, doch steht sie immer noch im Schatten der letztjährigen E3 Pressekonferenz, bei der man Doom und Fallout 4 im Sack hatte.

Michael
AvatarBethesda hat eigentlich auch nur Erwartetes gezeigt und es dennoch wesentlich besser gemacht. Die Skyrim Special Edition brauche ich nicht wirklich. Ich habe eh schon hunderte Stunden in Himmelsrand verbracht. Immerhin scheint es gründlicher überarbeitet zu werden als manch anderes Last Gen Remaster. Quake Champions bekommen erstmal nur PC’ler und wird wohl ein reiner Multiplayer. Erweiterungen für Fallout 4 und Doom waren entweder schon bekannt oder keine Überraschung. Aber da wären noch Dishonored 2, das einfach einen verdammt guten Eindruck macht, das neue Prey, ebenfalls von Arkane und ein Teaser für ein neues Wolfenstein. Vor allem aber war Bethesdas Präsentation einfach deutlich besser. Was fehlte waren echte Überraschungen. Persönliches Highlight war dabei klar Dishonored 2, welches stilistisch einfach genial aussieht und noch mal mehr Freiheiten zu bieten scheint als der Vorgänger. Prey wiederum sieht, trotz nett inszeniertem Trailer, noch leicht generisch aus.

Christoph Engels
AvatarElder Scrolls, Doom, Fallout 4, Dishonored 2 – All diese Titel waren schon angekündigt und mir war klar, dass es dazu was geben wird. Auch Skyrim remastered hatte sich mehr oder weniger angekündigt. Highlight war aber für Viele: Quake. Was es mit dem Titel auf sich hat und ob er wirklich nur für den PC erscheint, werden wir in den nächsten Monaten genauer erfahren. Aber der permanente WOW-Effekt hat im Gegensatz zum letzten Jahr gefehlt.

Microsoft

https://www.twitch.tv/xbox/v/72220716

E3-Preview

  • Xbox One S ab ca.: 00:15:55
  • Gears of War 4 ab ca.: 00:18:58
  • Gears of War 4 Limited Elite Controller ab ca.: 00:28:00
  • Killer Instinct ab ca.: 00:28:35
  • Forza Horizon 3 ab ca.: 00:30:30
  • ReCore ab ca.: 00:36:10
  • Final Fantasy XV ab ca.: 00:38:25
  • The Division DLC Underground ab ca.: 00:42:55
  • Battlefield 1 ab ca.: 00:43:55
  • Neue Xbox Live Features ab ca.: 00:47:05
  • Minecraft ab ca.: 00:51:10
  • Xbox Design Lab for Controller ab ca.: 00:57:00
  • Inside ab ca.: 00:58:00
  • ID@Xbox ab ca.: 00:59:00
  • We Happy Few: 01:02:30
  • Gwent ab ca.: 01:07:40
  • Tekken 7 ab ca.: 01:11:10
  • Dead Rising 4 ab ca.: 01:15:20
  • Scalebound ab ca.: 01:18:55
  • Sea of Thieves ab ca.: 01:24:45
  • State of Decay 2 ab ca.: 01:30:15
  • Halo Wars 2 ab ca.: 01:32:15
  • Project Scorpio ab ca.: 01:36:30

Christoph Köckerling
AvatarMicrosoft feuerte ein wahres Feuerwerk an Neuheiten ab und sorgte zum Schluss sogar noch für eine faustdicke Überraschung. Denn neben der Xbox One S kündigte man für Weihnachten 2017 sogar eine ganz neue Konsole als Project Scorpio an. Die Eckdaten und die Features hören sich verheißungsvoll an. Denn sie soll nicht die Xbox One ablösen, sondern die Produktfamilie erweitern. Es sollen weiterhin alle Spiele auch auf den alten Konsolen laufen auch die, die neu erscheinen werden. Dafür wird die Scorpio-Konsole aber ein wahres Leistungs-Monster mit genug Power für Virtual Reality sein. Es bleibt spannend, was man in den nächsten Monaten weiteres dazu erfahren wird. Aber neben zwei neuen Konsolen, gab es auch eine Menge neuer Spiele. Beinahe traditionell wechseln sich Forza Motorsport und Forza Horizon jährlich ab, so dass dieses Jahr Forza Horizon 3 an der Reihe war. Wenn man dem ersten Trailer glauben mag, scheint es noch ein wenig arcadiger zu werden. Ein Highlight für mich ist natürlich Gears of War 4, würde sagen meine liebste Serie auf der Microsoft Konsole. Optisch sieht es natürlich wieder atemberaubend aus und auch vom Gameplay her zeigte es neue Möglichkeiten, wie man den Locust Herr werden kann. Was mich etwas enttäuscht hat und wo ich nicht so recht weiß, was ich davon halten soll, war Final Fantasy XV und Scalebound. Bei beiden Spielen zeigte man Gameplaymaterial, indem man scheinbar einen übermächtigen Gegner bekämpfen kann. Es sah weder besonders innovativ aus, noch hat es mich vom Setting überzeugt. Gemischte Gefühle hinterlässt bei mir zusätzlich auch Sea of Thieves von RARE. Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie das Spiel funktionieren und Langzeitmotivation aufbauen soll. Man wird eine feste Crew benötigen, um damit Spaß zu haben, sonst wird einem dieser sicherlich von den vielen Random-Spielern genommen. Fans von Zombie-Spielen dürfen sich ebenfalls freuen. Neben State of Decay 2 mit wirklich hübscher Grafik wurde auch Dead Rising 4 mit einem Trailer angeteasert. Nachhaltig hängen geblieben sind mir außerdem noch ReCore, was mir glaub ich sehr gefallen wird und We Happy Few, welches ziemlich abgedreht aussah.

Jenny
AvatarMein persönliches Highlight der Xbox-Pressekonferenz waren die neuen Gameplay-Szenen von We Happy Few. Hierbei wurde noch deutlicher, wie grotesk die Spielwelt ist. Der Grafikstil, in Anlehnung an Dishonored und Bioshock, untermalt die unrealistische und vermeintlich utopische Spielwelt. Das Konzept, welches mich stark an den Film Equilibrium oder auch in gewisser Weise an Matrix erinnert, fesselt mich schon seit dem ersten Trailer. Ich freue mich sehr auf den Release von We Happy Few Ende Juli.

Da ich momentan noch keine Xbox One besitze, mir vielleicht aber nächstes Jahr die angekündigte Project Scorpio kaufen werde, waren die neuen Features wie beispielsweise Clubs oder Looking For Group für mich eher irrelevant.

Philipp
AvatarAls Besitzer der Xbox One und der PlayStation 4 schaut man natürlich etwas genauer auf die beiden BIG Player. Der Redmonder Konzern durfte Montag Abend vorlegen und wusste durchaus zu überzeugen. Crossplay wird auf alle exklusiven Titel von Microsoft ausgebaut. Es werden ein paar neue Features für die Competition zwischen Spielern und mit Spielern bereitgestellt, sowie ein großes Konsolenupdate mit Project Scorpio, welches aber konsumerfreundlich in der selben Konsolengeneration bleibt. ReCore wusste durchaus zu überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den Titel. Aber auch die Indie-Sparte von Xbox konnte mit We Happy Few wieder mitreißen. Vor allem auf Forza Horizon 3 in Kombination mit der Crossplayfunktion freue ich mich bereits. Da ich nun endlich mit Verfechtern des PC-Gamings die Straßen unsicher machen kann.

Sebastian
AvatarMicrosoft zeigte mit Außnahme von State of Decay 2, Forza Horizon 3 und Dead Rising 4 auf Softwareseite nichts Neues. Gears of War 4 macht einen gewohnt grimmig-guten Eindruck und wird meine seit Wochen brachliegende Xbox One neues Leben einhauchen. Ebenso wird es Dead Rising 4. Klar geht es wieder um eine simple Zombiehatz, doch selten wurde diese so abgedreht gefeiert wie hier. Ich freue mich drauf. Die Präsentation von Final Fantasy XV hätten sich Microsoft und Square Enix sparen können. Ohne zu wissen wie das Kampfsystem funktioniert, wirkte der Kampf gegen den Titanen leicht unbeholfen bis unübersichtlich. Ähnliches gilt auch für Scalebound. Der riesige Endboss aus der Demo, der sich gefühlt drölftausend und einmal verwandelte, langweilte mich nach ca 10 Sekunden zu Tode, zumal sich der Anspruch des Gameplays, anhand des gezeigten Materials, doch sehr in Grenzen hielt.

Sea of Thieves aus dem Hause Rare hinterließ bei mir ebenso keinen bleibenden Eindruck, obwohl die teambasierten Seegefechte durchaus Spaß machen könnten. Große Ankündigungen neuer Spiele blieben ebenfalls aus. Scheinbar fokussiert man sich schon auf die potentere Xbox-Scorpio.

Da sämtliche Microsoft-Titel zukünftig auch auf PC unter Windows 10 laufen werden und ich vor die Wahl zwischen Xbox-Scorpio und PC gestellt werde, fällt meine Tendenz deutlich Richtung PC aus, zumal für angemessenes 4k-Gaming wohl auch ein entsprechend neuer (und teurer) Fernseher ins Haus müsste. Preislich würde da ein High End-PC wohl sogar günstiger weg kommen, zumal ich hier auch immer den Zugriff auf Steam habe. Es bleibt der Eindruck, dass die Marke Xbox etwas schrumpfen wird, jedoch die Spiele uns für den PC erhalten bleiben. Der PC-Markt könnte somit wieder stärker an Zuwachs gewinnen.

Michael
AvatarMicrosoft ist nicht mehr ganz dicht. Wäre da nicht der Leak gewesen, hätte Microsoft trotzdem nur bedingt überrascht. Sicher sind interessante Spiele dabei. Auf Forza Horizon 3, ReCore und Halo Wars freu ich mich sogar sehr. Viel erzählen müsste man aber nur zum mittleren Titel. We Happy Few wird wohl auch gekauft. Dennoch mit State of Decay 2 und Dead Rising 4 war  die PK erstaunlich überraschungsfrei. Ganz klar, Microsoft arbeitet an Gaming as a service, so darf man wohl auch verstehen, dass alle wichtigen Spiele für Windows 10 kommen und in digitaler Form Crossbuy bieten. Die Slim zeichnete sich ohnehin klar ab. So richtig begeistern kann Microsoft am Ende nicht. Da hilft auch Gears of War 4 nicht wirklich. Das sieht zwar immer noch nach GoW aus, wenn auch mit etwas blassen Gegnern, will aber noch nicht wirklich abholen. Vielleicht war es irgendwann aber auch einfach zu viel mit Xbox One und Windows 10. Überraschend war letztlich wohl nur die frühe Enthüllung von Project Scorpio. Und das nicht weil die Superbox kommt, eher der Zeitpunkt der Ankündigung.

Sven
AvatarMein persönlicher Favorit war Forza Horizon 3. Nach einem unglaublich gut aussehenden Introvideo werden sofort vier Spieler auf der Bühne vorgestellt, von denen Zwei am PC und Zwei auf der XBox One spielen. Während am PC einer den Controller nutzt, ist der andere mit Thrustmaster-Lenkrad inklusive PlaySeat ausgerüstet. Zeitgleich spielt einer der beiden Konsoleros auf der Xbox One S und der andere auf der Vorgängerversion. Auch hier zeigt sich wieder die absolute Zuversichtlichkeit Microsofts, das Spiel nicht nur live im Multiplayer sondern gleichzeitig auch lauffähig auf der Xbox One S zu zeigen. Mein Lieblingsfeature wird der beworbene Coop-Modus, der es mehreren Spielern zusammen ermöglicht, gemeinsam Missionen zu fahren.

Zum krönenden Abschluss wurde dann noch ein wenig über Project Scorpio, die „Next Generation Xbox“ geplaudert. Wer also dachte, dass die Xbox One S eben jene Konsole sein würde, über die man schon eine Weile munkelt, der irrt. Project Scorpio soll genug Rohleistung besitzen, um 4k-Auflösungen bei stabilen Framerates und Virtual Reality-Unterstützung zu ermöglichen. In blanken Zahlen wurden 6 Teraflops bezüglich der Grafikeinheit erwähnt. Zum Vergleich, eine GeForce GTX 980 Ti verfügt über 6,8 Teraflops an Rohleistung.

Christoph Engels
AvatarMicrosoft Xbox – Mein Steckenpferd und irgendwie auch meine Hassliebe. Ich persönlich finde den Weg, den man aktuell mit „Play Everywhere“ einschlägt, sehr cool, da ich dann nicht nur am PC „ODER“ auf der Konsole spielen kann, sondern es zu einem „UND“ wird und das ohne extra kosten.

Project Scorpio hört sich auch gut an und man hat als Konsument die Wahl:
Lieber eine Budgetkonsole für zwischendurch, dann kauf ich mir die Preiswerte Xbox One S oder möchte ich 4k Gaming inklusive VR und das extremste der Extremen aus der Konsole heraus zu bekommen und hole mir Weihnachten 2017 die Scorpio.

Ebenfalls haben mich hier die Titel sehr überzeugt auch wenn ich in den letzten Monaten dem Zombiegenre etwas überdrüssig bin und es für mich nicht 2 Zombiespiele, „Dead Rising 4“ und „State of Decay 2“ mit wenigen Monaten Abstand, braucht.

Es gab aber auch einen Tiefpunkt bei der Präsentation: Scalebound. Yusuke Miyata wirkte so gelangweilt und genervt von der Präsentation, da hätte man es besser komplett sein lassen können. Zusätzlich hat mich das Gameplay nun nicht wirklich überzeugt und ich habe die Sorge das das Spiel nicht den Erfolg bekommt den man sich damit erhofft hatte.

Ubisoft

  • Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands ab ca.: 01:06:54
  • South Park – The Fractured But Whole ab ca.: 01:21:28
  • Tom Clancy’s The Division DLC ab ca.: 01:35:53
  • Eagle Flight ab ca.: 01:42:12
  • Star Trek Bridge Crew ab ca.: 01:48:48
  • For Honor ab ca.: 01:57:48
  • Grow Up ab ca.: 02:11:28
  • Trials of the Blood Dragon ab ca.: 02:14:29
  • Assassin’s Creed Movie ab ca.: 02:18:25
  • Watch_Dogs 2 ab ca.: 02:26:05
  • Steep ab ca.: 02:42:12

Christoph Köckerling
AvatarBei Ubisoft ging es direkt mit einem grafisch ziemlich beeindruckenden Spiel los. Auch wenn ich Stealth-Games nicht besonders mag, konnte das Gezeigte von Tom Clancys Ghost Recon Wildlands überzeugen. Gameplay und Grafik sahen einfach richtig gut aus, so dass ich vermutlich nicht an dem Spiel vorbeikomme. Für einige Lacher, und für mich ebenso ein Must have, war anschließend South Park The Fractured But Whole gut. Der Humor ist unnachahmlich und bereits Stick of Truth fand ich super. Das Thema Superhelden und die Spitzen in Richtung Marvel haben mich schon jetzt überzeugt. Etwas ratlos hat mich dagegen der Trailer zu For Honor gemacht. Irgendwie wich das Naturkatastrophen-Szenario doch erheblich von dem ab, was ich erwartet hatte. Das gezeigte Gameplay entsprach dann schon eher dem, was ich erwartet hatte. Mal abwarten, was aus dem Titel wird. Und dann ist da natürlich noch Watch Dogs 2, was ebenfalls ziemlich gut aussah. Ein Spiel an dem ich auch nicht vorbeikommen werde, auch wenn man diese Grafik wohl nicht auf der Konsole sehen wird, wenn man mal an die Downgrades des Vorgängers und The Division denkt. Zum Schluß gab es dann noch eine neue IP aus dem Hause Ubisoft, dir mich nicht so richtig erreicht hat. Steep bietet zahlreiche Extremsportarten in den Alpen an. Stunts, Challenges und Crashes sollen einen in der Open World bei der Stange halten.

Jenny
AvatarUbisoft überraschte mich mit dem neuen South Park: The Fractured but Whole. Den ersten Teil Stick of Truth habe ich selbst bisher noch nicht gespielt, was sich nach der Ankündigung von The Fractured but Whole jedoch ändern wird. Das Spiel hat genau den richtigen Humor und scheut auch nicht davor, in typischer South Park-Manier Superhelden-Filme oder Comics durch den Dreck zu ziehen. Und zu allem, was mit Superhelden zu tun hat, kann ich sowieso nicht Nein sagen.

Ich hatte außerdem gehofft, dass wir zumindest einen Teaser für einen neuen Assassin’s Creed Teil bekommen. Leider wurde nur ein kurzes Behind The Scenes-Video vom Film gezeigt, der im Dezember in die Kinos kommt. Meiner Meinung nach war die Einbringung des Films wegen des Spielbezugs durchaus berechtigt, hätte jedoch nicht so ausführlich thematisiert werden müssen.

Philipp
AvatarBei Ubisoft konnten mich nur zwei Titel wirklich überzeugen. Zum einen Ghost Recon Wildlands, da ich mich echt nochmal auf einen Stealth Taktik Shooter mit Coop-Modus freue. Nach Future Soldier war hier wenig auf dem vergleichbares auf dem Markt. Zum anderen konnte der zweite Ableger des South Park Rollenspiels wieder für einige Lacher sorgen. Ein Titel der durch und durch mit fiesem Humor gefüllt ist. Zu guter letzt konnte aber Steep mein Interesse wecken. Als großer Freund des etwas extremeren Wintersports habe ich mich direkt an den Red Bull Film „The Art of Flight“ erinnert gefühlt. Ich bin gespannt was hier noch kommen wird.

Sebastian
AvatarUbisoft startete mit Let’s Dance das sogar namentlich für Nintendos NX angekündigt wurde. Ein erster Hinweis auf eine doch eher rein stationäre Konsole? Weiter ging es mit bereits bekannten Ubisoft-Titeln wie Ghost Recon Wildlands, For Honor sehen interessant aus, konnten mich aber nicht restlos begeistern. Gerade For Honor erinnerte mich im Singleplayer-Modus an Ryse, welches zwar kurzweilig spaßig , gameplaytechnisch jedoch eher limitiert war. Mein persönliches Highlight war ganz klar das neue South Park Spiel The Fractured But Whole. Schon Stick of Thruth wusste es, den Humor von South Park perfekt einzufangen und zugleich auch spielerisch zu überzeugen. Hoffentlich gibt es diesmal keine nervigen, Europa exklusiven Cuts. Insgesamt zog sich die Ubisoft Konfernenz dann aber doch ein wenig, da die einzelnen Spiele etwas zu lange und ausschweifend präsentiert wurden. Das neue Watch Dogs 2 konnte mich auch nur bedingt überzeugen, obwohl es im Vergleich zum ersten Teil einige frische Ideen bereit hält.

Michael
AvatarAch Ubisoft, es fing so unterhaltsam an. Am Ende gab es aber vielleicht zu viel Gameplay. Bereits Ghost Recon Wildlands hatte eine Präsentation die mir irgendwie einfach zu lang ist. Da hilft auch ein guter Host nichts mehr. Die Pressekonferenz wirkte gestreckt wie ‚Wetten Dass?‘. Interessante Software hat man dennoch in Petto, nur ausgerechnet die beiden VR Projekte wollen mich aktuell so gar nicht überzeugen. Star Trek nicht, der Adlerflug noch weniger. Wirklich herausragend waren letztlich South Park und Trials of the Blood Dragon. South Park The Fractured but Whole dürfte dabei, nicht nur für South Park Fans, ein Mordsspaß werden. Den Gegenpol bildet das Ubi World Trio. Alle sehen irgendwie interessant aus, so richtig abgeholt hat mich der The Division DLC aber genau so wenig wie Watch Dogs 2 oder Ghost Recon Wildlands. Auch For Honor wirkte inhaltlich noch erstaunlich blass. Die Überraschung zum Schluss, zumindest für Sportfans, kommt dann aber mit dem offenen Schneewelt-Experimentierkasten Steep. Irgendwie stellt sich da auch automatisch die Frage nach VR Support.

Christoph Engels
AvatarBei Ubisoft hatte ich ähnliche Gefühle wie bei Bethesda oder Electronic Arts. Bei The Division ist bei mir schon länger die Luft raus, dies wirkt sich auch auf Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands aus, welches zwar gut aussieht aber wo ich auch die Sorgen habe, dass es sich so entwickelt wie bei The Division. Lieber gucke ich mir da dann die VR-Spiele an. Grade Star Trek Bridge Crew hat mich als Sci-Fi-Fan und Trekkie sehr begeistert. Endlich Star Trek so spielen, wie man immer die Serie geguckt hat: Einer ist der Steuermann, einer für Maschinen und Technik, ein anderer an der Taktik und man muss sich untereinander koordinieren. Grundsätzlich eine tolle Idee aber ich Glaube, dass es nur mit Freunden Spaß machen wird.

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About The Author

Microsoft MVP for Xbox, Geek, Gamer, Serien- und Filmjunkie, Cocktailian und wenn es sein muss auch Inquisitor. Grade Themen die über den reinen Videospielen drüber sind (der von mir Meta-Ebene genannten Ebene) interessieren mich am meisten. Da drüber hinaus bin ich eine gute Datenbank wenn es um schlechte Filme oder um Zombies geht.

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